Der Unimog U 400 des Teams MAXDATA Mercedes-Benz hat sich auf den bisherigen gut 3000 Kilometern der Rallye Dakar 2007 gut geschlagen. Höhepunkt war dabei die erste Afrika-Etappe von Er Rachidia nach Quarzazate, die durch tiefen, weichen Sand führte – bestes Terrain für den Unimog, der in Rennversion im Truck-Wettbewerb mitfährt. "Es hat richtig Spaß gemacht", sagt Fahrer Darko Goriup. "Wir haben viele andere Trucks überholt und waren bereits auf Rang 24, als uns eine Reifenpanne zwei Stunden gekostet hat." Im Ziel waren Goriup und sein slowenischer Landsmann und Beifahrer Janez Krivic schließlich 47. "Unser Ziel ist es, in Dakar anzukommen", sagt Goriup, "die Platzierung im Gesamtklassement spielt keine große Rolle."
Die heutige sechste Etappe von Tan Tan nach Zouerat ist mit insgesamt 817 Kilometern die längste der Rallye Dakar 2007. Nach 414 Kilometern Verbindungsetappe geht auf die 394 Kilometer lange Wertungsprüfung. "Diese Prüfung durch die mauretanische Dünenlandschaft ist sehr anspruchsvoll", so Darko Goriup. "Da heißt es: Ruhe bewahren und volle Konzentration auch auf die Navigation."
Das Ziel, einen respektablen Platz in der Truck-Gesamtwertung zu erreichen, war bereits am ersten Rallyetag zunichte gemacht worden. Der Unimog durfte erst als 60. zur ersten Prüfung starten, die 117 Kilometer lang durch weichen Sand führte. Goriup: "Die LKWs vor uns hatten unglaublich tiefe Spurrillen hinterlassen. Wir hatten keine Chance, schneller zu fahren. Deshalb haben wir die auf drei Stunden festgelegte Maximalzeit der Prüfung um zwölf Minuten überschritten – und dafür satte fünf Strafstunden kassiert."

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