Nach unserem unglücklichen Zwischenfall auf der ersten Etappe lief heute alles problemlos. Die Wertungsprüfung durch die Berge rund um Portimao an der portugiesischen Algarve war nicht ganz einfach, weil es neben der schmalen Straße zum Teil mehr als 100 Meter weit herunterging. Wir haben uns also zurückgehalten, zumal wir im Staub der vor uns fahrenden Fahrzeuge schlechte Sicht hatten. Trotzdem konnten wir eine handvoll Konkurrenten auf der Strecke überholen.
Auch wenn es für uns auf der zweiten Etappe weiter nach vorne ging, liegen wir im Gesamtklassement leider weit hinten. Die Rallye-Leitung hat uns für die Zeitüberschreitung gestern eine Strafe von fünf Stunden aufgebrummt - schade. Es wurde lange darüber diskutiert, denn recht viele Teams haben gestern die Maximalzeit nicht geschafft, aber scheinbar führte kein Weg daran vorbei.
Jetzt müssen wir nach vorne blicken. In der Nacht geht es per Fähre von Malaga nach Nador in Marokko und dann geht die Dakar mit der ersten Wüstenetappe erst richtig los. Antonia und ich sind zuversichtlich, dass wir uns über die Länge der Rallye behaupten werden, um am Ende das Ziel in Dakar zu erreichen.

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