Es ist wieder soweit: Wie inzwischen zur Tradition geworden, eröffnet die Rallye Dakar auch 2026 das neue Motorsportjahr. Vom 3. bis 17. Januar wird 15 Tage lang durch die Wüste des Königreichs von Saudi-Arabien gedonnert. Motorsport-Magazin.com liefert euch alle wichtigen Informationen, die ihr vor dem Start des Marathonklassikers gelesen haben müsst.

Rallye Dakar 2026: Die Route und der Zeitplan

Zum insgesamt siebten Mal wird die Rallye Dakar 2026 in Saudi-Arabien ausgetragen. Auf dem Programm steht in diesem Jahr eine Gesamtstrecke von fast 8.000 Kilometern [7.994 Kilometer für Autos, 7.906 Kilometer für Motos, Anm.], wovon 4.901 Kilometer (Autos) bzw. 4.808 Kilometer (Motos) auf Zeit gefahren werden. Starten und auch enden wird die Rallye Dakar 2026 an der Westküste Saudi-Arabiens bei Yanbu am Roten Meer. Dazwischen führen die Etappen an Alula, Hail, Riad, Wadi ad-Dawasir, Bisha und Al Henakiyah vorbei. Detailierte Infos zur Route, dem Zeitplan und auch zur TV-Übertragung findet ihr hier:

Wichtig zu wissen: 2026 wird es erstmals zwei Marathonetappen geben. Diese wurden erst 2024 eingeführt und sind besonders herausfordernd für die Teilnehmer. Sie müssen in diesen 48-Stunden-Etappen nämlich eine Gesamtstrecke von rund 800 Kilometern abspulen und die Nacht in der Wüste verbringen. Ausgestattet sind sie dabei nur mit einem Schlafsack, einem Zelt und von den Organisatoren ausgegebenen Essensrationen. Unterstützung des Teams bei Zwischenfällen ist nicht erlaubt, die Teilnehmer dürfen sich nur gegenseitig helfen. 2026 finden die Marathonetappen am 7. und 8. Januar (4./5. Etappe) sowie am 13. und 14. Januar (9./10. Etappe) statt.

Rallye Dakar 2026: Das Teilnehmerfeld

Auch 2026 wird die Rallye Dakar wieder den Auftakt zur FIA-FIM World Rally-Raid Championship Saison darstellen. Folglich sind auch in diesem Jahr wieder alle Schwergewichte des Rallye-Sports in Saudi-Arabien dabei. Bei den Autos kämpfen Dakar-Legenden wie Carlos Sainz sen., Mattias Ekström (beide Ford), Sebastien Loeb, Lokalmatador Nasser Al-Attiyah (Dacia) oder Titelverteidiger Yazeed Al Rajhi mit seinem Deutschen Navigator Timo Gottschalk (Toyota) um den prestigeträchtigen Gesamtsieg in der Wüste. Neu dabei ist 2026 Land Rover mit seinem D7X-R. Angeführt wird das Aufgebot der britischen Automarke von Stephane Peterhansel und dem letztjährigen Sieger der Marathonetappe 3/4: Rokas Baciuska.

#225 Carlos Sainz Sr. im Ford
Carlos Sainz sen. mischt auch 2026 wieder bei der Rallye Dakar mit, Foto: A.S.O.

Bei den Motos führt Titelverteidiger Daniel Sanders das Starterfeld an. Der Australier geht erneut für KTM an den Start und wird gemeinsam mit seinen Markenkollegen Luciano Benavides und Edgar Canet für den 21. Gesamtsieg der Orangenen in der Wüste sorgen wollen. Das Honda-Aufgebot wird von den Dakar-Legenden Ricky Brabec, Tosha Schareina und Adrien van Beveren angeführt, Hero setzt unter anderem auf Ignacio Cornejo und Ross Branch. In der Rally2-Klasse geht der Österreicher Tobias Ebster wieder mit großen Ambitionen ins Rennen, er startet diesmal mit einer Hero 450 RALLY.

Neben den Autos und Motos werden 2026 noch fünf weitere Klassen an den Start gehen: Quads, SxS, Prototype, Truck und Klassisch. Besonders spannend hierbei: Der zweimalige Moto-Dakar-Sieger Kevin Benavides wird in diesem Jahr erstmals nicht auf zwei Rädern, sondern auf vier an den Start gehen. Er tritt neben Legenden wie Alexandre Giroud und Kees Koolen in der Prototypen-Klasse an und will sich mit guten Leistungen für einen Aufstieg in die Auto-Kategorie empfehlen. 2026 nicht am Start ist der ehemalige MotoGP-Pilot Danilo Petrucci, der im Vorjahr noch in der Truck-Klasse mitgemischt hatte.

2025 durfte unser Robert einmal an der Seite von Sebastien Loeb im Rallye-Auto Platz nehmen. Wie das so war? Das erzählt euch Robert in diesem Video:

Mit Sébastien Loeb abheben: Wilder Ritt durch den Staub! (06:37 Min.)