Superleague

Martin gewinnt Superfinale, Rigon das Championat - Anderlecht ist Meister

Der RSC Anderlecht ist Meister der Superleague Formula 2010. Davide Rigon sicherte sich im Superfinale das Preisgeld von 1.000.000 Euro.
von Toni Börner

Motorsport-Magazin.com - Zwar ging der Tagessieg beim Finale der Superleague Formula im spanischen Navarra an den Beijing Guoan FC, mit dem Australier John Martin am Steuer, doch der Gesamtsieg der Saison 2010 war dem Italiener Davide Rigon im Boliden vom RSC Anderlecht nicht mehr zu nehmen - wenn auch mit nur zwei Punkten Vorsprung denkbar knapp.

Im Superfinale setzte Craig Dolby von den Tottenham Hotspurs alles daran, das Ruder noch einmal herumzureißen und das Championat und damit die 1.000.000 Euro Preisgeld zu gewinnen, doch sollte ihm das nicht gelingen - auch weil Martin unbedingt die 100.000 Euro für den Tagessieg einstreichen wollte und seinen Teamkollegen gegen Halbzeit des Superfinale überholte.

Rang drei ging an den Argentinier Esteban Guerrieri im Renner des PSV Eindhoven, dem Champion Rigon reichte ein vierter Rang zum Gesamtsieg. Franck Perera und Alvaro Parente holten im Superfinale jeweils für Girondins de Bordeaux und für den FC Porto die Ränge fünf und sechs.

Der Deutsche Max Wissel - unter der Flagge des FC Basel fahrend - schaffte es nicht in das Superfinale, nachdem er im Rennen zwei nach Schwierigkeiten nur Rang 14 belegt hatte. Dennoch durfte sich der Bayer über den dritten Gesamtrang der Superleague Formula 2010 und damit über ein Preisgeld von 250.000 Euro freuen.


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