Für Robert Wickens könnte die Saison 2010 das Jahr der Entscheidung werden. Der amtierende Vizemeister der Formel 2 ist aktuell noch auf Cockpitsuche und kann sich nicht mehr auf die Unterstützung von Red Bull verlassen, denn österreichische Konzern hat den Kanadier Ende des letzten Jahres aus seinem Förderprogramm gestrichen.
"Ich bin mit vielen Teams in Gesprächen für 2010", berichtet Wickens gegenüber dem kanadischen Blog Wheels. Momentan konzentriert sich Wickens auf ein Cockpit in Europa, am liebsten würde er es in die neue GP3 Serie schaffen. "Ich bin erst 20 Jahre alt und um es in die Formel 1 zu schaffen muss man in Europa bleiben."
"Die Sache bei der GP3 ist folgende: die Serie ist brandneu und andere Fahrer sind noch skeptisch über einen Einstieg. Die GP3 musste einen Vertrag unterschreiben, dass jedes Team drei Fahrzeuge einsetzen wird, also müssen diese alle drei Autos besetzen oder sie bekommen eine Geldstrafe. Die Option sieht also sehr gut aus."
Neben einem Renneinsatz in der GP3 oder GP2 würde er zudem gerne eine Ersatzfahrer-Rolle bei einem Formel-1-Team übernehmen, um schon einmal ein Fuß in der Tür zu haben. Dass er nicht mehr bei Red Bull unter Vertrag steht, sieht er sogar positiv: "Jetzt kann ich in 22 Formel-1-Autos fahren anstelle von vier - es hat also neue Türen geöffnet."

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