Wie war dein erster Eindruck vom Audi A4?
Jean Karl Vernay: Das Auto ist wirklich ein großer Formel-3-Bolide! Man hat fast das selbe Grip-Niveau - die entscheidende Sache ist die Sicht, denn man muss wirklich groß sein um alles zu sehen. Natürlich hat man auch einiges an Übersteuern durch die große Motorkraft. Ansonsten fühlt sich das Lenken aber so an wie in einem Formel 3.
Wie war es für dich so viele Pferdestärken beherrschen zu müssen?
Jean Karl Vernay: Man fühlt die ganze Power eigentlich gar nicht, weil das Auto so viel Grip bietet und man eigentlich auch nur 500 PS für rund 1000 Kilogramm hat. Man fühlt es eigentlich nur, wenn man aus engen Kurven herausbeschleunigt und etwas driftet.
Wie war es für dich mit dem Dach über dem Kopf?
Jean Karl Vernay: In den ersten zwei Runden war es schon etwas schwierig, aber dann konzentriert man sich eh auf seinen Job und denkt gar nicht mehr daran, was um einen herum oder über einem ist.
Gerne eine ganze DTM-Saison
Wie war es mit dem Team und den anderen Fahrer zusammen zu arbeiten?
Jean Karl Vernay: Das war richtig klasse! Ich habe mit dem Werksteam jede Menge neue Arbeitsweisen gelernt. Es war wirklich interessant, da es ein sehr großer Unterschied zu dem war, was ich in der Vergangenheit getan habe. Es ist klasse, so viele Leute um sich herum zu haben und mit verschiedenen Ingenieuren zu sprechen.
Kannst du dir vorstellen eine ganze Saison in einem DTM-Auto zu fahren?
Jean Karl Vernay: Auf jeden Fall, denn das Auto ist einfach fantastisch. Man muss wirklich gut mit dem Team arbeiten und lernt viel dazu. Wenn ich die Chance habe in diesem Jahr in der DTM zu fahren, werde ich - verglichen mit der Formel 3 - viele neue Dinge kennenlernen müssen, zum Beispiel die Boxenstopps...

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