Superbike WSBK

Platz fünf für Reiterberger - Rennen eins: Rea schafft den Hattrick

Das erste Rennen des WSBK-Wochenendes in Thailand ist Geschichte. Jonathan Rea gelang der dritte Sieg in Folge, Markus Reiterberger lag am Ende auf Rang fünf.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Das erste Rennen des WSBK-Wochenendes in Thailand hatte alles, was ein spannendes Motorradrennen braucht. Fantastische Zweikämpfe zwischen Teamkollegen, technische Ausfälle und ein knappes Duell am Ende. Ducati vs. Ducati, Kawasaki vs. Kawasaki hieß am Ende. Ein Duell nahm ein gutes Ende, das andere weniger. Motorsport-Magazin.com hat das erste Rennen des Thailand-Wochenendes zusammengefasst.

Das Teamkollegen-Duell

Polesetter Michael van der Mark verlor am Start einiges an Boden, Weltmeister Jonathan Rea nutzte den Rennbeginn am besten und setzte sich an die Spitze. Teamkollege Tom Sykes nahm die Verfolgung auf, während van der Mark auf den fünften Platz zurückfiel. In Kurve eins kamen sich die Ducatis von Chaz Davies und Davide Giugliano erneut ins Gehege, wie bereits am Morgen. Nach einer halben Runde wurden die beiden Ducatisti aber von van der Mark geteilt. Nicky Hayden platzierte sich auf Rang sechs vor Alex Lowes und Markus Reiterberger auf acht.

In Runde zwei zog Sykes an Rea vorbei, nachdem Rea in den letzten Kurve etwas weit ging, und konnte sich einen winzigen Vorsprung herausarbeiten. Zur gleichen Zeit fiel Josh Brookes einige Plätze auf Rang 18 zurück. In Runde 17 begann der Kampf um Rang fünf zwischen Hayden und Giugliano. Dieser Kampf kam Lowes zur Gute, der in Runde 16 an den beiden vorbeizog, während Karel Abraham weit ging und einige Plätze zurückfiel. Vorn schloss van der Mark an Rea auf Rang zwei auf, wartete aber noch mit einem Angriff.

Ducati-Kampf zur Rennmitte

In Runde 15 unterlief van der Mark jedoch ein großer Fehler. In einer Linkskurve nahm der Holländer zu viel Speed von der Geraden mit, konnte einen Sturz aber gerade noch verhindern. Den Platz hinter Rea verlor van der Mark zwar nicht, ganz so nahe an seinem Konkurrenten war er aber nicht mehr. Auch die Lücke zwischen Sykes und Rea nahm ab Runde 13 zu. Lowes und Hayden machten in Runde zwölf denselben Fehler. Beide gingen weit und ließen somit Reiterberger den Vortritt. Nachdem der Althea-Pilot auf neun gestartet war und die Position bis dahin hielt, fuhr er nun vor auf sieben.

In Runde elf betrug der Abstand zwischen Sykes und Rea bei 0.370 Sekunden, van der Mark lang 2.418 Sekunden hinter Rea zurück. Hayden musste kurz darauf in Runde zehn aufgrund von technischen Problemen an seiner Honda in die Box zurückkehren. Hinter der Führungsgruppe lieferten sich die Aruba.it-Fahrer um den vierten Platz. Mehrere Male griff Giugliano Teamkollege Davies an, doch der Engländer konnte jeden Angriff abwehren. Vorn war Rea zwar nur knapp hinter Sykes, in Angriffsweite jedoch nicht. Reiterberger schlich sich jedoch an Sylvain Guintoli vorbei und schnappte sich in Runde sieben den sechsten Platz.

Unerwartetes Ende des Ducati-Duells

Sechs Runden vor Schluss entwickelte sich ein Kampf um Platz sieben zwischen Lowes und Guintoli, während sich die Kawasakis auf den Endkampf vorbereiteten. In der letzten Kurve der fünften Runde war es dann soweit. Champ Rea drängte sich an Sykes vorbei, der einen Angriff zunächst ausschlug. Die Lücke zu van der Mark war in den letzten vier Runden zu massiv, um vom Holländer aus eigener Kraft wieder geschlossen zu werden.

Im Ducati-internen Duell lag drei Runden vor Schluss noch immer Davies vorn, was jedoch nicht bedeutete, dass Giugliano es nicht versuchte. In Runde 18 erledigte sich der Kampf dann von selbst, da Giugliano stürzte. Für Reiterberger bedeutete dieser Ausfall jedoch einen fünften Rang. In der letzten Runde war Sykes für einen Rückschlag in Richtung Rea nicht nahe genug an seinem Teamkollegen, sodass der Weltmeister die Serie von drei Siegen in Folge vollmachen konnte.


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