Bruno Spengler geht dieses Jahr in seine sechste DTM-Saison. 2006 und 2007 schrammte der Mercedes-Pilot als Vizemeister ganz knapp am Titel vorbei. Dieses Jahr soll es endlich klappen. "Ich werde mich diese Saison nur auf mich konzentrieren und versuchen im Qualifying und im Rennen mein Bestes zu geben. Mein Ziel ist ganz klar, die Meisterschaft zu gewinnen. Aber jetzt konzentriere ich mich erst einmal auf das erste Rennen. Es ist wichtig zu Anfang der Saison gut zu sein und die maximalen Punkte zu holen", verriet Spengler gegenüber Motorsport-Magazin.com.

Allerdings befürchtet der Kanadier, dass es diese Saison aufgrund des Entwicklungsstopps noch härter wird. "Die Autos sind wie im Vorjahr, es gab keine Änderungen. Ich gehe davon aus dass der Abstand zwischen allen Autos sehr klein sein wird. Auch die alten Autos werden schnell unterwegs sein. Sie sind dieses Jahr noch leichter", meinte Spengler. Generell sei es eine neue Herausforderung für die Piloten.

Keine guten Erinnerungen

"Es ist anders. Früher war es sehr interessant, das neue Auto zu entwickeln. Bei den Wintertests hatte man ein völlig neues Auto. Jetzt sind die Autos gleich, aber man kann immer noch etwas beim Setup finden. Man kann am Feintuning für das Qualifying und das Rennen arbeiten. Ich denke, es wird dieses Jahr eine große Show", sagte der Mercedes-Pilot. In Hockenheim kommt es zum ersten Showdown. An den Saisonauftakt 2009 hat Spengler keine guten Erinnerungen. Erst wurde er von der Rennleitung strafversetzt, dann stoppte ihn ein technischer Defekt.

"Das war eine Fehlentscheidung der Rennleistung. Sie haben gedacht, dass ich auf meiner schnellen Runde am Ausgang der ersten Kurve über die rote Linie gefahren bin, aber das stimmte nicht. Es war bei der Runde, an der ich an die Box kam. In Q1 war ich Zweiter und dann wurde ich auf Rang 19 zurückgeschoben. Wenn man von Platz 19 startet, dann wird das Rennen sehr schwierig. Es ist wichtig, aus den ersten zwei oder drei Startreihen zu starten", erklärte Spengler.

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