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Superbike WSBK

Nahtlos an Australien angeknüpft - FT1 - Checa weiter auf Erfolgswelle

Carlos Checa hat im Donington Park nahtlos an seine Dominanz aus Australien angeknüpft und sich im ersten freien Training die Bestzeit gesichert.
von Toni Börner

Motorsport-Magazin.com - Wer geglaubt hatte, dass der Triumphzug von Carlos Checa beim Saisonauftakt auf Philip Island eine einmalige Sache sein würde, der musste sich schon heute im Donington Park eines besseren belehren lassen. Denn gleich im ersten freien Training zeigte der spanische Ducati-Pilot, dass auch auf anderen Pisten mit ihm zu rechnen ist. Er sicherte sich in 1:29,978 Minuten die Bestzeit und lag damit rund anderthalb Zehntel vor dem Rest der Welt.

Einer, der im Vorfeld betont hatte, dass Donington zu seinen Lieblingsstrecken gehören würde, war Marco Melandri. Und der Yamaha-Pilot zeigte dies gleich mit dem zweiten Rang. Damit konnte er zwei Lokalmatadoren - Jonathan Rea auf Honda und Leon Haslam auf BMW - hinter sich lassen. Joan Lascorz setzte mit der neuen Kawasaki auf Rang fünf gleich ein Ausrufezeichen.

Tolle Leistung vom BMW-Privatier Badovini: Rang acht - Foto: BMW

Michel Fabrizio, mit der einzigen Suzuki im Feld unterwegs, belegte mit etwas über acht Zehntelsekunden Rückstand den sechsten Platz vor Weltmeister Max Biaggi auf der Aprilia. Anschließend folgte die eigentliche Überraschung der Trainingssitzung: Der Italiener Ayrton Badovini knatterte auf BMW zum achten Rang, verlor auf Checa nur achteinhalb Zehntel. Zwischenzeitlich hatten sich die Experten sogar die Augen reiben müssen, als Badovini kurz die beste Position inne gehabt hatte.

Tom Sykes auf Kawasaki und Jakub Smrz auf Ducati rundeten die Top Ten ab, der zweite BMW-Werkspilot Troy Corser holte den elften Platz.

Einen Sturz gab es auch bei den Superbikes zu verzeichnen. So warf Marc Aitchison die Pedercini-Kawasaki gegen Halbzeit der Session weg, blieb aber unverletzt und fuhr wieder an die Box. Dem Japaner Noriyuki Haga hingegen machte die Technik einen Strich durch die Rechnung. Er blieb mit seiner Pata-Aprilia stehen und konnte diese nicht wieder in die Box bringen und musste den Scooter nehmen.

Ergebnis, WorldSBK, Donington, FT1:

1. CHECA C ESP Ducati 1098R 1'29.978
2. MELANDRI M ITA Yamaha YZF R1 1'30.134 +0.156
3. REA J GBR Honda CBR1000RR 1'30.184 +0.206
4. HASLAM L GBR BMW S1000 RR 1'30.566 +0.588
5. LASCORZ J ESP Kawasaki ZX-10R 1'30.687 +0.709
6. FABRIZIO M ITA Suzuki GSX-R1000 1'30.789 +0.811
7. BIAGGI M ITA Aprilia RSV4 Factory 1'30.797 +0.819
8. BADOVINI A ITA BMW S1000 RR 1'30.827 +0.849
9. SYKES T GBR Kawasaki ZX-10R 1'30.842 +0.864
10. SMRZ J CZE Ducati 1098R 1'30.868 +0.890
11. CORSER T AUS BMW S1000 RR 1'30.970 +0.992
12. LAVERTY E IRL Yamaha YZF R1 1'30.985 +1.007
13. CAMIER L GBR Aprilia RSV4 Factory 1'31.022 +1.044
14. XAUS R ESP Honda CBR1000RR 1'31.112 +1.134
15. BERGER M FRA Ducati 1098R 1'31.337 +1.359
16. HAGA N JPN Aprilia RSV4 Factory 1'31.387 +1.409
17. GUINTOLI S FRA Ducati 1098R 1'31.782 +1.804
18. ROLFO R ITA Kawasaki ZX-10R 1'32.159 +2.181
19. VERMEULEN C AUS Kawasaki ZX-10R 1'32.670 +2.692
20. AITCHISON M AUS Kawasaki ZX-10R 1'33.295 +3.317


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