Paul di Resta (ASM Formule 3, 1:34,518 min) sicherte sich die Pole Position für den 19. und vorletzten Saisonlauf der Formel 3 Euro Serie. Der 20 Jahre alte Schotte baut damit seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf Sebastian Vettel (ASM Formule 3, 1:35,022 min) auf 16 Zähler aus. Vettel, der bereits als Freitag-Testfahrer für das Formel-1-Team BMW Sauber an den Start ging, belegte im letzten Qualifying der Saison in der härtesten Nachwuchsserie der Welt Rang sieben. Der Rückstand des Heppenheimers auf Paul di Resta betrug 0,504 Sekunden. Die Plätze zwei und drei im Qualifying auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring gingen an Esteban Guerrieri (Manor Motorsport, 1:34,519 min) und Kamui Kobayashi (ASM Formule 3, 1:34,626 min).
Mit einem Vorsprung von nur 0,001 Sekunden auf den Argentinier Esteban Guerrieri setzte sich Paul di Resta denkbar knapp durch. Für den Cousin des Ex-DTM-Piloten Dario Franchitti ist es die fünfte Qualifikations-Bestzeit der Saison.
Platz zwei für Esteban Guerrieri bedeutete für den Argentinier sein bestes Qualifikations-Ergebnis seit seiner Pole Position Mitte Mai in Oschersleben zurück. Hinter dem 21-Jährigen reiht sich zum morgigen Rennen der 20-jährige Japaner Kamui Kobayashi ein. Der schon als Gewinner des Rookie-Cup feststehende Fahrer des französischen ASM-Teams verwies seinen niederländischen Teamkollegen Giedo van der Garde (1:34,649 min) auf Platz vier.
Der Brasilianer Roberto Streit (Prema Powerteam, 1:35,244 min) reihte sich bei seinem Comeback in der Formel 3 Euro Serie als Zwölfter ein.
Paul di Resta (ASM Formule 3):
"Es war ein normales Qualifying, ich bin einfach meine Runden gefahren. Ich hätte noch schneller fahren können, aber das war nicht mehr nötig. Es ist schön, wieder auf der Pole Position zu stehen. Vor allem freut mich aber der Zusatzpunkt, den ich für die schnellste Qualifyingzeit erhalte. Ich bin für den Titelkampf zwar prinzipiell optimistisch, aber noch kann alles passieren."
Esteban Guerrieri (Manor Motorsport):
"Mein Auto war gut, ich steigerte mich von Runde zu Runde. Wir sind an diesem Wochenende zum ersten Mal im Trockenen gefahren, man musste sich also langsam an das Limit herantasten. Ich freue mich, dass ich in einem Qualifying endlich wieder einmal ganz weit vorne platziert bin. Auch wenn es bis zum Saisonfinale gedauert hat, ist es für ein Comeback in der ersten Startreihe nie zu spät."
Kamui Kobayashi (ASM Formule 3):
"Das Qualifying war in Ordnung. Ich konnte mich vom ersten zum zweiten Reifensatz um eine Sekunde steigern. Mein Auto fühlte sich gut an. Ich fahre auch lieber im Trockenen als auf nasser Strecke, wie es heute Vormittag im freien Training der Fall war."

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