In den beiden Rennen auf der Strecke Paul Ricard in Le Castellet an der französischen Mittelmeerküste belegten Christoffer Nygaard (DK) und Mikko Eskelinen (FI) im Ford GT von Fischer Racing die Plätze sieben und elf.

Mikko Eskelinen startete im ersten Rennen am Samstag von Position zehn und lag nach einem guten Start schon an der siebten Position. Ein kleiner Fehler kostete dann allerdings drei Positionen, auf Platz zehn liegend übergab der Finne den über 500 PS starken Ford zur Rennhalbzeit an Nygaard. Der junge Däne hatte anschließend mit einem kuriosen Problem zu kämpfen: Die Fronthaube hatte sich gelöst und flatterte vor der Frontscheibe. "Erst war die Haube ein bisschen lose, doch plötzlich lag das Ding auf der Scheibe und ich habe fast nichts mehr gesehen", erklärte Nygaard nach dem Rennen. "Es waren noch fast zehn Minuten zu fahren und ich dachte, ich könne nicht mehr weiter fahren, doch die Haube ist schließlich weggeflogen. Danach war die Aerodynamik unseres Autos allerdings so gut wie bei einem Kühlschrank mit offener Tür". Nygaard brachte den Ford auf Platz sieben ins Ziel, die dritte Zielankunft in den Top 10 in Folge.

Im zweiten Rennen am Sonntag fuhr Christoffer Nygaard den Start. In einer turbulenten Startphase arbeitete sich der Däne von Startplatz zehn kommend bis zum Fahrerwechsel bis auf Position sechs nach vorne. Eskelinen übernahm den Ford GT für die zweite Rennhälfte, musste jedoch mit Lenkungsproblemen kämpfen. "Die Lenkung hat sich sehr merkwürdig angefühlt. Das Auto war dadurch sehr schwierig zu fahren. Ich musste mich darauf konzentrieren den Ford auf der Strecke zu halten und konnte einige Angriffe von Gegnern daher nicht abwehren, und verlor so leider einige Plätze." Das zweite Rennen beendeten Nygaard/Eskelinen knapp außerhalb der Punkteränge auf dem elften Platz.