WRC

Kann es mir nicht leisten zu entspannen - Monte Carlo: Loeb weiterhin auf Angriff

Sebastien Loeb liegt nach dem Aus von Jari-Matti Latvala erneut in Monte Carlo in Führung, möchte sich aber nicht ausruhen, sondern weiter angreifen.
von Marion Rott

Motorsport-Magazin.com - Sebastien Loeb ist am Ende eines ereignisreichen Tages erneut der Führende der Rallye Monte Carlo. Wenngleich er am Morgen durch die falsche Reifenwahl 52 Sekunden auf Jari-Matti Latvala verlor, wusste er, dass er wieder aufholen könnte. "Wir hatten morgens nicht die besten Reifen, aber ich wusste, dass ich nachmittags eine große Leistung zeigen könnte, weil ich die richtigen Reifen hatte", so der Weltmeister, der sich entschied, mit superweichen Reifen zu starten.

Es ist schade, dass Jari-Matti aus dem Rennen ist, denn es wäre heute Abend sehr eng geworden und wir hätten uns morgen auf einen guten Fight freuen können
Sebastien Loeb

Denn sobald er die Asphalt-Bereiche zwischen Schnee und Eis erreicht hatte, brachten diese Pneus deutlich mehr Grip. Die eigentliche Führung brachte ihm allerdings nicht der taktische Schachzug, sondern das Aus von Latvala, der auf zwei weiche und zwei Spikereifen setzte. "Es ist schade, dass Jari-Matti aus dem Rennen ist, denn es wäre heute Abend sehr eng geworden und wir hätten uns morgen auf einen guten Fight freuen können."

Nun geht er mit mehr als einer Minute Vorsprung auf seinen ehemaligen Teamkollegen Dani Sordo und Petter Solberg in den zweiten Tag. Doch die Erfahrung macht Loeb vorsichtig, nicht die Sektkorken knallen zu lassen. "Ich kann es mir nicht leisten zu entspannen!"

Hirvonen sieht Positives

Mikko Hirvonen hatte eine gebrochene Bremsscheibe - Foto: Sutton

Für Mikko Hirvonen verlief sein erster Tag als Citroen-Werkspilot nicht wie erwünscht. Zum einen hatte er in den meisten Prüfungen einen deutlichen Rückstand auf Loeb und zu allem Überfluss brach am Nachmittag auch eine Bremsscheibe, was ihn eine bessere Platzierung kostete. "Es war schwierig, aber ich bin froh hier zu sein", zeigte der Finne auf.

Denn es hätte dennoch auch Positives gegeben. "Am Morgen war ich ein wenig nervös. Aber am Nachmittag hatte ich eine gute Geschwindigkeit in den Bereichen, in denen der Grip konstant war." Obwohl er momentan nur auf dem sechsten Rang liegt, glaubt der 31-Jährige weiterhin an seine Chance auf das Podest.


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