Superbike WSBK

WSBK Argentinien 2019: Jonathan Rea dominiert im Sprint-Rennen

Jonathan Rea lässt die Konkurrenz beim Sprit-Rennen in Argentinien im Regen stehen. Alvaro Bautista und Toprak Razgatlioglu fahren aufs Podium.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Der Sieg im Sprint-Rennen von Argentinien gehört Jonathan Rea. Der Weltmeister ließ gleich zu Rennbeginn Alvaro Bautista hinter sich und fuhr danach ein einsames Rennen an der Spitze. Der Ducati-Pilot und Toprak Razgatlioglu komplettieren das Podium.

Die Schlüsselszene

Auch wenn sich Bautista im Sprint-Rennen den Holeshot schnappt, beißt Rea noch auf der ersten Runde zurück und zieht an dem Ducati-Piloten vorbei. Ab diesem Zeitpunkt liegt der Weltmeister in Führung und gibt diese bis zum Rennende nicht mehr ab. Seine Konkurrenten lässt er weit hinter sich, sodass er einen unangefochtenen Sieg nach Hause fährt.

Der Rennfilm vom Superpole-Lauf

Von der Pole Position startet Bautista, die erste Startreihe komplettieren Michael van der Mark und Rea. Razgatlioglu geht von P4 ins Rennen, Reihe zwei schließen hinter ihm Alex Lowes und Michael Ruben Rinaldi ab.

Start: Der Holeshot geht an Bautista, der vor Rea und Razgatlioglu als Führender durch die erste Kurve geht.

1. Runde: Rea fackelt aber nicht lange und drückt sich noch auf der ersten Runde an Bautista vorbei.

2. Runde: Baz crasht in Kurve 16 unverletzt aus dem Rennen, während Rea sich von Bautista freifahren kann. Der Ducati-Pilot kriegt seinerseits Besuch von Razgatlioglu.

3. Runde: Reas Vorsprung auf Bautista ist mit acht Runden auf der Uhr auf 1.2 Sekunden angewachsen. Chaz Davies fährt auf P5 und versucht, sich an Lowes vorbeizudrängen.

4. Runde: Davies ist vorbei an Lowes und liegt damit auf P4 hinter Rea, Bautista und Razgatlioglu. Kann er sich aufs Podium kämpfen?

Rea ist derweil der schnellste Pilot auf der Strecke, während Bautista sich seinerseits von Razgatlioglu freifahren kann. Sein Vorsprung beträgt fast eine Sekunde.

6. Runde: Zur Halbzeit des Rennens hat sich auf den Top-Positionen nichts verändert. Fast zwei Sekunden vor Bautista fährt Rea jetzt, während Razgatlioglu noch immer auf P3 liegt. Der schnellste Fahrer des Feldes ist mittlerweile aber Davies.

Zieleinlauf: Rea fährt mit über zwei Sekunden Vorsprung einen souveränen Sieg ein. Bautista wird Zweiter vor Razgatlioglu, der es ein weiteres Mal aufs Podium schafft. Davies muss sich nach seiner Aufholjagd mit P4 zufriedengeben, während Lowes die Top-5 abrundet. Van der Mark wird Sechster vor Sandro Cortese, Leon Haslam, Tom Sykes und Local Hero Leandro Mercado in den Top-10.

So lief es für Cortese und Reiterberger

Sandro Cortese startet von Rang neun aus ins Rennen. Beim Start kann er einige Plätze gut machen und fährt nach den ersten Rennrunden auf P7 sieben. Im Laufe des Rennens kann sich Cortese zwar nicht verbessern, verliert aber auch keinen Platz. Damit beendet er das Rennen auf P7.

Für Markus Reiterberger beginnt das Superpole-Rennen von Rang 17 aus. In der Startphase des Rennens kann sich der Deutsche nicht durchsetzen und fällt auf P18 und damit ans Ende des Fahrerfeldes zurück. Mit drei Runden auf der Uhr zieht Reiterberger an Ryuichi Kiyonari vorbei und erkämpft sich damit P17 zurück. Auf dieser Position beendet er das Rennen auch.

Die Stimmen vom Podium

Jonathan Rea (Kawasaki, Erster): "Wir brauchen auf dieser Strecke eine so gute Startposition wie möglich, weil das im Rennen wirklich einen großen Unterschied machen kann. Ich muss meinen Jungs danken, denn an einer Stelle habe ich auf dieser Strecke noch Probleme, aber mit dem Bike habe ich mich heute gut gefühlt. Jetzt werden wir sehen, wie es in Rennen zwei läuft."

Alvaro Bautista (Ducati, Zweiter): "Die Bedingungen waren heute viel besser als gestern, deshalb war die Strecke wie neu für mich. Ich habe versucht, alles zu geben, aber gegen Jonathan habe ich heute nichts tun können. Seine Pace war einfach zu gut. Wir werden sehen, wie es heute Nachmittag läuft, wenn die Bedingungen ein bisschen weniger gut und das Wetter etwas wärmer ist."

Toprak Razgatlioglu (Kawasaki, Dritter): "Ich freue mich, denn ich stehe wieder auf dem Podium. Ich wollte Zweiter werden, aber das hat nicht geklappt. Das Rennen war wichtig, denn ich brauchte Punkte für die WM und die habe ich gekommen. In Rennen zwei versuche ich, wieder aufs Podium zu fahren."


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