Superleague / Interview - Max Wissel

Gelungene Rückkehr in Zolder

Nach fast einem Jahr Pause kehrte Max Wissel am Wochenende in die Superleague Formula zurück.

Motorsport-Magazin.com - In der vergangenen Saison der Superleague Formula fuhr Max Wissel mit dem FC Basel auf den dritten Platz der Gesamtwertung. 2011 verpasste der Deutsche das Auftaktrennen in Assen (Niederlande) und kletterte beim Gastspiel in Zolder (Belgien) am vergangenen Wochenende erstmals in diesem Jahr in einen Rennwagen. Die Ausbeute des 21-Jährigen konnte sich sehen lassen: Gewissermaßen ohne Vorbereitung fuhr er - nach Platz acht im ersten Rennen - in Lauf zwei auf das Podium und verpasste selbiges im Superfinale als Vierter nur knapp.

Bei deinem Comeback hast du es gleich auf das Podium geschafft. Wie fällt dein Fazit aus?
Max Wissel: Insgesamt war es ein positives Wochenende für mich, wenn man bedenkt, dass ich nach neunmonatiger Pause mit einem mir unbekannten Team an den Start gegangen bin. Es lief wie erwartet, vielleicht sogar etwas besser. Leider haben wir das Auto im Training nicht ganz so hinbekommen, wie wir es uns vorgestellt haben, deswegen lief das Qualifying auch nicht gut. Am Samstagabend haben wir uns dann zusammengesetzt, danach lief es gut - vor allem im zweiten Rennen, in dem wir neue Reifen verwendet haben.

Letztes Jahr bist du für den FC Basel gefahren. Wie fühlt man sich als Starter für Südkorea?
Max Wissel: Für mich als Rennfahrer ist das Gefühl im Prinzip nicht anders. Natürlich stecken hinter dem Team andere Personen, als Fahrer ist es aber egal, ob die Kommunikation in Deutsch oder auf Englisch abläuft. Und letztlich ist es ja sogar das gleiche Auto wie im Vorjahr.

Die nächsten Rennen der Superleague Formula finden in Übersee statt. Freust du dich darauf besonders?
Max Wissel: Ich persönlich freue mich sehr auf die großen Reisen. Letztes Jahr war ich zwei Wochen in China, das hat mir sehr gut gefallen. Die fahrerische Schwierigkeit ist allerdings nicht anders als in Zolder oder Assen: Man geht die Strecke vor dem Start drei bis vier Mal ab und prägt sich die tückischen Ecken ein. Der einzige Unterschied ist, dass man zuvor zehn Mal so lange unterwegs ist, bis man zur Rennstrecke kommt.


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