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Spielberg: Horror-Crash im Moto2-Rennen - Syahrin hat Glück

Das zweite Rennen des MotoGP-Tages in Spielberg muss nach einem schlimmen Unfall mit vier Fahrern unterbrochen werden. Syahri musste ins Krankenhaus.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

Motorsport-Magazin.com - Das Moto2-Rennen in Spielberg wurde von einem schlimmen Unfall überschattet, in den vier Fahrer involviert waren. Am schlimmsten erwischte es dabei Hafizh Syahrin, der in das Medical Center und später in ein Krankenhaus gebracht wurde.

In der vierten Runde des Rennens verlor WM-Leader Enea Bastianini beim Beschleunigen aus der ersten Kurve die Kontrolle über sein Motorrad und wurde per Highsider abgeworfen. Sowohl Fahrer, als auch Bike blieben mitten auf der Strecke liegen, während alle nachkommendem Fahrer in hohem Tempo vorbei brausten.

Im hinteren Mittelfeld konnte Hafizh Syahrin nicht mehr ausweichen und knallte frontal in die havarierte Maschine von Bastianini. Seine Maschine zerschellte, der Malaysier wurde meterweit geschleudert und knallte hart auf dem Asphalt auf, wo er zunächst regungslos liegen blieb. In dem Chaos aus Wrackteilen der beiden Motorräder kamen auch noch Edgar Pons und Andi Izdihar zu Sturz.

Pons schilderte den Unfallhergang bei ServusTV: "Plötzlich waren überall Motorräder und Teile. Ich habe gar nicht mitbekommen, wer das Motorrad getroffen hat, aber sein Bike ist regelrecht explodiert. Mich hat dann eine herausgerissene Gabel getroffen."

Bastianini, Pons und Izdihar konnten die Unfallstelle selbstständig verlassen, Syahrin musste aber von den Rettungskräften behandelt werden. Wenige Minuten später gab die MotoGP erste Entwarnung und verkündete, dass der Malaysier bei Bewusstsein sei. Bei DAZN machte Gino Borsoi, Sportdirektor bei Syahrins Team, weiter Hoffnung: "Er hat einige Prellungen, besonders im Hüftbereich. Aber er war die gesamte Zeit bei Bewusstsein."

Die Untersuchung im Medical Center bestätigte eine Hüftprellung, zeigte aber keine Knochenbrüche. Syahrin wurde daraufhin ins Krankenhaus gebracht, wo weitere Checks durchgeführt wurden, welche die Erstdiagnose bestätigten. Somit konnte kurz nach 17.00 Uhr finale Entwarnung gegeben werden.


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