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Superbike WSBK

Melandri kämpft mit dem Grip - Guintoli: Show steht in Katar hinten an

Während Sylvain Guintoli in Katar einen starken Start ins Finale hinlegte, hatte Marco Melandri viele Probleme.
von Maria Pohlmann

Motorsport-Magazin.com - An diesem Wochenende geht es für Tom Sykes und Sylvain Guintoli beim Superbike-Finale in Katar um alles. Obwohl Guintoli zwölf Punkte hinter dem Briten liegt, hat er noch gute Chancen, den Titel einzufahren. Den Freitag beendete er auf Position drei. "Das war ein guter Tag für uns, aber gleichzeitig auch sehr ermüdend aufgrund dem Wetter und den drei Sessions", spielte der Franzose auf die drei Freien Trainings am Freitag an.

Rutschen und driften ist für die Show und den Nervenkitzel großartig, aber nicht für das Renntemp
Sylvain Guintoli

"Dieses Mal haben wir uns stark auf das Renntempo und die Haltbarkeit der Reifen konzentriert, was auf dieser Strecke ein kritischer Faktor ist", fuhr Guintoli fort. "Die Ergebnisse waren sehr positiv, aber wir haben noch immer ein paar Asse im Ärmel, die wir am Samstag testen wollen. Wir müssen die Power der RSV4 gut managen, sie ausnutzen, wo sie gebraucht wird und zurückstecken, sobald die Reifen zu sehr darunter leiden. Rutschen und driften ist für die Show und den Nervenkitzel großartig, aber nicht für das Renntempo."

Marco Melandri kam über den neunten Rang in den ersten drei Trainings nicht hinaus und war entsprechend frustriert. "Ich hatte den ganzen Tag Probleme mit dem Grip, die ich nicht komplett lösen konnte", beklagte der Italiener, der für den Samstag dennoch optimistisch ist, nachdem er im dritten Freien Training einige Lösungen finden konnte. "Wir werden am Samstag sehen, ob wir die Lücke zur Spitze wieder schließen können."


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nach 16 von 16 Rennen
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