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NASCAR Silly Season 2020/21: News und Infos aus der Winterpause

Silly Season 2020/21: News und Infos aus der Winterpause bis zum Start der 73. NASCAR-Saison in Daytona. Fahrer, Teams, Kalender, Rückblick und Statistiken.
von Annika Kläsener & Stephan Vornbäumen

NEWS CENTER: Silly Season 2020/21

Nächster LIVE-Termin
Mittwoch, 10. Februar ab 01:00 Uhr MEZ:
Daytona International Speedway Road Course
Busch Clash at Daytona RC
75 Runden

Hier geht es zum nächsten Rennen:

TIMELINE: Silly Season 2020/21

  • Happy Birthday! Tyler Reddick (11.01.1996)
  • Race Facts: Jahresrückblick 2020, Teil 8 - Chase Elliott (Champion 2020)
  • Happy Birthday! Daniel Suarez (07.01.1992)
  • Happy Birthday! Ryan Blaney (31.12.1993)
  • Race Facts: Jahresrückblick 2020, Teil 7 - Brad Keselowski (Platz 2)
  • Happy Birthday! Michael McDowell (21.12.1984)
  • Happy Birthday! Christopher Bell (16.12.1994)
  • Race Facts: Jahresrückblick 2020, Teil 6 - Joey Logano (Platz 3)
  • Race Facts: Jahresrückblick 2020, Teil 5 - Denny Hamlin (Platz 4)
  • Happy Birthday! Kevin Harvick (08.12.1975)
  • Happy Birthday! Ross Chastain (04.12.1992)
  • Race Facts: Jahresrückblick 2020, Teil 4 - Playoff-Fahrer (Platz 5 bis 8)
  • NEWS: Corey LaJoie fährt 2021 Vollzeit für Spire Motorsports den Chevy mit der #7
  • Race Facts: Jahresrückblick 2020, Teil 3 - Playoff-Fahrer (Platz 12 bis 9)
  • Happy Birthday! William Byron (29.11.1997)
  • Happy Birthday! Chase Elliott (28.11.1995)
  • Race Facts: Jahresrückblick 2020, Teil 2 - Playoff-Fahrer (Platz 16 bis 13)
  • NEWS: John Hunter Nemechek kehrt in die NASCAR Truck Series zurück
  • Race Facts: Jahresrückblick 2020, Teil 1 - Die großen Enttäuschungen
  • Driver Ranking 36/2020: Chase Elliott bleibt die Nummer eins
  • NEWS: B.J. McLeod fährt 2021 für das neue Team Live Fast Motorsports den Ford mit der #78
  • NEWS: Jimmie Johnson, Chase Elliott und weitere Piloten bei Awards Show ausgezeichnet
  • Happy Birthday! Denny Hamlin (18.11.1980)


Galerie: NASCAR Next Gen für 2022: Test auf dem Daytona International Speedway

Galerie: NASCAR Next Gen für 2022: Test auf dem Charlotte Motor Speedway

Galerie: Alle Bilder vom Empfang in Dawsonville

Samstag, 9. Januar 2021

Race Facts: Jahresrückblick 2020, Teil 8 - Chase Elliott (Champion 2020)

Chase Elliott mit seinen Eltern und dem Pokal - Foto: NASCAR

Champion: Chase Elliott
In den letzten sieben Jahren sammelte der Sohn der NASCAR-Legende Bill Elliott (Awesome Bill From Dawsonville) fast in jedem Jahr Titel. In der Xfinity-Serie bestritt der damals 19-Jährige seine erste Vollzeit-Saison bei JR Motorsports mit dem Titelgewinn 2014. Er war der erste Fahrer, der als Rookie eine nationale NASCAR-Serie gewinnen konnte. 2015 belegte er Platz zwei am Ende der Saison. 2014 und 2015 wurde er als 'Most Popular Driver' der Xfinity-Series ausgezeichnet. Nach fünf Rennen in 2015 folgte der Vollzeit-Wechsel zu Hendrick Motorsports in die erste Liga.

Bei seinem ersten Daytona 500 errang Elliott als jüngster Fahrer in der Geschichte des Rennens den Pole Award. Die Saison beendete er auf dem zehnten Platz und wurde 'Rookie of the Year'. In der Saison 2017 verbesserte er sich auf Rang sechs. 2018 gelang der erste Sieg. Jeweils drei Siege schaffte Elliott 2018 sowie 2019 und lag am Ende auf Rang fünf und sechs. Nachdem Dale Earnhardt Junior seinen Rücktritt erklärte wurde Elliott sofort zum 'Most Popular Driver' gewählt. Sein Vater hatte den Titel zwischen 1984 und 2002 insgesamt 16 Mal gewonnen und Earnhardt Junior danach 15 Mal in Folge bis zum Abschied 2017.

Auch 2020 gelang Elliott zum fünften Mal in Folge der Sprung in die Playoffs. Nach zwei Siegen in der Regular Season, Gab es in den zehn Playoff-Rennen drei Siege in den letzten fünf Rennen. Wenn er die Rennen 32 und 35 nicht gewonnen hätte, wäre er vorzeitig ausgeschieden. So erreichte er zum ersten Mal das Championship-4-Finale und wurde NASCAR-Champion 2020. Der Titelgewinn war eine kleine Überraschung, wenn man bedenkt, dass Chevrolet-Fahrer insgesamt nur neun Rennen in der abgelaufenen Saison gewinnen konnte. Elliott war allerdings im Vergleich zu seinen drei Hendrick-Teamkollegen eine Klasse für sich. Zum Ende der Saison war er klar der beste Fahrer. Gleichzeitig wurde Elliott zum dritten Mal in Folge zum beliebtesten Fahrer gewählt.

Montag, 21. Dezember 2020

Race Facts: Jahresrückblick 2020, Teil 7 - Brad Keselowski (Platz 2)

Brad Keselowski gewann 2012 die Meisterschaft - Foto: NASCAR

Platz 2: Brad Keselowski
Mit drei Saisonsiegen zog der Penske-Pilot in die Playoffs ein. Das zweite Playoff-Rennen konnte Keselowski gewinnen und beendete die Meisterschaft mit vier Top 6-Ergebnissen in Folge. Insgesamt erzielte er den zweitbesten Saisonwert mit 24 Top-10-Resultaten. Nach dem Titelgewinn in der Saison 2012 war Rang zwei das zweitbeste Ergebnis in seiner Karriere. In den letzten sieben Jahren schaffte der 36-Jährige alle Qualifikationen für die Playoffs, konnte sich aber nur 2017 (P4) und der abgelaufenen Saison für das Championship-4-Finale qualifizieren.

Seine Karriere startete 2008 bei Hendrick Motorsports mit zwei Rennen. Im folgenden Jahr bestritt er sieben Rennen für Rick Hendrick (#25), fünf Rennen für James Finch (#09) und die letzten drei Rennen für Roger Penske (#12). In Talladega gewann Keselowski sein erstes Cup-Rennen und holte für Finch den einzigen Sieg in 251 Rennen. Seit 2010 fährt er Vollzeit für Team Penske. 2011´wechselte er von der #12 in die #2. Insgesamt holte Keselowski 34 Siege in 413 Rennen. 17 Mal holte er einen Pole Award, beendete 210 Rennen in den Top-10 und absolvierte 8.352 Führungsrunden.

Montag, 14. Dezember 2020

Race Facts: Jahresrückblick 2020, Teil 6 - Joey Logano (Platz 3)

2018 gewann Joey Logano das Finale - Foto: LAT Images

Platz 3: Joey Logano
Logano legte mit zwei Siegen in den ersten vier Rennen einen Frühstart hin. Nach der sechswöchigen Corona-Pause konnte der Penske-Pilot in 22 Rennen der Regular Season keinen weiteren Sieg erzielen. In den Playoffs war Logano wieder voll da. Er startete mit zwei dritten Plätzen und beendete die letzten fünf Rennen immer in den Top-10. Nach P2, Sieg, P10 und P3 fuhr er im Finale erneut auf Rang drei.

Nach drei Rennen in der Saison 2008 begann seine Vollzeit-Karriere bei Joe Gibbs Racing bis zur Saison 2012. Er wurde in seiner ersten Saison mit einem Sieg gleich 'Rookie of the Year'. Dann folgte der Wechsel zu Team Penske und gleich die erste Playoff-Teilnahme im letzten Chase-Jahr. Rang acht war bis dahin seine beste Endplatzierung. Ab 2014 bis 2020 schaffte er sechsmal den Sprung in die Playoffs. Alle zwei Jahre erreichte er das Finale. Er holte 2018 den ersten Titel und beendete die anderen Teilnahmen auf Platz zwei, drei und vier. In 435 Rennen stand er 22 Mal auf der Pole Position, gewann 26 Rennen und holte 221 Top-10-Resultate mit insgesamt 6.935 Führungsrunden.

Donnerstag, 10. Dezember 2020

Race Facts: Jahresrückblick 2020, Teil 5 - Denny Hamlin (Platz 4)

Denny Hamlin nach seinem letzten Sieg in Talladega - Foto: NASCAR

Platz 4: Denny Hamlin
In den 26 Rennen der Regular Season dominierten mit Kevin Harvick und Hamlin zwei Fahrer den Saisonabschnitt, die genau die Hälfte aller Rennsiege erzielten. Harvick gewann sieben Rennen und Hamlin holte sechs Siege. Als Harvick sensationell in der 'Round of 8' aus den Playoffs flog, schien der Weg zum ersten Titelgewinn für Hamlin frei zu sein. Aber Hamlin war in den zehn Playoff-Rennen nur noch ein Schatten seiner Performance aus der Vorrunde. Ein Sieg und drei weitere Top-10-Resultate gab es in den letzten zehn Rennen. Im Finale musste er sich mit dem vierten Platz zufrieden geben und verpasste damit erneut die Chance auf den ersten Titel in seiner 16. Saison.

In seinem Debütjahr 2005 bestritt er nur sieben Rennen für Joe Gibbs Racing und holte gleich im sechsten Rennen einen Pole Award und insgesamt drei Top-10-Resultate. Es folgte die erste Vollzeit-Saison mit drei Poles, zwei Siegen und 20 Top-10-Ergebnissen. Damit wurde er sensationell Dritter in der Meisterschaft und gleichzeitig bester 'Rookie of the Year' aller Zeiten. Nur in der Saison 2013 verpasste Hamlin das einzige Mal die Playoffs, als er verletzungsbedingt einige Rennen aussetzen musste. In der Saison 2010 sah er nach acht Saisonsiegen wie der sichere Champion aus, doch er verlor im letzten Rennen den Punktevorsprung an Jimmie Johnson. Platz zwei in der Endabrechnung war trotzdem sein bisher größter Erfolg. Vier Mal erreichte er das 'Champion-4-Finale' und belegte dabei Rang drei und zuletzt zweimal in Folge Rang vier. In 542 Rennen holte Hamlin 44 Siege, 179 Top-5 und 280 Top-10-Resultate. Außerdem stehen in der Statistik des 40-Jährigen 33 Pole Awards und 11.228 Führungsrunden.

Donnerstag, 3. Dezember 2020

Race Facts: Jahresrückblick 2020, Teil 4 - Playoff-Fahrer (Platz 8 bis 5)

Der Regular Season Champion Kevin Harvick scheiterte kurz vor dem Finale - Foto: NASCAR

Platz 8: Kyle Busch
Der Champion der letzten Saison schied bereits nach der 'Round of 12' sensationell aus den Playoffs aus. Nach dem Saisonverlauf war es allerdings keine Überraschung, denn der Gibbs-Pilot konnte erst danach den ersten Saisonsieg in Texas beim 34. Saisonrennen feiern. Kyle Busch ist der einzige Fahrer im aktuellen Starterfeld der zwei Titel gewinnen konnte. 2005 wurde er 'Rookie of the Year' und ab 2013 beendete er jede Saison in den Top-10. Die erste Meisterschaft gewann er 2015 und den zweiten Titel holte er 2019. In den bisherigen 570 Rennen erzielte er 57 Siege bei 316 Top-10-Ergebnissen mit 17.947 Führungsrunden. Nur 2009 und 2012 erreichte er nicht die Playoffs. Vor dem enttäuschenden achten Platz erreichte er fünfmal in Folge das Championship-4-Finale - das schaffte noch kein anderer Pilot.

Platz 7: Martin Truex Jr.
Nach Kyle Busch schied mit Truex ein zweiter Favorit im Gibbs-Toyota-Team vorzeitig aus dem Titelrennen aus. Für Truex kam das Ende nach der 'Round of 8'. Auch ihm gelang nur ein Saisonsieg beim Martinsville-Rennen im Juni. Truex absolvierte seit 2004 insgesamt 549 Rennen im Cup und siegte 27 Mal seit seiner ersten Vollzeit-Saison 2006. Bis 2013 schaffte er zweimal den Einzug in den Chase und beendete die Meisterschaften jeweils auf Rang elf. Nachdem er die ersten Playoffs mit dem Championship-4-Finale verpasste, schaffte Truex seit 2015 in jedem Jahr den Sprung in die Endrunde. Nach Platz vier und Rang elf folgte der erste Titelgewinn 2017. Danach verpasste er zweimal knapp als Zweiter den nächsten Titelgewinn.

Platz 6: Alex Bowman
Der Earnhardt-Nachfolger im Hendrick-Chevrolet mit der #88 erreichte gleich im ersten Jahr die Playoffs und beendete sie auf Rang 16. Er steigerte sich ein Jahrt später auf Rang zwölf und in dieser Saison sprang ein sechster Platz heraus. Bowman beendete die Saison wie im Vorjahr mit einem Sieg. Die gute Platzierung kam durch sieben Top-10-Resultate in den zehn Playoff-Rennen zustande. In der nächsten Saison wird Bowman die #48 von Jimmie Johnson übernehmen.

Platz 5: Kevin Harvick
Der Regular Season Champion war nach sieben Siegen in den ersten 26 Saisonrennen der große Favorit auf die Meisterschaft. Die drei Rennen der 'Round of 16' beendete er mit zwei weiteren Siegen. Was dann geschah, ist kaum zu erklären: In den nächsten sechs Rennen gab es nur noch zwei Top-10-Resultate und durch Rang 17 in Martinsville folgte das Ausscheiden vor dem Finale. Der 'Rookie of the Year' der Saison 2001 verpasste seit 2006 nur in dem Jahr 2009 die Playoffs. 2004 war er der erste Sieger im Championship-4-Finale und holte seinen ersten und bisher einzigen Titelgewinn. Vier weiteren Final-Teilnahmen beendete der 45-Jährige einmal auf Platz zwei und dreimal auf Rang drei. Seine Bilanz nach 718 Cup-Rennen: 58 Siege, 389 Top-10-Resultate und 15.565 Führungsrunden.

Montag, 30. November 2020

Race Facts: Jahresrückblick 2020, Teil 3 - Playoff-Fahrer (Platz 12 bis 9)

Clint Bowyer und Jimmie Johnson beim letzten Karriere-Rennen in Phoenix - Foto: NASCAR

Platz 12: Clint Bowyer
Mit seinem 541. Rennen seit 2005 beendete Bowyer beim Finale in Phoenix seine Karriere. In den 15 Jahren seiner Vollzeit-Karriere verpasste der 41-Jährige kein einziges Rennen. Er holte vier Poles und zehn Siege bei 226 Top-10-Ergebnissen mit 3.268 Führungsrunden. In neun Jahren schaffte er den Einzug in die Playoffs. Sein größter Erfolg war der zweite Platz in der Saison 2012, als er mit 39 Punkten Rückstand Zweiter hinter Brad Keselowski wurde. In den letzten acht Jahren konnte er allerdings nur die Saison 2018 mit zwei Saisonsiegen beenden. Mit fünf Top-10-Resultaten in den zehn Playoff-Rennen belegte Bowyer Platz zwölf in seiner letzten Saison. Das beste Ergebnis war Rang zwei im ersten Bristol-Rennen.

Platz 11: Austin Dillon
Dillon erreichte zum vierten Mal in den letzten fünf Jahren die Playoffs. Zum zweiten Mal nach 2017 war Rang elf die beste Platzierung im Gesamtklassement. Sein dritter Karrieresieg im ersten Texas-Rennen war das Ticket für die Playoffs. Das Erreichen der 'Round of 12' darf als Erfolg gewertet werden, nachdem Dillon im letzten Jahr die Saison nur auf Rang 21 beendete.

Platz 10: Kurt Busch
Der erste Playoff-Champion zu Chase-Zeiten erreichte zum 14. Mal die Endrunde um die Meisterschaft, die seit 17 Jahren ausgetragen wird. Nach dem Titelgewinn war Platz vier in der Saison 2009 der zweitgrößte Erfolg. Der ältere Busch-Brother kam über die Gesamtpunkte in die Playoffs. Der einzige Saisonsieg gelang beim Heimsieg in Las Vegas. Durch diesen Playoff-Sieg erreichte Kurt Busch die 'Round of 8'.

Platz 9: Ryan Blaney
Blaney erreichte zum vierten Mal in Folge die Playoffs mit jeweils einem Saisonsieg in seiner fünften Vollzeit-Saison. Er beendete die letzten vier Jahre zwischen Rang sieben und zehn. Mit 668 Führungsrunden stellte der 26-Jährige in dieser Saison einen persönlichen Saisonrekord auf. Drei schwache Resultate sorgten für das frühzeitige Ausscheiden nach der 'Round of 16'. Blaney hätte wesentlich mehr erreichen können, das beweisen fünf Top-7-Ergebnisse in den letzten fünf Rennen, wodurch er sich bis auf den neunten Gesamtrang verbessern konnte.

Donnerstag, 26. November 2020

Race Facts: Jahresrückblick 2020, Teil 2 - Playoff-Fahrer (Platz 16 bis 13)

Matt DiBenedetto gehörte zu den positiven Überraschungen 2020 - Foto: LAT Images

Platz 16: Cole Custer
Custer ist nach Chase Elliott (2016) der zweite Rookie, der auf Anhieb den Sprung in die Playoffs geschafft hat. Allerdings ist er der erste Rookie, der die Qualifikation mit einem ersten Karrieresieg erreicht hat. Mit insgesamt sieben Top-10-Resultaten beendete der 22-Jährige seine erste Saison bei Stewart-Haas Racing auf Rang 16 im Gesamtklassement.

Platz 15: Aric Almirola
Für Almirola war es die dritte Playoff-Teilnahme in Folge und insgesamt war der Stewart-Haas-Pilot zum vierten Mal seit 2014 dabei. Der fünfte Platz aus 2018 bleibt sein größter Erfolg. Danach Rang 14 und nun der 15. Platz. Seine stärkste Phase hatte der 36-Jährige in dieser Saison zwischen dem zwölften und 20. Rennen, als er neunmal in Folge in den Top-10 landete und mit drei dritten Plätzen die besten Resultate erzielte. Nach drei starken Top-10-Ergebnissen in der 'Round of 16' folgte in der nächsten Runde das deutliche Aus durch Rang 17, 37 und 16.

Platz 14: William Byron
Der Hendrick-Fahrer schaffte die Playoffs im letzten Moment. Byron gewann das letzte Rennen der Regular Season und qualifizierte sich damit zum zweiten Mal in Folge für die Endrunde. Der 'Rookie des Jahres' aus der Saison 2018 beendete seine erste Saison auf Rang 23. Es folgte mit Platz 14 und 15 zweimal das Aus in der 'Round of 16'. Ein guter fünfter Platz in Darlington reichte nicht fürs Weiterkommen. In den restlichen sieben Playoff-Rennen konnte er nach dem Ausscheiden noch vier Top-10-Ergebnisse erzielen. In der neuen Saison bekommt Byron nach Chad Knaus mit Rudy Fugle einen neuen Crew Chief

Platz 13: Matt DiBenedetto
Zum ersten Mal in seiner Karriere schaffte DiBenedetto die Playoff-Qualifikation. In seinem ersten Jahr bei den Wood Brothers konnte er gleich über die Gesamtpunkte die Endrunde erreichen. Er flog zwar in der ersten Runde raus, konnte sich aber mit insgesamt vier Top-10-Resultaten in den letzten sieben Playoff-Rennen bis auf Rang 13 in der Abschlusstabelle verbessern. Der 29-Jährige fährt seit 2015 im Cup und konnte sich ständig steigern: Platz 35, 35, 32, 29, 22 und Platz 13 in der abgelaufenen Saison.

Dienstag, 24. November 2020

NEWS: John Hunter Nemechek kehrt in die NASCAR Truck Series zurück

Nemechek verlässt den Cup nach seiner Rookie-Saison - Foto: LAT Images

John Hunter Nemechek kehrt von der NASCAR Cup Series zurück in die NASCAR Truck Series. Er startet dort im Toyota mit der Startnummer 4 für Kyle Busch Motorsports. Bereits vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass Nemechek nicht bei Front Row Motorsports bleiben wird. Er habe mit dem Team verhandelt, es sei jedoch zu keiner Einigung gekommen. Nemechek betritt seine Rookie-Saison in der NASCAR Cup Series im Ford #38. Er erzielte drei Top-10 Ergebnisse, darunter zwei achte Plätze in den Talladega-Rennen. Die Entscheidung, in die Truck Series zurückzukehren, sei ihm nicht leicht gefallen, gestand der 23-Jährige. Letztlich gab den Ausschlag, dass er Siege feiern möchte. In der Truck Series schaffte es Nemechek sechs Mal in die Victory Lane. Zuletzt fuhr er 2017 Vollzeit in der Truck Series.

Nemechek freut sich darauf, von Teamchef Kyle Busch nicht nur zu lernen, sondern auch zurechtgewiesen zu werden. "Ganz ehrlich: Wenn ich Mist baue, hoffe ich, dass mich Kyle zur Rechenschaft zieht", sagte er. "Ich hoffe, dass mir Kyle sagt, wie es ist - direkt ins Gesicht. Ich mag das. Ich mag es, wenn mir jemand sagt, dass ich Mist gebaut habe, denn dann kann ich es in Ordnung bringen." Er wolle lernen und besser werden.

Montag, 23. November 2020

Race Facts: Jahresrückblick 2020, Teil 1 - Die großen Enttäuschungen

Der Rekord-Champion Jimmie Johnson verabschiedet sich - Foto: NASCAR

Platz 34: Kyle Larson
Vor der Corona-Pause bestritt Larson vier Rennen mit drei Top-10-Ergebnissen. Danach gab es die 'Rassismus-Affäre' und eine sofortige Kündigung durch Chip Ganassi Racing. In der nächsten Saison darf der 28-Jährige wieder Cup-Rennen fahren, nachdem seine Sperre aufgehoben wurde. Hendrick Motorsports verpflichtete ihn für die #5. Damit bekommt Larson eine zweite Chance, seine bisher starke Karriere erfolgreich fortzusetzen. Seit 2013 bestritt er 223 Rennen. Chip Ganassi verpflichte ihn 2014. In der seiner ersten Vollzeit-Saison wurde er 'Rookie of the Year'. Ab 2016 erreichte er immer die Playoffs, die er auf Rang 9, 8, 9 und 6 beendete.

Platz 25: Ryan Newman
Nach dem heftigen Unfall beim Saisonauftakt in Daytona musste der 42-Jährige drei Rennen pausieren. Mit nur zwei Top-10-Resultaten beendete Newman die Saison auf Rang 25 im Gesamtklassement. In seiner ersten Vollzeit-Saison belegte er Rang sechs und wurde mit einem Saisonsieg und sechs Pole Awards 'Rookie of the Year' 2002. Ein Jahr später überraschte Newman erneut mit acht Siegen und elf Poles. Platz 25 ist in diesem Jahr das schlechteste Saisonergebnis seit 2002, nachdem er im letzten Jahr zum sechsten Mal die Playoffs erreicht hatte.

Platz 18: Jimmie Johnson
Wie im Vorjahr beende der Hendrick-Pilot die Meisterschaft auf Rang 18. Der siebenfache Rekord-Champion wiederholte damit in seiner Abschiedssaison das schlechteste Ergebnis seiner Karriere. Von 2002 bis 2013 holte Johnson sechs Titel und Platz sechs war seine schwächste Platzierung. In den letzten sieben Jahren gab es nur noch eine sehr glückliche siebte Meisterschaft und zwei zehnte Plätze. In 686 Rennen konnte Johnson 83 Siege erzielen. Den letzten Sieg holte Johnson im Juni 2017 in Dover.

Platz 17: Erik Jones
Auch Jones holte 2017 mit Furniture Row Racing in seinem ersten Vollzeit-Jahr den 'Rookie of the Year'-Titel. Die Saison beendete er auf Rang 19. Dann folgte der Wechsel zu Joe Gibbs Racing. Er erreichte sofort zweimal die Playoffs, die der 24-Jährige auf Rang 15 und 16 hinter seinen drei Gibbs-Teamkollegen beendete. In dieser Saison verpasste er die Playoffs ohne Saisonsieg mit Rang 17. Im nächsten Jahr versucht er bei Richard Petty Motorsports sein Glück in der #43.

Sonntag, 22. November 2020

Driver Ranking 36/2020
Top-20 nach dem Finale in Phoenix (Rennen 36)

Chase Elliott ist zum sechsten Mal die Nummer eins - Foto: LAT Images

Motorsport-Magazin.com ermittelt nach jedem Rennen die aktuelle Form aller NASCAR-Piloten, basierend auf den Ergebnissen der letzten sechs Rennen.

Der neue NASCAR-Champion Chase Elliott ist nach seinem Sieg und ersten Titelgewinn beim Finale auf dem Phoenix Raceway insgesamt zum sechsten Mal in diesem Jahr die Nummer eins. Er überwintert damit als bester Fahrer in unserem Ranking bis zum Saisonstart 2021 in Daytona.

Die Spitzenposition holte er in den letzten sechs Rennen gleich fünfmal. Die anderen drei Finalisten Brad Keselowski, Joey Logano und Denny Hamlin folgen in den Top-5. Nur Ryan Blaney konnte sich dazwischen positionieren.

Alle 16 Playoff-Teilnehmer beendeten die Saison in den Top-20. Rookie Tyler Reddick schaffte ein Comeback, dafür fehlt Ryan Newman. Drei Rookies beendeten damit die Saison unter den besten 20 Fahrern.

In der Jahresbilanz 2020 thronte Kevin Harvick insgesamt unglaubliche 18 Mal auf Rang eins und damit nach der Hälfte aller Saisonrennen. Elliott folgt mit sechs Platzierungen an der Spitze vor Blaney (5), Hamlin (4), Martin Truex Junior (2) und Aric Almirola (1).

Platz Fahrer Platz Fahrer
1. (1) CHASE ELLIOTT 11. (14) William Byron
2. (5) Brad Keselowski 12. (12) Kurt Busch
3. (2) Ryan Blaney 13. (13) Clint Bowyer
4. (7) Joey Logano 14. (9) Erik Jones
5. (4) Denny Hamlin 15. (15) Christopher Bell
6. (3) Alex Bowman 16. (16) Austin Dillon
7. (6) Martin Truex Jr. 17. (18) Aric Almirola
8. (8) Kyle Busch 18. (22) Tyler Reddick
9. (10) Kevin Harvick 19. (19) Ty Dillon
10. (11) Matt DiBenedetto 20. (17) Cole Custer

Donnerstag, 19. November 2020

NEWS: Johnson, Elliott und weitere Piloten bei Awards Show ausgezeichnet

Elliott ist Champion und Most Popular Driver - Foto: NASCAR

Am Mittwoch wurde die Awards Show ausgestrahlt, ein virtuelles Event auf NBCSN als Ersatz für die Champion's Week in Nashville, die wegen der COVID-19-Pandemie abgesagt wurde. Eine Auswahl der Auszeichnungen, die in dieser Show verliehen wurden:

Jimmie Johnson erhielt den Bill France Award of Excellence. Dieser honoriert seinen großen Einfluss auf den Sport. Der Preis wird nicht jährlich vergeben, was seine Bedeutung unterstreicht. Vor Johnson haben Jeff Gordon, Dale Earnhardt Jr., Joe Gibbs, Richard Childress und Roger Penske die Auszeichnung erhalten. Als besondere Überraschung wurde Johnson eine Videobotschaft von Schauspieler Matthew McConaughey gezeigt. Zudem bekam Johnson den National Series Driver Award für seine Leistungen auf der Strecke sowie sein soziales Engagement mit der Jimmie Johnson Foundation.

Chase Elliott wurde nicht nur als NASCAR Cup Series Champion 2020 geehrt, sondern erhielt außerdem den Most Popular Driver Award - bereits zum dritten Mal in Folge. Sein Vater Bill Elliott hält mit 16 Awards den Rekord.

Hailie Deegan wurde als erste Frau in der ARCA Menards Series als bester Rookie-Pilot ausgezeichnet. Darüber hinaus bekam sie den Diverse Driver Award für ihre Leistungen auf der Strecke sowie ihr Engagement in den sozialen Medien.

Brehanna Daniels wurde mit dem Crew Member Award geehrt. Daniels schrieb 2019 bei den Daytona 500 Geschichte. Als erste afro-amerikanische Frau war sie Teil einer Pit Crew. Sie ist als Mentorin für angehende Pit Crew Members aktiv.


NASCAR-Saison 2020 - Foto: NASCAR


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