Warum lief es hier so viel besser als in Silverstone?
Fabio Leimer: In Silverstone hatten wir sehr viel Pech und mussten im Qualifying einen Stopp einlegen, danach hat es dann stärker geregnet. Jetzt läuft es endlich mal rund, das Training war schon gut. Wir hatten zwar leichte Probleme, die wir aber begeben konnten. Es fehlen noch ein paar Sachen, um auf die Pole zu kommen, aber es war ein Schritt nach vorne. Jetzt kämpfen wir schon im ersten Rennen um Punkte, nachdem das Qualifying bisher unser Problem war.

Magst du den Nürburgring sehr?
Fabio Leimer: Ich war das letzte Mal vor fünf oder sechs Jahren hier, das ist lange her. Ich bin hier noch nicht oft gefahren, einmal ein Rennen mit der Formel BMW und ein Test mit dem Formel Renault. Die Strecke liegt mir, sie ist sehr schwer - am Anfang langsam und dann mit sehr schnellen Kurven, in denen man den Rhythmus finden muss.

Was erwartest du vom Wetter?
Fabio Leimer: Ich habe am Nachmittag schon dunkle Wolken gesehen, zum Glück hat es im Qualifying nicht angefangen zu regnen, was bei uns normalerweise ja so ist. Für morgen ist die Vorhersage nicht so schlecht wie für Sonntag. Am Ende kann man eh nichts ändern, ich lasse mich einfach überraschen. Ich hoffe es bleibt trocken, aber wenn es regnet, müssen wir einfach das beste daraus machen.

Was geht nun in der Saison noch für euch?
Fabio Leimer: Das ist nach einem guten Qualifying schwierig zu sagen, wir müssen morgen weiterschauen. Für mich und das ganze Team ist das Ergebnis sehr positiv. Mein Ziel ist es, mich weiter zu verbessern, denn ich will bis auf die Pole und dann auch endlich mal ein Hauptrennen gewinnen. Wir müssen von Rennen zu Rennen das Maximum geben.