"Diese ganze Aufregung um Ferraris flexiblen Frontflügel ist so was wie eine Nagelprobe für die Formel 1", schreibt Sergio Rinland in seiner Kolumne in der italienischen Autosprint. "Das kommt nur daher, dass sie einen zusätzlichen Flap benützen und so das ganze sichtbar wird." Alle anderen Teams haben nach Meinung des Argentiniers ähnliche Lösungen um die Funktionalität ihrer Flügel zu verbessern, die nur eben nicht so deutlich zu sehen seien.
Rinland, heute Technischer Direktor des Trident GP2 Teams, weiß wovon er spricht. "Jeder arbeitet darauf hin, dass der Frontflügel nicht nur flexibel ist, sondern sich auch etwas drehen kann. McLaren erreicht dies zum Beispiel sogar ohne die Hilfe des Extra-Flügels, den Ferrari hat. Ich gratuliere ihnen dazu." Noch erstaunter als über den Frontflügel des Ferrari war Rinland jedoch über die Heckflügel von Renault, die sich sogar vertikal verbiegen können.
"Die FIA, die jede Menge Tests durchführt, um die Flexibilität der Flügel zu überprüfen, prüft aber nur die horizontale Biegung. Ich bin wirklich überrascht, dass bisher noch niemand den R26 kopiert hat." Am Montag hat die FIA zugegeben, dass mehrere Teams in der Schusslinie wegen ihrer Flügel stehen, diese Probleme aber bis zum nächsten Rennen gelöst würden - und bis zum nächsten Problem...

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