"Das war ein verrücktes Rennen heute", zog Renger van der Zande nach seinem elften Platz auf dem Nürburgring ein erstes Fazit. "Es war unglaublich! Ich wusste nicht, dass mein Auto so schnell ist." Der Mercedes-Pilot war der Meinung, dass er um die Top-6 hätte mitfahren können. "Da hätte ich landen sollen, aber es klappte leider nicht", so der DTM-Rookie. "Meine Qualifying-Pace war vielleicht nicht so super, die Rennpace dafür aber sehr gut."
Der Niederländer war vom neunten Platz aus ins sechste Rennen der Saison gegangen - auch in der Eifel reichte es nicht für den ersten Punkt seiner noch jungen Karriere in der Tourenwagenserie. Doch van der Zande ist ambitioniert. "Ich will die Top-4-Piloten herausfordern und ich komme näher dran", glaubte er. "Von Renger van der Zande ist noch eine Menge zu erwarten."
Mit einer Menge der anderen Art wurde er kurz nach dem Start konfrontiert: In den ersten Kurven schenkten sich die Kontrahenten nichts, es kam zu zahlreichen Berührungen untereinander. "Ich weiß nicht, was die anderen denken", ärgerte sich van der Zande über die Kollisionen. "Ich will meine Rennen beenden - die anderen vielleicht nicht."



diese DTM Nachricht