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NLS 2020: Erstes Doppelrennen der Nordschleifen-Geschichte

Die Nürburgring-Langstreckenserie steht am kommenden Wochenende vor einer Neuheit in ihrer Geschichte. Boxen für NLS-Rennen 2 und 3 wieder auf.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

Motorsport-Magazin.com - Am kommenden Wochenende erwartet die Nürburgring Langstrecken-Serie ein Novum in ihrer seit 1977 bestehenden Geschichte: Zum ersten Mal trägt die Breitensportserie eine Doppelveranstaltung mit zwei Rennen am Samstag und Sonntag (11. und 12. Juli 2020, Rennen jeweils ab 12:00 Uhr im Live-Stream auf Motorsport-Magazin.com) aus.

Zwei Wochen nach dem in Folge der Corona-Krise verspäteten Saisonauftakt wartet der große Double-Header in der Eifel: Samstag findet das 60. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen statt, tags drauf folgt der 52. ADAC Barbarossapreis. NLS 2 und NLS 3 führen über die Distanz von vier Stunden und werden erneut ohne Zuschauer entlang der Rennstrecke ausgetragen.

Trotz der Corona-Krise können sich die Starterfelder sehen lassen. Laut der vorläufigen Teilnehmerliste haben sich 155 Fahrzeuge für das Rennen am Samstag und 141 Autos für den Sonntag angekündigt.

29 GT3-Teams haben für das zweite Saisonrennen gemeldet. Neu dabei sind RaceIng - powered by HFG mit einem Audi R8 LMS, KCMG - KC Motorgroup Limited mit zwei Porsche 911 GT3 R, das Audi Sport Team Land Motorsport mit einem weiteren Audi R8 LMS, das BMW Team Schnitzer mit einem BMW M6 GT3 sowie Konrad Motorsport mit einem Lamborghini Huracan GT3 Evo. Sie alle jagen die erfolgreichen Teams des Auftaktrennens: Walkenhorst Motorsport sowie die Mercedes AMG Teams HRT und GetSpeed.

Die Teilnehmerzahlen unter Corona-Bedingungen liegen deutlich über den Erwartungen. Das bei Rennen eins angewandte Hygiene-Konzept mit der Boxengasse im Fahrerlager war ein voller Erfolg, mit rund 140 Fahrzeugen war die zur Verfügung stehende Fläche allerdings auch nahe dem Limit. Um keine Nennungen ablehnen zu müssen, wurde das Konzept für die Rennen zwei und drei nun weiterentwickelt.

Die GT3-Teams kehren in die Boxengasse zurück und richten sich hier unter unverändert strengen Hygienevorschriften ein. Dabei kommt es nicht zu einer Durchmischung unterschiedlicher Teams, denn jedes erhält mindestens eine eigene Box. Die weiteren Teams verbleiben in der erweiterten Boxengasse im Fahrerlager, wo ebenfalls für räumliche Distanz zwischen den Teams gesorgt ist.


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