Nico Hülkenberg konnte auf dem Circuit de Catalunya die zweite Pole-Position in Folge erringen. Während der Deutsche fast die gesamte Zeit des Qualifyings an der Spitze fuhr, strauchelten die Meisterschaftsfavoriten Romain Grosjean und Sébastien Buemi. Sie werden in dem extrem eng gestaffelten Feld aus dem Mittelfeld starten müssen.
Grosjean musste die Hoffnung auf eine mögliche Pole schon vor dem Start in das Zeittraining streichen. Der ASM-Pilot musste seinen Motor wechseln und bekam dafür eine Strafe aufgebrummt. Statt von Rang fünf wird Grosjean am Samstag nur von Position 15 starten. Allerdings kam der Franzose mit einem blauen Auge davon. Denn Sébastien Buemi kam in der 30-minütigen Session nicht über Platz zehn hinaus. Der Schweizer war auf der nur drei Kilometer langen Strecke mehr als eine halbe Sekunde langsamer als Hülkenberg.
Hülkenberg benötigte für seine Pole-Zeit 1:06.599 Minuten und war damit etwas schneller als im freien Training am Vormittag, konnte die beste Runde aus dem Test am Donnerstag allerdings nicht verbessern. Den zweiten Platz belegte Kamui Kobayashi, womit im ersten Rennen zwei Fahrzeuge aus dem französischen ASM-Team aus der ersten Startreihe losfahren werden.
Insgesamt war es ein gelungener Tag für die Mannschaft aus Städtchen Villeneuve la Guyard. Ihre vier Fahrer fuhren Zeiten, die für die ersten sechs Plätze gut waren. Nur Yelmer Buurman und Jean-Karl Vernay konnten sich zwischen die französische Equipe schieben und belegten die Ränge drei und vier.
Abgesehen von Hülkenberg lief es für die deutschsprachigen Fahrer nicht rund. Nur noch Cyndie Allemann schaffte es unter die besten Zehn. Maxi Götz kam zwar auf Position 13, muss jedoch wie Grosjean aufgrund eines Motorwechsels zehn Plätze weiter nach hinten in der Startaufstellung. Tim Sandtler belegte Rang 16 und Marco Holzer startet von der vorletzten Position.

diese Formel 3 EM Nachricht