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Williams

Diskussionsforum über Teams und Motoren in der Formel 1.
Beitrag Sonntag 21. April 2019, 13:25

Beiträge: 1450
Wer ist eigentlich noch nicht in deinem Club der Bekloppten und Bescheuerten?
Mal sehen wann der Durchgreifer die Ehre hat, dort hin zu gelangen. :D
Arrivabene hast du ja auch vergöttert bis er eine Stallregie zugunsten deines Helden verwehrt hat, danach war es ein Arschloch für dich.... :roteyes:

Beitrag Sonntag 21. April 2019, 16:06

Beiträge: 40278
formelchen hat geschrieben:
Peter Sauber hat sich da vielleicht auch etwas blöde angestellt. Bei seinem Verkauf an BMW hätte er vielleicht mal dran denken sollen, sich ein Rückkaufsrecht im Vertrag zusichern zu lassen. Ggfs. eben auch auf Ratenzahlung für denn Fall dass das erforderliche Budget nicht sofort aufzutreiben ist.

Dass BMW einen gewissen Respekt gegenüber Sauber hatte, sah man doch schon am Teamnamen, der weiterhin Sauber beinhaltete.

Und Williams wäre ja längst tot, hätte Bernie ihnen damals nicht unter die Arme gegriffen.


Fakt ist: Deine Theorie ist Müll. Wie gesagt vor zwei Jahren stand Williams viel besser da als Sauber. Nur weil es jetzt gerade in dein Argumentationsstrang passt, macht es das nicht richtig.

Beitrag Sonntag 21. April 2019, 21:03

Beiträge: 20024
MichaelZ hat geschrieben:
Fakt ist: Deine Theorie ist Müll. Wie gesagt vor zwei Jahren stand Williams viel besser da als Sauber. Nur weil es jetzt gerade in dein Argumentationsstrang passt, macht es das nicht richtig.


Williams hat ab 2014 auch vom Mercedes-Motorenvorteil profitiert, der aber die letzten 2-3 Jahre geschrumpft ist. Das ist natürlich nicht der einzige Grund für die Misere, aber einer davon.

Ansonsten hatte Williams die letzten Jahre immer wieder potente Geldgeber, dafür musste man dann aber mittelmäßige Fahrer einsetzen (Maldonado, Stroll...).

Und selbst diese Paydriver sind beide vor Williams geflüchtet zu Renault und Force India, heute ist das Team nicht mal mehr attraktiv genug für solche Fahrer bzw. deren Geldgeber.

Wie auch immer. Ich stehe zu meiner Meinung. BMW hätte damals in die Fabrik investiert und auch die Strukturen auf Vordermann gebracht. Und eben auch frische neue Leute mit neuen Ideen.

Genau das ist es ja, was Teams wie Williams und McLaren die letzten Jahre gefehlt hat, wie man hinreichend in der Fachpresse lesen kann und wie es beispielsweise auch ein Coulthard in einem Interview eingeschätzt hat. Diese Teams haben jahrelang nicht viel an ihren Ingenieurs-Stäben geändert und in ihrer "Inzucht" gelebt.
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Beitrag Montag 22. April 2019, 17:56

Beiträge: 40278
Red dich doch nicht in Kopf und Kragen. Vor zwei Jahren stand Sauber fast vor dem Aus.

Beitrag Montag 22. April 2019, 19:04

Beiträge: 20024
MichaelZ hat geschrieben:
Red dich doch nicht in Kopf und Kragen. Vor zwei Jahren stand Sauber fast vor dem Aus.


Ich stehe zu meiner Meinung.

Man muss sich das ja nur mal vor Augen halten:

DU und ein paar andere finden es besser wenn Privatteams an irgendwelche Milliardäre ohne Motorsporterfahrung verkauft werden als wenn man sie an Autohersteller verkauft, die wenigstens auch technisches Know-How mitbringen. :lol: :lol: :lol:
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Beitrag Dienstag 23. April 2019, 07:26

Beiträge: 8274
formelchen hat geschrieben:
Ich stehe zu meiner Meinung.

Der Käse den Du hier seit Wochen mal wieder absonderst ist hart an der Grenze des Erträglichen - egal ob hier, in den diversen "Vettel-ist-der-Größte"-Threads oder neuerdings im "formelchen rettet die Welt bis 2050"
Kein Mensch hat behauptet dass es toll wäre wenn gestandene Teams an Milliardäre verkaufen müssen. Und niemand wird es verwerflich finden wenn ein Brawn seinen quasi nicht lebensfähigen Rennstall an Mercedes verhökert und dabei gleich zwei Automobilhersteller kräftig über den Tisch zieht! Aber darum ging es hier nie - es ging darum dass gut bis sehr gut dastehende Teams mit langer Tradition und ohne finanzielle Not Freudentänze veranstalten sollten nur weil ein Hersteller gerade mal Bock auf F1 hat und mit dem Scheckheft winkt...

Beitrag Dienstag 23. April 2019, 09:51

Beiträge: 20024
Mav05 hat geschrieben:
es ging darum dass gut bis sehr gut dastehende Teams mit langer Tradition und ohne finanzielle Not Freudentänze veranstalten sollten nur weil ein Hersteller gerade mal Bock auf F1 hat und mit dem Scheckheft winkt...


Ja es ist natürlich immer besser das Team erstmal herunter zu wirtschaften und es dann an Milliardäre zu verhökern, die mit der F1 oder Rennsport allgemein bis dahin nix am Hut hatten. :lol: :lol:

Williams hat 1998 und 1999 vor der Ehe mit BMW übrigens auch nicht allzu gut dagestanden. Und danach eben auch nicht mehr.

Aber jetzt kommt ja Patrick Head wieder, der wird´s sicher richten.
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Beitrag Dienstag 23. April 2019, 12:40

Beiträge: 8274
Du meinst also wenn heute der Musk zum Zetsche kommt und ihm erzählt dass er bis in 10 Jahren gegen ihn und seine Duracell-Kutschen eh keine Chance mehr habe es das Logischste wäre ihm die Bude zu verkaufen...? Interessant...

Beitrag Dienstag 23. April 2019, 13:32

Beiträge: 8493
formelchen hat geschrieben:
Mav05 hat geschrieben:
es ging darum dass gut bis sehr gut dastehende Teams mit langer Tradition und ohne finanzielle Not Freudentänze veranstalten sollten nur weil ein Hersteller gerade mal Bock auf F1 hat und mit dem Scheckheft winkt...


Ja es ist natürlich immer besser das Team erstmal herunter zu wirtschaften und es dann an Milliardäre zu verhökern, die mit der F1 oder Rennsport allgemein bis dahin nix am Hut hatten. :lol: :lol:

Williams hat 1998 und 1999 vor der Ehe mit BMW übrigens auch nicht allzu gut dagestanden. Und danach eben auch nicht mehr.

Aber jetzt kommt ja Patrick Head wieder, der wird´s sicher richten.



Und warum stand Williams 98/99 nicht so gut da? Weil die Rekordaussteiger von Renault mal wieder ausgestiegen sind - weil man sich halt auf Hersteller nicht verlassen kann.... Wenn du so oft von Herstellern im Regen stehen gelassen wurdest wie Williams verkaufst du nunmal nicht wirklich gerne an einen Hersteller
GO Lewis

Beitrag Dienstag 23. April 2019, 14:58

Beiträge: 20024
Mav05 hat geschrieben:
Du meinst also wenn heute der Musk zum Zetsche kommt und ihm erzählt dass er bis in 10 Jahren gegen ihn und seine Duracell-Kutschen eh keine Chance mehr habe es das Logischste wäre ihm die Bude zu verkaufen...? Interessant...


Irgendwie vertauschst du da gerade einiges und dein Prinzip ist unlogisch.

Der Musk ist David, Zetsche der Goliath.

Im Falle von Williams war BMW aber nicht David und im Falle von McLaren war Mercedes auch nicht der David.

Denk drüber nach und starte einen neuen Versuch. :lol: :lol: :lol:


Und wenn du schon Tesla als Beispiel bringst...da ist es durchaus ähnlich wie bei Williams und McLaren:

der Musk wäre gut beraten gewesen vor 1-2 Jahren an einen Goliath zu verkaufen oder wenigstens eng zu kooperieren. Aber jetzt sieht es mau aus...siehe Aktienkurs, siehe Absatz, Gewinne etc.....ich fürchte Musk hat die große Chance verpasst.
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Beitrag Dienstag 23. April 2019, 15:14

Beiträge: 494
Was du sagst stimmt halt nur wenn man seinen Blick nur aufs Bankkonto richtet.
Elon Musk wollte mit Tesla (um bei dem Beispiel zu bleiben) ja nicht nur Geld verdienen, sondern eben auch was verändern.
Wenn er Tesla an irgendeinen Automobilkonzern verkauft hätte, wäre der Laden eh schon dicht.

Tesla wurde lange Zeit über Wert verkauft, was halt mit Börsenunternehmen gerne passiert. Wenn ahnungslose den Preis bestimmen kann er gerne mal zu hoch liegen.


Das gleiche gilt für Privatteams in der Formel 1.
Ich finde es aktuell schon absurd dass nach einem Mercedes-Sieg die deutsche Hymne gespielt wird. Nach einem McLaren oder Williams-Sieg wäre das ja nur albern.

Beitrag Dienstag 23. April 2019, 15:15

Beiträge: 20024
Nochmal allgemein zum Thema BMW-Williams:

Ich habe da nochmal nachgesehen. Es ging damals nicht einmal um eine Übernahme des Teams.

BMW hat damals in der Ehe meistens die stärksten Triebwerke des Feldes geliefert. Aber das Chassis war nicht gut genug für die WM. Deshalb wollte BMW auch in diesem Bereich mehr Einfluss, aber Williams wollte sich da nicht reinreden lassen.

Dass man Williams übernehmen wollte kann eine Option gewesen sein, aber dazu konkret finde ich nichts.

Es gab dann Krach, weil sich zum Beispiel Patrick Head öffentlich negativ über BMW geäußert hat und so weiter...

Im Jahr 2008 hat Williams dann übrigens öffentlich zugegeben, dass alles nicht optimal gelaufen sei und sogar Andeutungen gemacht die Trennung von BMW zu bereuen.



Im Jahr 2003 hatte Williams letztmals echte Chancen auf die Meisterschaft, den letzten Sieg feierte man 2004 - mit dem damaligen Motorenpartner BMW. Die Trennung ein Jahr später bedeutete für Williams den Rückfall ins triste Mittelfeld. Teamchef Frank Williams bedauert rückblickend die Trennung vom deutschen Automobilhersteller

Ja, ich glaube schon", antwortete er auf eine entsprechende Frage des Magazins 'F1 Racing'.#w1#

Der Brite gab zu, dass man in der Beziehung zwischen seinem Team und dem damaligen Motorenpartner einige Fehler gemacht habe. "Als sie unser Partner waren, war es ein hartes Stück Arbeit. Aber sie sind eine tolle Marke und haben uns immer mit erstklassigen Triebwerken versorgt. Das Verhältnis wäre wohl deutlich besser gewesen, wenn wir untereinander etwas vorsichtiger kommuniziert hätten", gab Williams zu. Das Lob für den Ex-Partner ist gleichzeitig ein kleiner Seitenhieb in Richtung Toyota.



Quellen:

https://www.motorsport-total.com/formel ... h-08051901

https://www.n-tv.de/sport/Scheidung-unv ... 52147.html
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Beitrag Dienstag 23. April 2019, 15:21

Beiträge: 20024
bredy hat geschrieben:
Was du sagst stimmt halt nur wenn man seinen Blick nur aufs Bankkonto richtet.
Elon Musk wollte mit Tesla (um bei dem Beispiel zu bleiben) ja nicht nur Geld verdienen, sondern eben auch was verändern.
Wenn er Tesla an irgendeinen Automobilkonzern verkauft hätte, wäre der Laden eh schon dicht.

Tesla wurde lange Zeit über Wert verkauft, was halt mit Börsenunternehmen gerne passiert. Wenn ahnungslose den Preis bestimmen kann er gerne mal zu hoch liegen.


Naja Tesla hat ja sogar vor einigen Jahren mit Daimler kooperiert. Und man muss ja nicht gleich verkaufen, aber man hätte Kooperationen ausbauen können. Tesla ist seit Jahren führend bei den Batterien und beim autonomen Fahren, dafür aber haben sie Schwächen beim Karosseriebau etc.

Und ja, der Kurs wurde übertrieben hochgejubelt. Aber es wurden auch zahlreiche Fehler von Musk gemacht. Man hat immer mehr versprochen als man später gehalten hat, gerade die letzten 2 Jahre. Auch das hat zum übertriebenen Kursanstieg und später wieder zum Fall geführt. Die Börsenaufsicht hat ja nicht ohne Gründe ermittelt.
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Beitrag Dienstag 23. April 2019, 15:59

Beiträge: 40278
formelchen hat geschrieben:
DU und ein paar andere finden es besser wenn Privatteams an irgendwelche Milliardäre ohne Motorsporterfahrung verkauft werden als wenn man sie an Autohersteller verkauft, die wenigstens auch technisches Know-How mitbringen. :lol: :lol: :lol:


das ist gelogen, habe ich nie gesagt. Quelle?

Beitrag Dienstag 23. April 2019, 16:02

Beiträge: 40278
formelchen hat geschrieben:
Ja es ist natürlich immer besser das Team erstmal herunter zu wirtschaften und es dann an Milliardäre zu verhökern, die mit der F1 oder Rennsport allgemein bis dahin nix am Hut hatten. :lol: :lol:


Selbst, wenn Williams an BMW verkauft hätte, wären sie vor zwei Jahren so schlecht dagestanden wie Sauber vor zwei Jahren. An deiner Theorie ist nichts, aber wirklich überhaupt nichts dran.

Beitrag Dienstag 23. April 2019, 16:09

Beiträge: 20024
MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
DU und ein paar andere finden es besser wenn Privatteams an irgendwelche Milliardäre ohne Motorsporterfahrung verkauft werden als wenn man sie an Autohersteller verkauft, die wenigstens auch technisches Know-How mitbringen. :lol: :lol: :lol:


das ist gelogen, habe ich nie gesagt. Quelle?


Dieses Bild ergibt sich aus diversen Diskussionsverläufen. Du brandmarkst Verkäufe von Teams an Hersteller generell in jeder Diskussion über das Thema.

Wenn Teams an Milliardäre ohne Know-How verkauft werden, dann bist du bei weitem nicht derart kritisch.

MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Ja es ist natürlich immer besser das Team erstmal herunter zu wirtschaften und es dann an Milliardäre zu verhökern, die mit der F1 oder Rennsport allgemein bis dahin nix am Hut hatten. :lol: :lol:


Selbst, wenn Williams an BMW verkauft hätte, wären sie vor zwei Jahren so schlecht dagestanden wie Sauber vor zwei Jahren. An deiner Theorie ist nichts, aber wirklich überhaupt nichts dran.


Das ist Spekulation.

Wie ich schon an anderer Stelle schrieb:

BMW-Williams war 2003 schon dicht am Titel dran. Als es 2004 und 2005 bergab ging, wollte BMW im Chassis-Bereich mehr Einfluss (nicht unbedingt durch einen Kauf). Williams wollte das nicht, BMW wechselte zu Sauber und verlor dadurch natürlich locker 2-3 Jahre Zeit.

Wer weiß, vielleicht hätte BMW-Williams 2006-2008 irgendwann den Titel geholt??? Sie fuhren 2008 mit Sauber lang um die WM, ist da der Gedanke abwegig, dass es mit Williams vielleicht noch einen Tick besser hätte laufen können???

Natürlich ist das Spekulation. Aber hätte man 2006-2008 irgendwann mit Williams den Titel geholt, wäre BMW vielleicht gar nicht ausgestiegen. Die Kosten wären für BMW dann ja auch deutlich geringer gewesen. :wink:
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Beitrag Dienstag 23. April 2019, 17:23

Beiträge: 40278
formelchen hat geschrieben:
Dieses Bild ergibt sich aus diversen Diskussionsverläufen. Du brandmarkst Verkäufe von Teams an Hersteller generell in jeder Diskussion über das Thema.

Wenn Teams an Milliardäre ohne Know-How verkauft werden, dann bist du bei weitem nicht derart kritisch.


Das ist falsch. Ich find beides nicht gut. teams sollten von Leuten geführt werden, die Formel 1 aus Leidenschaft machen und nicht aus PR-Gründen. Denn die, die das aus PR-Gründen machen, bleiben selten ewig, können jederzeit aussteigen. Bei den Milliardären ist es so eine 50:50-Situation. Wenn der Junge keine Lust mehr hat oder nicht weiterkommt, steht das Team auch wieder vor dem Verkauf. Beides also nicht gut. Heute würde Williams sicherlich auch an BMW verkaufen, wenn sich die Chance bieten würde. Die Situation ist eine andere als damals.

formelchen hat geschrieben:
Das ist Spekulation.

Wie ich schon an anderer Stelle schrieb:

BMW-Williams war 2003 schon dicht am Titel dran. Als es 2004 und 2005 bergab ging, wollte BMW im Chassis-Bereich mehr Einfluss (nicht unbedingt durch einen Kauf). Williams wollte das nicht, BMW wechselte zu Sauber und verlor dadurch natürlich locker 2-3 Jahre Zeit.

Wer weiß, vielleicht hätte BMW-Williams 2006-2008 irgendwann den Titel geholt??? Sie fuhren 2008 mit Sauber lang um die WM, ist da der Gedanke abwegig, dass es mit Williams vielleicht noch einen Tick besser hätte laufen können???

Natürlich ist das Spekulation. Aber hätte man 2006-2008 irgendwann mit Williams den Titel geholt, wäre BMW vielleicht gar nicht ausgestiegen. Die Kosten wären für BMW dann ja auch deutlich geringer gewesen. :wink:


In den 80er Jahren hat BMW auch den Titel geholt und ist wieder ausgestiegen.

Beitrag Dienstag 23. April 2019, 17:54

Beiträge: 20024
MichaelZ hat geschrieben:
In den 80er Jahren hat BMW auch den Titel geholt und ist wieder ausgestiegen.


Heißt aber nicht, dass das vor rund 10 Jahren auch so gewesen wäre. Die F1 hat heute und auch vor 10 Jahren eine viel größere Reichweite, mehr Zuschauer etc.

Und hätte man bei einer WM doch verkauft...na denn. Weltmeisterteams finden leicht Käufer, siehe BrawnGP.
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Beitrag Mittwoch 24. April 2019, 07:58

Beiträge: 8493
formelchen hat geschrieben:
MichaelZ hat geschrieben:
In den 80er Jahren hat BMW auch den Titel geholt und ist wieder ausgestiegen.


Heißt aber nicht, dass das vor rund 10 Jahren auch so gewesen wäre. Die F1 hat heute und auch vor 10 Jahren eine viel größere Reichweite, mehr Zuschauer etc.

Und hätte man bei einer WM doch verkauft...na denn. Weltmeisterteams finden leicht Käufer, siehe BrawnGP.



und trotzdem sind die Hersteller davongelaufen....

Wäre z.b. VW in der F1, die wären im Rahmen der Dieselkrise mit ziemlicher Sicherheit ausgestiegen, einfach um zu zeigen wir sparen überall, egal obs sinn gemacht hätte ode rnicht.
GO Lewis

Beitrag Mittwoch 24. April 2019, 09:10

Beiträge: 20024
automatix hat geschrieben:

und trotzdem sind die Hersteller davongelaufen....

Wäre z.b. VW in der F1, die wären im Rahmen der Dieselkrise mit ziemlicher Sicherheit ausgestiegen, einfach um zu zeigen wir sparen überall, egal obs sinn gemacht hätte ode rnicht.


Aber die anderen Käufer/Investoren laufen auch immer recht schnell wieder weg. Teilweise halten die auch weniger lange durch als die Hersteller.

Wo ist denn ein Richard Branson plötzlich geblieben? Oder die Hintermänner von Caterham? Oder ein Carlos Slim?

Diese Milliardäre verschwinden meistens nach 2-3 Jahren wieder...
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Beitrag Mittwoch 24. April 2019, 09:34

Beiträge: 8493
Carlos Slim hatte was für ein F1 Team?

und Branson und Fernandes wurden ja von Mosley mit Lügen in die F1 gelotst, daß die das nicht mitmachen ist ja auch klar oder?
GO Lewis

Beitrag Mittwoch 24. April 2019, 12:09

Beiträge: 20024
automatix hat geschrieben:
Carlos Slim hatte was für ein F1 Team??


Na ich schrieb schon ganz bewusst oben "Käufer/Investoren".

Slim war ein besonders kräftiger Investor damals bei Sauber, der ja auch Perez dort untergebracht hat.

Ähnlich wie Maldonado und Stroll ja auch bei Williams von Investoren geparkt wurden, die lebenswichtige Millionen für die Teams zahlten.


automatix hat geschrieben:
und Branson und Fernandes wurden ja von Mosley mit Lügen in die F1 gelotst, daß die das nicht mitmachen ist ja auch klar oder?


Welche Lügen denn? Wenn du das Budget meinst ist das zwar irgendwo richtig.

Aber Branson liebäugelte 2009 sogar mit dem Kauf des Honda-Teams, an Geld mangelte es bei ihm sicher nicht.

Dass Branson dann die F1 verlassen hat und in die Formel E wechselte, hatte eher mit seinem Öko-Fanatismus zutun als mit Geld.

Kannst du auch hier nachlesen: http://www.speedweek.com/formel1/news/1 ... mel-1.html

Bei Fernandes war es anders, da war Geld ein Problem.
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Beitrag Mittwoch 24. April 2019, 15:52

Beiträge: 40278
formelchen hat geschrieben:
Heißt aber nicht, dass das vor rund 10 Jahren auch so gewesen wäre. Die F1 hat heute und auch vor 10 Jahren eine viel größere Reichweite, mehr Zuschauer etc.

Und hätte man bei einer WM doch verkauft...na denn. Weltmeisterteams finden leicht Käufer, siehe BrawnGP.


BMW ist ausgestiegen, weil die Automobilkrise damals in der Krise gesteckt ist. Abwrackprämie und so. Vielleicht klingelts?

Beitrag Mittwoch 24. April 2019, 15:54

Beiträge: 40278
formelchen hat geschrieben:
Welche Lügen denn? Wenn du das Budget meinst ist das zwar irgendwo richtig.

Aber Branson liebäugelte 2009 sogar mit dem Kauf des Honda-Teams, an Geld mangelte es bei ihm sicher nicht.

Dass Branson dann die F1 verlassen hat und in die Formel E wechselte, hatte eher mit seinem Öko-Fanatismus zutun als mit Geld.

Kannst du auch hier nachlesen: http://www.speedweek.com/formel1/news/1 ... mel-1.html

Bei Fernandes war es anders, da war Geld ein Problem.


Aber auch 2009 war ja der Plan, dass man ab 2010 für 50 Millionen Euro ein Formel-1-Team machen kann. Budgetobergrenze und so.Das kam halt nicht. Heute reicht das Doppelte gerade Mal für den letzten Platz.

Beitrag Mittwoch 24. April 2019, 18:05

Beiträge: 20024
MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Heißt aber nicht, dass das vor rund 10 Jahren auch so gewesen wäre. Die F1 hat heute und auch vor 10 Jahren eine viel größere Reichweite, mehr Zuschauer etc.

Und hätte man bei einer WM doch verkauft...na denn. Weltmeisterteams finden leicht Käufer, siehe BrawnGP.


BMW ist ausgestiegen, weil die Automobilkrise damals in der Krise gesteckt ist. Abwrackprämie und so. Vielleicht klingelts?


Ach komm, das haben wir doch schon 100 mal durchgekaut....

Ja das war einer der Gründe, aber nicht der einzige.

BMW ging es wirtschaftlich damals auch nicht schlechter als Mercedes. Und die Schwaben haben bekanntlich das genaue Gegenteil gemacht.
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