Am Ende des zweiten Tages fand sich Mikko Hirvonen in Mexiko auf der zweiten Position wieder. Das hatte der Finne dem Aus seines Freundes Mads Östberg zu verdanken. "Es tut mir leid für Mads, aber es bedeutet, dass wir eine Position gewonnen haben", war Hirvonen im Zwiespalt.

Mikko Hirvonen erbte Rang zwei -
Mikko Hirvonen erbte Rang zwei -Foto: Sutton

Der Blick nach vorne ist für den Finnen mittlerweile kein Thema mehr, vor allem, da von hinten Gefahr durch Thierry Neuville droht. "Ich bin deshalb aber nicht besorgt, denn ich bin solche Situationen gewöhnt", blieb Hirvonen trotz nur 7,5 Sekunden Vorsprung ganz cool. "Wir müssen einfach nur fokussiert bleiben." Eng wurde es überhaupt, da dem Finnen nach ca. 20 Kilometern auf der finalen Prüfung des Nachmittags das linke Hinterrad den Dienst quittierte. "Ich fühlte nichts, wir haben nichts erwischt", war der 32-Jährige ratlos. Da er sich gegen einen Reifenwechsel entschieden hatte, verlor Hirvonen wertvolle Sekunden und der Pneu war am Ende nur noch ein Häufchen Fetzen.

Dani Sordo kämpfte am Samstag ebenfalls mit einem Plattfuß - das war aber nicht das einzige Problem. "Ich konnte nicht schneller fahren, denn das Auto rutschte sehr viel herum, und jedes Mal, wenn ich schneller fahren wollte, bin ich fast abgeflogen", schilderte der Spanier. Am Nachmittag gelang dem Citroen-Mann endlich ein richtiger Schritt in Sachen Setup - viel nach vorne rechnet er sich aber nicht mehr aus. "Wir sind nun recht sicher auf der vierten Position, daher ist es unser Ziel, ohne Zwischenfall nach Hause zu fahren."

Den größten Sprung nach vorne machte am Samstag Chris Atkinson. Der Australier liefert sich einen Kampf mit Ken Block um die sechste Position. "Wir sind nun weniger als 30 Sekunden hinter Ken Block, daher können wir morgen noch eine Position herausholen", freute sich Atkinson, der am Samstag zunächst auf Rang zehn lag. Das ursprünglich ausgegebene Ziel, ein Platz unter den Top-5, hat sich zwar nicht ergeben, nur knapp daneben wäre Aktinson aber dennoch zufrieden.