Das für den Freitag geplante IndyCar-Qualifying in Indianapolis ist wortwörtlich ins Wasser gefallen: Stehendes Wasser auf der Rundkurs-Variante des berühmten Kurses ließ keine Zeitenjagd zu. Nach starken Regenfällen steht Mick Schumacher und Co. nun ein geschäftiger Samstag bevor: IndyCar hat das abgesagte Qualifying auf den Samstagmorgen und damit auf den Renntag verschoben.
Das neu angesetzte Qualifying soll am Samstagmorgen um 10:30 Uhr Ortszeit (16:30 Uhr deutscher Zeit) über die Bühne gehen. Der Start zum sechsten Saisonrennen erfolgt dann einige Stunden später wie geplant um 17:00 Uhr lokaler Zeit, was 23:00 Uhr deutscher Uhrzeit entspricht. Das Rennen in Indianapolis ist auf 85 Runden angesetzt und endet hierzulande nach Mitternacht.
Palou Favorit in Indianapolis - was ist für Schumacher drin?
Wegen des neuen Zeitplans fällt das ursprünglich geplante Warm-up aus, der Rest des Zeitplans bleibt unverändert. Für den Samstag sind trockene Bedingungen in Indianapolis vorhergesagt, womit sowohl das Qualifying als auch das später folgende Rennen planmäßig stattfinden sollten.
Als Favorit auf den Sieg gilt der amtierende Champion Alex Palou (Chip Ganassi Racing), der zuletzt drei Jahre in Folge das Rundkurs-Rennen in Indianapolis gewann und 2025 seinen ersten Sieg beim dortigen Ovalrennen, dem berühmten Indy 500, feierte. Palou legte auch diesmal gut vor und sicherte sich die Bestzeit in den beiden Freien Trainings, die bei trockenen Verhältnissen ausgetragen werden konnten.
Mick Schumacher mischt vorne mit in Indianapolis
Schumacher präsentierte sich ebenfalls in guter Verfassung und ließ mit dem siebten Platz im 2. Freien Training aufhorchen. Dem IndyCar-Rookie fehlten gut drei Zehntelsekunden zu Spitzenreiter Palou. Das vorangegangene 1. Training schloss Schumacher mit seinem RLL-Boliden auf Position 22 ab. Im 2. Training unterlief Schumacher ein Dreher auf der Strecke, der allerdings ohne Folgen blieb.
Schumacher hatte 2025 seinen allerersten IndyCar-Test auf dem Rundkurs von Indianapolis bestritten, hatte im Vorlauf dieses Rennwochenendes also ein wenig Vorkenntnis. Auf den meisten anderen Strecken reiste der 27-Jährige hingegen meist ohne jegliche Erfahrung an und musste die Freien Trainings dafür nutzen, sich erst einmal mit den Eigenheiten der jeweiligen Strecke vertraut zu machen. Sein RLL-Team verfügt über begrenzte Simulations-Möglichkeiten.
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