Der erste Tag auf dem Losail Circuit in Katar begann scheinbar spielerisch für den Franzosen, der gleich von Anfang an mit den Spitzenzeiten der Topfahrer wie Maverick Vinales mithalten konnte. In der letzten Runde von zwölf im ersten Freien Training, das um 18:00 Uhr Ortszeit begann, setzte er sich mit einer Zeit von 2: 09.980 schließlich an die zweite Position. Am Abend konnte das Team die Arbeit kontinuierlich fortsetzen und ein gutes Basissetup erarbeiten. Im zweiten Freien Training steigerte sich Louis Rossi über eine halbe Sekunde auf 2:09.354 und beendete die Session auf dem achten Platz, nur knapp vier Zehntel hinter dem Drittschnellsten.
"Wie beim Test habe ich ein sehr gutes Gefühl mit dem Motorrad und habe Vertrauen. Ich denke es war ein guter erster Tag für uns. Wir sind mit unseren Rundenzeiten an der Spitze dran. Am Ende des Tages sind wir auf dem achten Platz. Es ist ein guter Anfang und ich möchte mich für die Arbeit meines Teams bedanken, denn es ist nicht so einfach. Wir entdecken eine neue Klasse und alles ist neu. Ich denke wir haben eine gute Basis fürs Setup gefunden. Wir sind auf dem richtigen Weg", äußerte Rossi.
Sein Cheftechniker Norman Rank ergänzte: "Es war ein super Einstand. Wir haben ein gutes Basissetup gefunden. Unser Fahrer arbeitet konzentriert, er ist sofort schnell, wenn er aus der Box geht. Wir können viel probieren. Es ist natürlich logisch, dass wir bei der neuen Meisterschaft mit den neuen Bikes erstmal die richtige Übersetzung für die Strecke finden müssen, aber es läuft soweit alles ganz gut. Wenn wir die Zeiten betrachten, dann wäre er mit wenigen Zehntel schneller auf dem vierten Platz – was wollen wir mehr für den ersten Tag?"
Teamchef Dirk Heidolf war beim ersten Training selbst überrascht, wie schnell sein Pilot fuhr. "Wir wussten ja vorher nicht wo wir stehen. Zurzeit geht es Louis wirklich locker von der Hand, er hat viel Spaß beim Fahren und bis jetzt hatten wir auch keine technischen Schwierigkeiten, wo wir Zeit verloren hätten. Von daher sind wir wirklich sehr zufrieden. Von der Platzierung nach dem zweiten Training darf man sich nicht täuschen lassen, denn es fehlen nur vier Zehntel zum dritten Platz. Es ist alles sehr eng beieinander. Jetzt müssen wir schauen, ob wir noch was am Getriebe machen können. Die Gesamtübersetzung haben wir angepasst, am Fahrwerk haben wir viel probiert, ich denke da sind wir auch auf einem guten Weg. Es ist eine neue Klasse, niemand wusste, worauf er sich einlässt. Mich freut, dass die Jungs, obwohl sie noch nicht Grand Prix erfahren sind, trotzdem mit der Stresssituation umgehen können. Bei den Tests hat man viel mehr Zeit, eine Lösung zu erarbeiten und hier muss es auf den Punkt klappen. Wir haben zweimal 40 Minuten Zeit und es funktioniert wirklich perfekt. Das Team harmoniert super und es macht viel Spaß mit den Jungs zu arbeiten."

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