Nach drei Rennwochenenden und sechs Läufen der Formel 3 Euro Series, zieht Sven Heidfeld ein positives Zwischen-Fazit: "Es gab sechs verschiedene Gewinner in sechs Rennen und geht derzeit verdammt eng zu."
Demnach könnten "vier oder fünf" Fahrer den Meistertitel erringen. "Es hängt davon ab, wie sich die Formkurve der Teams weiterentwickelt", sagt Sven. "Die Saison ist noch jung und alles möglich."
"Es ist an jedem Wochenende ein anderer vorne. Manor hat stark aufgeholt und ASM ist nicht mehr allen anderen absolut überlegen." Während es für den neutralen Zuschauer "sehr gut" ist, dass alle so eng zusammen liegen, ist es für den deutschen Titelanwärter Sebastian Vettel nicht gerade perfekt.
"Vettel hat es schwieriger als beispielsweise Lewis Hamilton im letzten Jahr", ist sich Heidfeld sicher. "Sein Team ist nicht mehr so überlegen wie 2005 und die Konkurrenz stärker als im letzten Jahr", analysiert der motorsport-magazin.com-Experte. "Durch das neue Punktesystem und die Umkehrung der Startaufstellung im 2. Rennen, ist es für ihn auch nicht gerade einfacher geworden."
Am letzten Wochenende in Oschersleben bekam Sven die einzige Negativseite der F3-Saison 2006 zu spüren: "Ich hatte schon vor dem Rennwochenende ein 'Horror'-Wochenende befürchtet." So sollte es auch kommen. "Es gab nur ein paar wenige Überholmanöver direkt nach dem Start - ansonsten ging gar nichts."



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