Carrera Cup

Carrera Cup 2017 für raceunion Huber Racing ereignisreich

Siege und Podien in A- und B-Wertung des Porsche Carrera Cup Deutschland. Wolfgang Triller und raceunion Huber Racing verteidigen Titel in der B-Wertung.
von raceunion Huber Racing

Motorsport-Magazin.com - Siege und Podestplätze im Porsche Carrera Cup Deutschland erreichte raceunion Huber Racing in der Saison 2017 in A- und B-Fahrer-Wertung. Michael Ammermüller, Ryan Cullen, Wolfgang Triller, Wolf Nathan, Henric Skoog und Toni Wolf fuhren für das Team aus Neuburg am Inn im hart umkämpften Markenpokal Erfolge ein.

Auf den Formel-1-Rennstrecken in Hockenheim, Spielberg und am Fuße der Nürburg sowie auf den anspruchsvollen Kursen Lausitzring, Norisring und Sachsenring bestritt die Mannschaft von Christoph Huber 14 Saisonrennen. raceunion Huber Racing ging im Rahmen der DTM und des ADAC GT Masters an den Start und absolvierte ein Einladungsrennen im Rahmen des 6-Stunden-Rennens der Langstreckenweltmeisterschaft WEC auf dem Nürburgring.

Beim gemeinsamen Finalwochenende des Porsche Carrera Cup Deutschland und der DTM fuhr raceunion Huber Racing vor 152.000 Zuschauern am Hockenheimring. Ähnlich viele Menschen strömten am zweiten Juli-Wochenende an den Red Bull Ring, als raceunion Huber Racing im Rahmen der Formel 1 einen Gaststart im Porsche Mobil 1 Supercup absolvierte und in der weltweit am stärksten besetzten Porsche-Meisterschaft mitmischte.

Die A-Wertung

Michael Ammermüller war in der Saison 2017 die Speerspitze von raceunion Huber Racing im Porsche Carrera Cup Deutschland. Der Bayer feierte einen Sieg, fünf weitere Podestplätze, vier Pole Positions und eine schnellste Rennrunde. Die Saison begann mit drei Podestplätzen in Folge optimal. Bis zu seinem Sieg auf dem Sachsenring musste sich der 31-Jährige jedoch etwas gedulden.

Speed und Konstanz bewies Ammermüller, indem er in zwölf von 14 Saisonrennen Punkte erzielte. Kampfgeist zeigte er vor allem nach Pech im Qualifying von Spielberg, als er in beiden Rennen zusammengenommen 36 Positionen gutmachte. Ammermüller beendete die Saison 2017 mit 177 Punkten als Dritter der Fahrerwertung.

Ryan Cullen verbuchte zwei fünfte Plätze als beste Ergebnisse in der Saison 2017. Der Meister der Porsche GT3 Cup Challenge Middle East 2016/2017 fuhr insgesamt sieben Mal unter die Top-10. Mit 78 Zählern belegte er am Ende der Saison Rang zehn in der Meisterschaft.

Das sagt Michael Ammermüller: "Ich habe an jedem Rennwochenende mein Bestes gegeben und das Team hat einen super Job gemacht. Manchmal hatten wir leider Pech und deswegen musste ich die Meisterschaft abschreiben. Im Großen und Ganzen hatte ich etwas mehr erwartet, aber mir sind in dieser Saison viele tolle Rennen gelungen."

Das sagt Ryan Cullen: "Meine Saison lief insgesamt gut. Ich habe meine Pace gezeigt und einige gute Ergebnisse eingefahren. Natürlich gab es auch Rückschläge und deswegen ist meine Position in der Meisterschaft nicht ganz so gut wie erhofft. In schwierigen Zeiten kann man jedoch viel lernen."

Die B-Wertung

Wolfgang Triller gab in der B-Wertung für Gentleman-Piloten wie bereits im Jahr 2016 den Ton an. Mit neun Siegen verteidigte er souverän seinen Titel. Dabei hatte er zum Saisonabschluss 45 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Wolf Nathan verpasste als Vierter die Top-3 der B-Wertung nur knapp. Nach dem Auftaktwochenende in Hockenheim hatte er das Klassement sogar kurzzeitig angeführt. Auf dem Sachsenring feierte der Niederländer seinen einzigen Sieg in der B-Wertung.

Das sagt Wolfgang Triller: "Es war ein geiles Jahr. Mit der Titelverteidigung habe ich meine Leistung bestätigt. Im Grunde genommen war ich in dieser Saison sogar noch stärker, denn der Konkurrenzkampf war deutlich härter als im vergangenen Jahr."

Das sagt Wolf Nathan: "Ich bin mit meiner Saison zufrieden. Ab dem Norisring ging es stetig bergauf. Wenn es mal nicht so gut lief, war das einfach Pech. Die Arbeit des Teams war einwandfrei und das Auto war immer sehr gut."

Die Rookie-Wertung

Henric Skoog hatte es in der Rookie-Wertung des Porsche Carrera Cup Deutschland mit starker Konkurrenz zu tun. Mit 183 Zählern wurde er Gesamtdritter unter den Neulingen im Markenpokal. Sein Highlight erlebte der Schwede beim Einladungsrennen auf dem Nürburgring, für das es keine Punkte gab. Skoog fuhr auf dem Kurs in der Eifel sein erstes Podium ein.

Bei zehn der 14 Saisonrennen ging auch Toni Wolf als Rookie an den Start. In dieser Wertung wurde der Sachse Fünfter. Eine Gala-Vorstellung lieferte er bei seinem Heimrennen ab: In den Qualifyings erzielte er die Positionen vier und fünf.

Das sagt Henric Skoog: "Es war ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Auf einigen Strecken war ich mit meiner Leistung zufrieden, auf anderen kann ich mich steigern. Leider bremsten uns auch ein paar technische Probleme ein. Mit dem Sieg in der Rookie-Wertung hat es daher leider nicht geklappt."

Das sagt Toni Wolf: "Angesichts der kurzen Vorbereitungszeit bin ich mit meiner Saison zufrieden. Ich bin ohne Testfahrten ins erste Rennwochenende eingestiegen und gleich im Mittelfeld mitgefahren. In dieser tollen, aber hart umkämpften Serie habe ich mich immer wieder durchgesetzt."

Die Teamwertung

Ammermüller, Cullen und Skoog sammelten für raceunion Huber Racing im Laufe der Saison 2017 insgesamt 266 Punkte. Damit belegte das Team Rang drei in der Gesamtwertung. Wolf, Triller und Nathan fuhren für Huber Racing by TriSpa 116 Zähler ein und brachten die Mannschaft damit auf Position sieben.

Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Wir sind etwas hinter unseren Erwartungen geblieben. Wir wollten mit Michael bis zum Schluss um die Meisterschaft fahren und auch in der Teamwertung mitspielen. Das ist uns leider nicht gelungen. Die Gründe müssen wir über den Winter analysieren. Positiv ist, dass Wolfgang erneut den Titel in der B-Wertung gewonnen hat. Generell gibt es aber in jedem Bereich etwas zu verbessern. Die Saison 2017 hat gezeigt, wie viel logistischer Aufwand und wie viel Manpower hinter dem Einsatz von sechs Autos steckt. Auch darüber werden wir uns in der rennfreien Zeit Gedanken machen, um gestärkt in die Saison 2018 zu gehen."


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