Bei halb nass und halb trockenen Verhältnissen hatte der Franzose in der Morgensession kein Gefühl und somit kein Vertrauen in sich und das Motorrad. Auch wenn noch nicht alles perfekt war an der FTR Honda, die das erste Mal auf dem Circuito Estoril zum Einsatz kommt und neue Daten gesammelt werden müssen, war der Racing Team Germany Pilot am Nachmittag wie ausgewechselt und beendete das zweite Freie Training mit einer Zeit von 1:49.870 in den Top10 auf dem achten Platz.

"Heute morgen war es noch schwierig. Das Gefühl war nicht da und ich hatte kein Vertrauen. Nachmittags war mein Vertrauen aber wieder zurück! Jetzt werden wir ein paar Änderungen am Motorrad machen, denn wir brauchen mehr Unterstützung in der Mitte der Kurve. Dann werden wir unsere Rundenzeiten morgen verbessern können", erklärte Louis Rossi.

Sein Cheftechniker Norman Rank bestätigte die schlechten Verhältnisse: "Erstes Training waren schlechte Bedingungen und Louis hatte kein Vertrauen in sich und das Bike. Am Nachmittag war alles trocken und es waren gute Bedingungen. Auch Louis war wieder locker und richtig gut drauf. Das Bike ist neu hier auf der Strecke und wir hatten noch keine Daten. Es war noch nicht alles perfekt und wir wissen jetzt, wo wir ansetzen müssen. Morgen sollte Louis noch etwas zulegen können, wenn er dann 100%igen Wohlfühlfaktor auf dem Bike hat."

Teamchef Dirk Heidolf fügte hinzu: "Heute früh wussten wir nicht was wir machen sollten und hatten alle lange Gesichter. Nach der Auswertung wussten wir, dass Louis nicht das Vertrauen hatte und am Nachmittag sicher wieder zu seiner alten Form zurückfinden wird. Einige kleine Änderungen am Bike und dann sollte morgen noch was gehen."