Dass er im Qualifying weit vorne landen kann, hat David Coulthard in der vergangenen Saison schon in der Lausitz und in Shanghai unter Beweis gestellt. Zum Auftakt seiner zweiten DTM-Saison sprang immerhin ein 13. Startplatz heraus, bei seinen bisherigen beiden Gastspielen auf dem Hockenheimring schaffte es der Schotte nicht so weit nach vorne.

Die Unterbrechung durch den Ausrutscher von Gary Paffett kam dem Mercedes-Pilot dabei entgegen. "Unter diesen Umständen ist es gar nicht so schlecht für mich gelaufen. Zu Beginn der Session hatte ich noch Probleme mit der Balance des Autos", so Coulthard, der die gewonnene Zeit in Segment 2 ausnutzen konnte.

"Ich dachte schon, dass ich vielleicht ganz hinten stehen würde. Dann habe ich aber doch noch eine vernünftige Linie gefunden und meine Zeit verbessert", berichtete der Schotte. Coulthard geht am Sonntag in sein zwölftes DTM-Rennen und würde am liebsten dort weitermachen, wo er 2010 aufgehört hat: In den Punkten.

Die Ziele für den Rennsonntag sind jedenfalls klar definiert: Im Zweifel den richtigen Schalter finden und "in den Punkten landen. Das Qualifying ist der eine Teil, aber Punkte gibt es nur im Rennen. Da muss ich dabei sein."

Coulthard kann nur hoffen, dass es im Rennen nicht regnet. "Im Training am Freitag hat man mir gesagt, ich solle das Licht anmachen, weil es nass ist. Ich wusste gar nicht, wo ich den Schalter finden muss", schmunzelte Coulthard über die Tücken des DTM-Cockpits.