Als erste mussten am Samstagmorgen die 125er zum letzten freien Training auf die Strecke. Nico Terol kam dabei mit seiner Aprilia am besten mit der nassen Strecke zurecht und fuhr mit einer Zeit von 2:19.026 Minuten die Bestzeit. Der Spanier, der bis kurz vor Schluss eine Sekunde Vorsprung auf seine Verfolger hatte, setzte sich gegen Johann Zarco durch. Der Franzose verlor auf die Bestzeit von Terol 0,317 Sekunden. Auf Platz drei fuhr Danny Kent, der 1,065 Sekunden auf Terol einbüßte. Danny Webb vom Mahindra Team wurde Vierter.

Luis Salom lag weitere 0,202 Sekunden hinter dem Teamkollegen von Marcel Schrötter. Er schob den besten Deutschen, Sandro Cortese, auf den sechsten Platz. Glatte zwei Sekunden hinter der Bestzeit blieb Taylor Mackenzie. Der junge Brite stürzte in seiner letzten Runde, blieb aber unverletzt. Hector Faubel erreichte die achtbeste Zeit und blieb mit 2:21.455 Minuten nur 0,118 Sekunden vor Marcel Schrötter. Adrian Martin komplettierte die Top-10.

Ein Achtungszeichen setzte der Wildcard-Pilot Luca Grünwald vom Freudenberg Racing Team. Der amtierende deutsche Meister erreichte mit seiner KTM den elften Platz. Neben Mackenzie wurden auch Alberto Moncayo, Harry Stafford und Francesco Mauriello abgeworfen. Durch ihre zeitigen Stürze und nur einem Motorrad konnten sie nicht die Zeiten der Spitzenfahrer fahren.