Das Ducati Pramac Team konnte nach dem abschließenden Testtag in Sepang doch noch mit einem guten Gefühl zurück nach Europa reisen. Die ersten Tage waren für die Fahrer Niccolo Canepa und Mika Kallio nicht zufrieden stellend gelaufen, da sich beide noch nicht wohl mit dem Fahrverhalten der GP09 fühlten. Jedoch brachte ein Richtungswechsel bei der Abstimmungsarbeit noch die erhoffte Verbesserung.
Besonders für Kallio verlief der letzte Tag gut. Der Finne konnte sich von Platz 13 auf neun verbessern, und zog trotz des für ihn enttäuschenden zweiten Testtages eine positive Bilanz.
"Wir reisen mit Optimismus für die kommende Saison aus Sepang ab", erklärte der 26-jährige Finne. "Wir hatten kein gutes Fahrgefühl mit der Maschine, aber nun konnten wir die Probleme in den Griff bekommen und die Rundenzeiten verbessern." Kallio bedankte sich dafür bei seinen Mechanikern, die die Maschine nach seinen Vorstellungen eingestellt hatten und erklärte, dass das Limit der GP09 noch nicht erreicht sei.
"Wir haben noch ein bisschen was ausgelassen, sonst hätten wir noch schneller sein können. Aber man kann nicht alles auf einmal haben. Wir hoffen aber, das wir beim nächsten Test in Katar weiter in diese Richtung arbeiten können."
"Mika hat ein gutes Verständnis für die Maschine", erklärte Fabiano Sterlacchini, Tehnischer Direktor bei Pramac während der Testtage in Sepang. "Immer wenn er zurück in die Box kommt, kann er genau sagen, was er geändert haben möchte, so das wir unsere Leistung verbesern können."

Für den Teamkollegen Niccolo Canepa ging es hingegen in etwas kleineren Schritten vorwärts. Dennoch konnte sich auch der Italiener verbessern und hat mit dem letzten Testtag sein Gefühl für die Maschine gefunden.
"Ich möchte betonen, dass ich natürlich nicht zufrieden mit dieser Rundenzeit bin, wichtiger war aber beim ersten Test des Jahres ein gutes Fahrgefühl zu bekommen", sagte Canepa. "Die Position in der Zeitentabelle spiegelt nicht die guten Fortschritte wieder, die wir heute erzielt haben."
Zudem wurde die letzte schnelle Runde des Italieners durch die Schwarz-Weiß-Karrierte Flagge gestoppt, so dass er auf Rang 15 verblieb.

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