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Haslam auf gutem Weg zurück - Rea zwischen Freud und Leid

Jonathan Rea ärgerte sich über seinen Sturz im ersten Imola-Rennen. Leon Haslam war mit seinen beiden Comeback-Top-10-Resultaten glücklich.
von Maria Pohlmann

Motorsport-Magazin.com - Jonathan Rea erlebte einen durchwachsenen Tag in Imola. Im ersten Rennen schied der Honda-Pilot aus, im zweiten Lauf kletterte er mit Platz zwei aufs Podium. "Wir hatten das ganze Wochenende lang eine wirklich gute Pace, aber nicht gut genug für Tom [Sykes], der schien, als hätte er noch etwas in Reserve, besonders am Nachmittag. Ich habe im ersten Rennen viel gegeben und dachte 'Ich bin da', aber ich hatte das ganze Rennen lang zu große Vibrationen an der Bremsscheibe, also konnte ich die Front nicht so belasten, wie ich wollte. Ich habe in der ersten Runde einen Fehler gemacht, konnte die verlorene Zeit aber wieder gutmachen und bin dann unglücklicherweise gestürzt, als ich wenige Runden vor Ende ums Podest gekämpft habe", schilderte er zum Ausfall.

Teamkollege Leon Haslam fuhr das erste Mal seit seiner Verletzung in Aragon beide Rennen zu Ende und schaffte es sogar mit Platz zehn und neun jeweils in die Top-10. "Ich denke, das ist okay. Ich weiß, wo ich noch Probleme habe - ich kann die Fußrasten nicht so belasten, wie ich will, aber ich konnte im zweiten Rennen ein paar Leute wie Badovini, Cluzel und Checa überholen", erläuterte der Brite. "Also werde ich das als Ausgangspunkt nehmen. Ich muss etwas testen für das 8-Stunden-Rennen, ein paar Wochen trainieren, dann Moskau und wir liegen noch immer erst bei der Hälfte der Saison. Schritt für Schritt kommen wir dahin zurück, wo wir sein sollten."


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