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Superbike WSBK

Doppelsieg für Toseland, Supersport-Titel für Sofuoglu - Superbike-, Supersport-WM

In Brands Hatch konnte James Toseland zur Freude der Fans beide Rennen gewinnen. Kenan Sofuoglu sicherte sich vorzeitig den Supersport-WM-Titel.
von Falko Schoklitsch

Motorsport-Magazin.com - James Toseland konnte seine Fans in Brands Hatch am Sonntag in Verzückung versetzen, als er beide Superbike WM-Läufe gewann. Damit hat der Brite, der im kommenden Jahr bei Tech 3 Yamaha in der MotoGP fahren wird, auch seine WM-Führung wieder ausgebaut. Im ersten Rennen setzte sich Toseland ab der dritten Runde in Führung und fuhr danach den Sieg nachhause. Hinter ihm kam Troy Corser mit 1,5 Sekunden Rückstand auf Platz zwei ins Ziel. Ein gutes Rennen lieferte auch Max Biaggi, der bei seinem Debüt in Brands Hatch auf Rang drei die Ziellinie überquerte. Weniger gut lief es für Polesetter Troy Bayliss und Noriyuki Haga. Bayliss stürzte in Runde vier und Haga kam einmal kurz von der Strecke während er auf Platz zwei lag. Er beendete das Rennen als Siebter.

Im zweiten Rennen kam der Japaner dann ohne groben Schnitzer durch und landete hinter Toseland auf Rang zwei. Diesmal hatte es der Doppelsieger zunächst etwas schwerer, sich an die Spitze zu setzen, da Haga und auch Troy Corser zunächst dagegen hielten. Als er aber vorbei war, gab es wieder kein Halten mehr und der zweite Sieg war perfekt. Corser kam als Dritter ins Ziel und Michel Fabrizio hielt Yukio Kagayama hinter sich, um Rang vier zu sichern. Max Neukirchner belegte in den Rennen beide Male den zehnten Platz. In der WM hält Toseland nun bei 355 Punkten und hat damit satte 66 Zähler Vorsprung auf Haga. Weitere drei Punkte dahinter liegt Max Biaggi auf Position drei.

In der Supersport-WM ist der Kampf um den Titel bereits entschieden. Obwohl noch drei Rennen zu fahren sind, liegt Kenan Sofuoglu bereits uneinholbar in Führung. In Brands Hatch genügte ihm ein zweiter Platz hinter Broc Parkes, um sich die Meisterschaft zu sichern. Denn Fabian Foret, der in der WM auf Platz zwei liegt, kam nur auf Rang sechs ins Ziel und verspielte damit die letzten theoretischen Chancen, Sofuoglu doch noch abzufangen.


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