Des einen Freud ist des anderen Leid: Das wissen auch Paul di Resta und Sebastian Vettel; spätestens seit dem vergangenen Sonntag am Nürburgring. Während di Resta für eine Kollision mit seinem zweiten Teamkollegen Giedo van der Garde eine 30-Sekunden-Zeitstrafe erhielt, rückte Vettel für den Briten auf Platz 1 vor und liegt damit nur noch 6 Punkte hinter dem Spitzenreiter der Formel 3 EuroSeries.
"Es war sehr wichtig am Nürburgring zu gewinnen und es gibt mir ein gutes Gefühl gewonnen zu haben und jetzt mit diesem Schwung etwas Neues anzugehen", sagte uns der junge Deutsche in Istanbul, wo er am Freitag erstmals als Freitagstestfahrer in der Formel 1 zum Einsatz kommen wird.
Paul di Resta ist unterdessen "entschlossener denn je" den Formel 3-Titel zu gewinnen. "Das war keine faire Entscheidung", klagte er gegenüber Autosport über seine Strafe. "Es gab 15 Zwischenfälle und ich bin der einzige, der bestraft wurde." Van der Garde sah dies logischerweise anders, er gestikulierte bereits im Parc Fermé und bezeichnete die Aktion von di Resta als "dumm".
Der lachende Dritte im Streit der beiden Teamkollegen könnte ein weiterer ASM-Fahrer sein: "Es ist ganz klar mein Ziel in diesem Jahr den Titel zu holen, dafür sieht es ja bei nur noch 6 Punkten Rückstand nicht schlecht aus", strahlte F1-Debütant Sebastian Vettel über seine rosigen Zukunftsaussichten.



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