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Irgendwann muss die Pechsträhne enden... - Kein Happy End für Mark Wallenwein

Motorschaden stoppt die furiose Fahrt des Youngsters.
von Uwe Köllner

Motorsport-Magazin.com - Zusammen mit seinem Heilbronner Copiloten Stefan Kopczyk startete Mark Wallenwein bei der ADAC-Wikinger-Rallye. Mit ihrem Renault Clio R3 führte das Duo zunächst souverän die Division 2 an, im Gesamtklassement lagen sie unter den Top 5.

Die beiden Youngster starteten gut vorbereitet und hoch motiviert in die Veranstaltung. Mit einer tollen Zeit auf dem Zuschauerrundkurs "Lottorf" verblüfften sie die Konkurrenz, mit über 17 Sekunden Rückstand folgte erst Markenkollege Carsten Mohe als Zweitschnellster. "Das war mein Geburtstagsgeschenk für Stefan, das hatte er sich schließlich gewünscht", strahlte Mark sichtlich zufrieden am Abend.

Auch am nächsten Morgen ging das Duo mit großem Engagement zu Werke. Bis zum Nachmittag konnten sie 6 von 8 Divisionsbestzeiten auf der Habenseite verbuchen. Munter tobten sie auf den vordersten Rängen mit und hatten sichtlich großen Fahrspaß. Auf der neunten von 13 Wertungsprüfungen geschah das Unfassbare: Nach einem lauten Knall verstummte der Wagen. Ein kapitaler Motorschaden stoppte die furiose Fahrt des Stuttgarters schlagartig.

Mark Wallenwein nach seinem Ausfall: "Natürlich sind wir enttäuscht. Wir hatten einen guten Aufschrieb erstellt und fanden einen super Rhythmus. Es passte einfach alles. Aber das hilft uns leider nicht weiter. Wir müssen nach vorne schauen, einen neuen Motor finden und bei der Rallye Vogelsberg an gleicher Stelle weitermachen. Irgendwann muss unsere Pechsträhne endlich mal enden."


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