Schon heute durften sich die Akteure der GP2 Serie zum ersten Mal hinter das Steuer klemmen. Auf der 3,340 Kilometer langen Strecke stand eine Trainingssitzung über 30 Minuten an. Unter blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein konnte Pastor Maldonado die beste Zeit fahren. Der Venezolaner benötigte für seine schnellste Runde durch die Straßen des Fürstentums 1:23.320 Minuten.

Auf dem zweiten Rang reihte sich Timo Glock ein. Der Meisterschaftsführende aus dem iSports-Team war 0,126 Sekunden langsamer als der Trident-Pilot an der Spitze des Feldes. Glock überstand im Training eine haarige Situation, als er bei hoher Geschwindigkeit die Schwimmbad-Schikane verpasste und geradeaus fahren musste.

Hinter Giorgio Pantano und Luca di Grassi auf den Rängen drei und vier gab es gleich zwei Überraschungen. Andy Soucek, der Spanier mit den österreichischen Wurzeln, fuhr zunächst auf einen tollen fünften Rang. Dann wollte der 21-jährige zu viel und zerlegte seinen Boliden in der Massenet-Kurve.

Auch Sebastien Buemi konnte bei seinem ersten Einsatz in der GP2-Serie und der persönlichen Premiere in Monaco überzeugen. Der Ersatzmann für Michael Ammermüller stellte mit dem sechsten Platz eindrucksvoll unter Beweis, dass er mit dem PS-starken Boliden und dem engen Stadtkurs keine Schwierigkeiten hat. Der Schweizer konnte mit Andreas Zuber, Antonio Pizzonia und Bruno Senna einige arrivierte Piloten hinter sich lassen.