Paul di Resta ist eigentlich besseres gewohnt als Platz 16, doch der Schotte fährt nicht mehr mit Mercedes vorne an der Spitze der DTM, sondern muss sich mit Force India alles neu erarbeiten. Ratschläge kann der F1-Champion Sebastian Vettel dem DTM-Champion Paul di Resta allerdings keine geben. "Jeder hat seinen eigenen Style und muss seinen eigenen Weg gehen. Das war auch so als ich in die Formel 1 kam. Ich wollte so schnell fahren wie die Jungs, die um Siege kämpften, aber ich musste akzeptieren, dass mir das nötige Auto dazu fehlte", so Vettel.
Jeder müsse sein eigenes Glück finden. Vettel und di Resta sind alte Bekannte. Die beiden fuhren bereits 2006 gegeneinander, doch während Vettel schnell in der F1 Fuß fasste und im Vorjahr den Titel mit Red Bull gewann, muss sich Di Resta aktuell als Rookie durchkämpfen. "Die Wege können unterschiedlich sein, man muss einfach seinen eigenen Weg gehen", erklärte Vettel.
Die F1-Chance hat di Resta seiner Meinung nach vollends verdient. "Er ist schnell, dass hat er in der DTM mehrmals bewiesen. Es ist schön, dass er in der Formel 1 ist", erklärte Vettel. Die gemeinsame Zeit hat Vettel zumindest einen Vorteil gebracht wie er verriet: "Ich hatte in der Vergangenheit die Gelegenheit ihn besser kennenzulernen und seinen schottischen Akzent. Das heißt, dass ich ihn jetzt endlich verstehe."

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