Das Aspar Team wird auch 2009 mit drei Aprilia-Motorrädern in die Saison gehen. Neben Julian Simon und Bradley Smith erhält Sergio Gadea eines der Motorräder und startet damit im zweiten Jahr in Folge für das Team von Jorge Martinez.

"Wir haben mit Bradley, Julian und Sergio ein tolles Team", sagt Aspar. "Hoffentlich können wir wieder dahin kommen, wo wir 2006 und 2007 schon einmal waren - mit allen drei Fahrern. Sie werden die besten Maschinen und Teile erhalten und alle drei Aprilia RSA Bikes einsetzen."

Die Rolle des Spaniers Adrian Martin bleibt derweil unsicher. Er könnte ohne einen Platz enden, da die Zukunft eines weiteren 125er Satellitenteams unklar ist.

Alles oder nichts für Smith

Besser sieht die Zukunft von Bradley Smith aus, der sich schon auf sein neues Team freut. "Aspar ist ein gutes Team und sie möchten die WM gewinnen", sagte er der offiziellen MotoGP-Webseite. "Es wird meine vierte GP-Saison und ich muss den Schritt machen und Rennen gewinnen, um die WM mitfahren." Entsprechend brennt er auf die Wintertests, bei denen er seine Rennpace steigern möchte. "Wir haben keine Tests während der Saison, also müssen wir es jetzt schaffen, um ein Wörtchen mitsprechen zu können."

Einen verstärkten Druck spürt er nicht, obwohl die Saison für ihn entscheidend wird. "Der Fahrplan sieht vor, dass es meine letzte 125er Saison wird", so Smith, der deswegen sein Bestes geben möchte. "Ich weiß nicht, welchen Platz ich belegen werde, aber ich werde um die Meisterschaft kämpfen. Der Titel ist nicht einfach zu gewinnen und es gewinnt nicht immer der schnellste Fahrer, sondern der beste Allround-Fahrer. Man muss auch ein bisschen Glück haben."

Warten bei den 250ern

Dort, wohin Smith 2010 aufsteigen möchte, nämlich in die 250er Klasse, betreibt Aspar ebenfalls ein Team. Im Gegensatz zur kleinen Schwestermannschaft sind hier die Fahrer aber noch nicht ganz sicher. Sollte aber Hector Faubel in die offenen Arme von Honda flüchten, sollten der 125er Champion Mike di Meglio, Alvaro Bautista und Gabor Talmacsi die Maschinen steuern.

Ganz so ausgeglichen und das Beste vom Besten für alle geht es dort aber nicht zu. "Alvaro wird eine 100%ige Werks-RSA erhalten, mit den neuesten Teilen", so Martinez. "Di Meglio würde eine Aprilia LE fahren, wobei wir vorhaben, ihm ein paar Extras zu geben."