VLN / Rennbericht

Motorsport vom Feinsten - Land holt den ersten Laufsieg

Nach der Pole konnten Marc Basseng und Johannes Stuck auch im Rennen überzeugen - sie gewannen den vierten Saisonlauf der VLN für Land Motosport.
von Dominik Moll

Motorsport-Magazin.com - Land Motorsport holte beim vierten Lauf der VLN den ersten Laufsieg des Jahres und lässt so das durchwachsene erste Saisondrittel hinter sich. Marc Basseng und Johannes Stuck führten ab der vierten Runde das Feld an - die beiden Fahrer waren vor dem Start gut gelaunt, Johannes Stuck ging mit den Worten "die schnellste Trainingszeit ist eine gute Voraussetzung fürs Rennen" auf die Strecke.

Nach 27 Runden erreicht der Lamborghini Gallardo mit Dirk Adorf und Herrmann Tilke den fünften Platz. Sechs Runden vor der karierten Flagge musste das Team den Cup Porsche vom Pistenclub e.V. passieren lassen. Der Porsche gab dem Lamborghini auf der Grand Prix Strecke publikumswirksam die Lichthupe und überholte dann noch vor dem Eingang zur Nordschleife. In der Endabrechnung landete das Pistenclub-Team aber nur auf Rang neun, nachdem sie vor der letzten Runde unplanmässig die Box angesteuert hatten.

Wechsel in der Gesamtwertung

Einer der Lokalmatadoren, der Frikadelli-Porsche mit Sabine Schmitz und Klaus Abbelen musste nach einem großartigen Rennen in der letzten Runde aufgeben - Brandschaden im Kesselchen. Nach einer interessanten Startphase beruhigte sich das Renngeschehen etwas, bevor ab der zweiten Rennstunde sich die Unfälle und Defekte häuften, einige Fahrer hatten in ihrem Stint keine einzige Runde ohne gelbe Flaggen. Dass dabei einige Fahrer die deutliche Verminderung der Geschwindigkeit, die gelbe Flaggen befehlen, sehr unterschiedlich auslegen zeigte sich bei einer Unfallstelle im Schwalbenschwanz. Ein Fahrzeug der Klasse SP2 (Cup-Fiesta) räumte tatsächlich vier Absperrungshütchen ab und erhielt dafür die notwendige Strafe (1 Strafminute) umgehend zugesprochen.

In der Klasse SP3T holte sich der von Inter Racing eingesetzte Seat Leon Supercopa den Klassensieg vor dem MINI Cooper S von Schirra Motoring ab, der im 24 Stunden Rennen noch mit Kinderkrankheiten kämpfte. In der Gesamtwertung kündigte sich bereits eine Stunde vor Rennende ein Führungswechsel an, nachdem die bisher Führenden Jürgen Nett und Rolf Schütz ihren Honda Civic Type R mit einem technischen Defekt an der Box abstellen mussten. Auch der bisher zweitplatzierte BMW vom Black Falcon Team hatte allerdings ein Problem und konnte in die Entscheidung in seiner Klasse nicht mehr eingreifen.


Weitere Inhalte:
Motorsport Tickets
Wir suchen Mitarbeiter
Mitarbeiter Motorsport Designer Journalismus Programmierer Video