Die beiden Auftaktprüfungen kommen mir entgegen, weil sie klassische Rallye-Strecken sind. Doch am ersten Tag sollte es erst einmal nur zu Rang drei hinter meinen Teamkollegen Carlos Sousa und Giniel de Villiers reichen.

Es lief alles ganz gut, aber die Etappe war nicht besonders toll. Sie war sehr eng und es gab jede Menge Sand. Nach meinem Gefühl war der Untergrund heute sogar noch weicher als die Sandpisten zuletzt in Dubai! Man musste sehr vorsichtig sein, da man das Auto schnell verlieren hätte können. Auch das Überholen war sehr schwierig, weil die Route so eng war und man warten musste, bis man vorbeikam - das galt auch für die Motorräder. Meiner Meinung nach war es nicht clever die Etappe hier lang zu legen. Die Bäume standen so nah an der Strecke, dass ich sehr vorsichtig fahren musste, um den Wagen nicht zu beschädigen.

Meine Zeit ist okay. Auf der zweiten Prüfung in den Bergen erwarte ich einen ganz anderen, viel härteren Boden. Ich bin gut vorbereitet für die Dakar. Vor allem seit unserem Start bei der UAE Desert Challenge, wo wir drei Etappen gewinnen konnten, merke ich, dass ich einige Erfahrungen auf Sand und in der Wüste gesammelt habe.