Auf Platz fünf hatte Andreas Zuber eine gute Teamleistung der iSport-Mannschaft beim Qualifying komplettiert - und konnte dennoch nicht ganz zufrieden sein. Zu viel Zeit hatten den Österreicher jene Balanceprobleme gekostet, die nach dem Wechsel der Reifen immer wieder variierten. "Ich hatte große Probleme auf meinem ersten Satz neuer Reifen große Probleme mit dem Übersteuern", klagte Zuber gegenüber motorsport-magazin.com, aus dessen Sicht sich keine großen Verbesserungen einstellten: "Nachdem wir am Fahrzeug etwas verändert hatten, lief es zwar besser, aber das Auto war immer noch unkonstant."

Anschließend erlebte er nach dem erneuten Reifenwechsel ein Kuriosum: "Auch auf dem zweiten Satz hatte ich Probleme, habe mir ein Teil des Flügels abgefahren und bin trotzdem meine beste Runde gefahren. Irgendetwas stimmt mit dem Auto nicht." So sah Zuber auch die Probleme mit seinem GP2-Boliden dafür verantwortlich, dass am Ende rund acht Zehntelsekunden auf Teamkollege und Pole-Inhaber Timo Glock fehlten: "Nur zwei Zehntel fehlen mir auf den Zweitplatzierten - das ist nicht allzu schlecht. Aber ich hätte Timos Pole-Zeit fahren können, wenn das Auto besser gepasst hätte."

Nachdem ihn die Regengüsse beim freien Training allzu viel Abstimmungszeit gekostet hatten, hofft Andreas Zuber auf eine umso bessere Rennvorbereitung. "Mit Blick auf das Podium ist noch alles möglich", stellt Zuber klar - und zeigt sich für den morgigen Wettbewerb kämpferisch: "Ich weiß nicht, ob Adrian Zaugg und Giorgio Pantano ihren Speed halten können - an denen sollte ich vorbeikommen..."