Nachdem er in den freien Trainings stets Schnellster gewesen ist, ist die dritte Startposition für Nico Terol ein kleiner Rückschlag. Der Spanier ist aber nicht zu beunruhigt und legt sich bereits eine Rennstrategie zurecht. Die Qualifikationssession beschreibt er als "merkwürdig".

"Es war eine merkwürdige Sitzung, viele Fahrer sind bloß herum gerollt und haben nicht gepusht", ist der 22-jährige verwundert. "Ich habe einen guten Rhythmus gefunden, aber es nicht geschafft, eine perfekte Runde zusammen zu bekommen." Er sei aber glücklich, weil er drei 1:43er- und viele niedrige 1:44er-Rundenzeiten fahren konnte.

Bereits am Abend wird sich der Spanier eine Rennstrategie zurecht legen: "Wir müssen heute Abend auf die Rundenzeiten jedes einzelnen Fahrers schauen, um uns ein Bild davon zu machen, wie das Rennen laufen könnte. Ich glaube, es wird sich eine Gruppe von vier Fahrern herausbilden, so dass wir uns gut positionieren und unsere Karten richtig ausspielen müssen", spricht Terol auf seine Konkurrenten Zarco, Faubel und Cortese an.