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Philipp Öttl in Jerez: Supersport-Podiumdebüt im zweiten Rennen

Philipp Öttl sorgt in Jerez für ein deutsches Erfolgserlebnis: In seinem erst zweiten Rennen in der Supersport-WM fährt er erstmals auf das Podium.
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Philipp Öttl ist in seinem erst zweiten Rennen in der Supersport-WM auf das Podium gefahren! Beim ersten von zwei Rennen der WSSP-Klasse in Jerez reichte es für den deutschen Kawasaki-Piloten in der 600er-Klasse zum dritten Platz.

"Es ist nicht so schön, hier im Parc fermé zu stehen, es ist einfach so heiß. Aber ich fühle mich gut, das Bike war auch gut. Ich hatte einen guten Start und konnte zu Beginn die Pace der Führenden gehen. Aber für mich ging es darum, mir zum Ende hin Energie aufzusparen und zu sehen, wie das Bike reagiert nach so einem schwierigen Rennen. Morgen sollte es hoffentlich ein wenig kühler sein, da wir schon am Mittag fahren. Aber das war schon extrem", äußerte sich Öttl nach dem Rennen im Parc fermé.

Öttl kam hinter Laufsieger Andrea Locatelli sowie Jules Cluzel ins Ziel. Nur in den ersten Runden konnte er mit dem Spitzenduo mithalten, musste aber schnell abreißen lassen. Die schnellen ersten Rennrunden waren schließlich auch der Schlüssel zum Podium für Öttl, denn so konnte er sich schon früh ein großes Sicherheitspolster nach hinten erarbeiten. Am Ende kam Öttls Teamkollege Lucas Mahias hinter dem Deutschen als Vierter ins Ziel.

Nicht von Erfolg gekrönt war der Supersport-Lauf in Jerez für den anderen deutschen Piloten, Patrick Hobelsberger. Hobelsberger lag auf der 16. Position, ehe er vier Runden vor Schluss aus dem Rennen crashte. Bitter für ihn: Wäre er sitzen geblieben, hätte er noch von späteren Ausfällen weiter vorne profitieren und Punkte holen können.

Ebenfalls ein schwieriges Rennen erlebte Kawasaki-Pilot Sandro Cortese in der Superbike-Klasse. Cortese fiel noch in der ersten Runde von Startplatz zwölf auf Rang 20 zurück und spielte danach kaum eine Rolle im Rennen. Dennoch wurde er am Ende als 14. mit zwei Zählern für sein Durchhaltevermögen in der Hitzeschlacht belohnt.

In der Supersport-300-Klasse gingen die deutschen Fahrer leer aus. Alan Kroh wurde als bester einheimischer Fahrer als 16. abgewunken, einen Platz hinter ihm kam Jan-Ole Jähnig ins Ziel. Christian Stange wurde am Ende 27.


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nach 16 von 16 Rennen
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