Zu einem guten Qualifying-Ergebnis gehört immer auch eine kleine Portion Glück. Und genau die fehlte Timo Glock heute, auch wenn der achte Platz nicht ganz so schlecht ist. "Mit dem ersten Satz Reifen lief es eigentlich ganz gut. Damit bin ich erst einmal eine sichere Runde gefahren, von der ich wusste, dass ich sicher in den Top Ten bin", erzählte Glock im Gespräch mit motorsport-magazin.com. Mit dem zweiten Satz Reifen konnte er aber nicht mehr wirklich angreifen. Denn zu diesem Zeitpunkt lag schon das Öl von Filippis Motorschaden auf der Strecke.

Doch nicht nur die äußeren Faktoren vermasselten Timo Glock einen besseren Starplatz und damit aller Vorraussicht nach die Chancen auf einen Sieg auf der prestigeträchtigen aber überholfeindlichen Strecke. Zusätzlich holten ihn auch die Probleme mit dem Gaspedal, die er schon in Bahrain hatte, wieder ein. "Der Motor reagiert nicht wirklich darauf, was ich mit dem Pedal mache. Das ist gerade für Monaco nicht förderlich", erklärte Glock. "Deswegen bin ich vor allem frustriert. Von der Performance sind wir vorne dabei, aber das mit dem Gaspedal geht mir auf dem Keks. Gestern war es noch okay, aber heute ist es immer schlimmer geworden und am Ende war es extrem schlecht."

Das trübt auch die Aussichten für das Rennen. Schließlich kann für Glock als Führendem der Gesamtwertung jeder Punkt Gold wert sein. "Von acht wird es natürlich schwer. Vor allem wenn es regnet und wir hinter dem Safety Car starten", glaubt Glock. "Ich werde jetzt mal schauen, was ich mit der Strategie machen kann, aber wenn ich merke, dass ich nicht angreifen kann, fahre ich das Rennen nach Hause und nehme die Punkte mit."