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Ankunft keine Selbstverständlichkeit - MRS-Team mit gemischten Gefühlen nach Dubai-Rennen

MRS-Team wird beim 24-Stunden-Rennen von Dubai von Unfall- und Fehlerteufel heimgesucht. Dennoch ist Teamchef Molitor mit der Leistung seines Teams zufrieden.

Motorsport-Magazin.com - Nur wenige Wochen nach dem 12 Stunden Rennen in Abu Dhabi zog das MRS-Team weiter in das benachbarte Emirat Dubai, wo am vergangenen Wochenende die 10. Auflage des 24 Stunden Rennens stattfand. Unter den 95 Startern auch zwei Porsche 991 GT3 Cup vom Team MRS GT-Racing.

Der Franzose Olivier Baharian teile sich das Cockpit der Startnummer 20 mit seinem Landsmann Thierry Blaise und mit dem Schweizer Manuel Nicolaidis. Unterstützt wurden die drei von Johnson Hunag aus Taiwan und dem Deutschen Elia Erhart, der bereits im Jahr 2014 für das MRS-Team den Porsche Carrera Cup Deutschland bestritten hat. Erhart belegte auch den fünften Fahrerplatz im Schwesterauto mit der Nummer 46, auf dem sich Chris Le Bon, Siggi Sorglos, Ilya Melnikov und der in Dubai geborene Bassam Kronfli die Lenkradarbeit aufteilten.

Foto: MRS Molitor-Racing-Systems

Nach Unfall mit starker Aufholjagd

Bereits nach wenigen Stunden wurde die Nummer 46 in einen Unfall verwickelt, was eine rund einstündige Reparatur der Hinterradaufhängung nach sich zog. Dieser Boxenaufenthalt warf das Team bis auf den 79. Platz zurück. Fortan kämpfte sich die Truppe aber immer weiter nach vorn und konnte am Ende den Zielstrich als sehr guter 21. überqueren, belegte damit einen starken siebten Rang in der hart umkämpften Porsche Cup Klasse.

Bei dem dichten Verkehr von 95 Autos auf der Strecke ist das keine Selbstverständlichkeit.
Karsten Molitor

Auch das Schwesterauto mit der Nummer 20 blieb nicht ganz unverschont. Ein Problem mit einem Ölkühler bescherte auch der bis dahin problemfreien Fahrt der Nummer 20 eine längere Reparaturpause. Dennoch konnte die Truppe mit einer fulminanten Aufholjagd den Anschluss an das Mittelfeld der Cup Klasse wieder herstellen. Am Ende stand ein 24. Gesamtrang und eine guter achter Platz in der Klasse zu Buche.

Foto: MRS Molitor-Racing-Systems

"Etwas mehr drin gewesen"

Teamchef Karsten Molitor war nach dem Rennen rund um die Uhr dennoch positiv gestimmt: "Alles in Allem sind wir sehr zufrieden, dass wir beide Autos ins Ziel gebracht haben. Bei dem dichten Verkehr von 95 Autos auf der Strecke ist das keine Selbstverständlichkeit. Leider haben uns die Boxenaufenthalte ein wenig zurückgeworfen, sicher wäre sonst etwas mehr drin gewesen."

Ein Riesenlob an das gesamte Team und an die unermüdlichen Mechaniker, die mit einem unglaublichen Einsatz die Autos immer wieder flott gemacht haben.
Karsten Molitor

"Unsere Fahrerpaarungen waren extrem gut und ausgeglichen, allesamt haben hier in Dubai eine Top Leistung gezeigt, durch ihren Speed und ihre Konstanz überzeugt. Ein Riesenlob an das gesamte Team und an die unermüdlichen Mechaniker, die mit einem unglaublichen Einsatz die Autos immer wieder flott gemacht haben. Wir blicken bereits wieder nach vorn, schon in wenigen Wochen geht es zum 12 Stunden Rennen nach Mugello", blickte der Teamchef schon auf das nächste Langstreckenrennen in Italien.


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