Nach einigen schwierigen Wochenenden und vielen Enttäuschungen meldete sich Fabio Leimer im Qualifying zum GP2-Rennen in Monza in der Spitzengruppe zurück. Auf dem Hochgeschwindigkeitskurs war der Schweizer nur einen Hauch langsamer als Charles Pic und Luca Filippi, die es vor ihm in die erste Startreihe schafften.

"Es war ein wirklich hartes Jahr für mich, wir hatten sehr viele enttäuschende Wochenenden. Nun sind wir am letzten Wochenende wieder schnell unterwegs", so Leimer nach Platz drei im Zeittraining. "Mein Ziel war die Pole Position, da wir schon im Training schnell waren. Luca und ich hatten es genau wie Charles in der Hand, leider habe ich auf einer sehr schnellen Runde einen Fehler in der letzten Kurve gemacht."

Im Rennen will es der Schweizer noch weiter nach vorne schaffen und den zweiten Saisonsieg holen - diesmal im Lauf am Samstag. Warum es heute so gut klappte, ist dabei gar nicht so genau zu erklären. "Nach meinem schweren Unfall in Spa hat das Team das Auto in einer Woche repariert und es perfekt zusammen bekommen. Auf den harten Reifen waren wir von Beginn an schnell unterwegs, genau wie in Barcelona. Nun müssen wir sehen, wie die Pirellis sich in einem langen Rennen schlagen werden."