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Ferrari 2018

Diskussionsforum über Teams und Motoren in der Formel 1.
Beitrag Sonntag 7. Oktober 2018, 18:57

Beiträge: 8021
formelchen hat geschrieben:
Ich wünsche mir, dass Montezemolo zurückkommt und dort aufräumt. Aber das ist wohl unrealistisch.

Das wäre unter Umständen die naheliegendste Lösung...

Beitrag Sonntag 7. Oktober 2018, 19:11

Beiträge: 19522
Aber bei aller Kritik an Ferrari muss man ihnen eines lassen.

Technisch ist man gut aufgestellt. Die Zuverlässigkeit stimmt und in Sachen Speed war man hier und da mal vor Mercedes, ist auf die Saison gesehen leicht dahinter. Ganz ohne einen Newey.

Vielleicht wäre Binotto auch ein guter Teamchef, der Typ scheint was drauf zu haben.
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Beitrag Sonntag 7. Oktober 2018, 19:20

Beiträge: 39630
Ja, wäre ich auch dafür. Binotto statt Arrivabene. Ist halt nur die Frage, ob er dann nicht auch in der Technikabteilung fehlen würde.

Beitrag Sonntag 14. Oktober 2018, 17:54

Beiträge: 39630
Auto, Motor und Sport hat wieder eine gute Analyse geschrieben zu Ferrari. Da steht unter anderem:
"Es gab eine Phase, da hätten die meisten ihr Geld auf Sebastian Vettel und FerrariHier geht's zu passenden Produkten auf Amazon.de! als Weltmeister verwettet. Die lag ziemlich exakt zwischen dem Grand Prix von Österreich und dem GP Italien. In diesen sechs Rennen hatte Ferrari im Schnitt um 2 Zehntel die Nase vorn. "

Ferrari hatte bis Singapur das beste Auto.

Und der zweite Sensor scheint trotzdem zu bremsen: "Der Motor-Vorteil von Ferrari ist verschwunden. Die roten Raketen gewinnen nicht mehr 3 bis 4 Zehntel auf den Geraden auf ihre WM-Rivalen wie vorher. Sie machen auf den Geraden auch nicht mehr so viel Zeit auf ihre Kundenteams gut."

Beitrag Mittwoch 17. Oktober 2018, 20:29

Beiträge: 1
meine Vermutung: Seitdem Ferrari einen Sensor nachrüsten mußte, fahren sie überhaupt wieder regelkonform. Vermutlich hätte man sie für die ganze Saison disqualifizieren müssen...beschissen...vermutlich hat die Merkel alles dafür getan, daß für den Betrug des einen dann andere umso härter kämpfen müssen...und so geht wieder ne F1 Saison ins Land...

Beitrag Sonntag 28. Oktober 2018, 14:59

Beiträge: 39630
Es soll bei Ferrari ja einen Machtkampf zwischen Arrivabene und Binotto geben, bei dem sich Arrivabene durchsetzt. Binotto wird jetzt mit Renault oder Mercedes in Verbindung gebracht.

Beitrag Sonntag 28. Oktober 2018, 15:07

Beiträge: 19522
Die Frage ist, worum es da inhaltlich geht.

Mir wäre es lieber wenn Binotto bleibt. Er hat Ferrari technisch wieder deutlich nach vorne gebracht und ist weniger verzichtbar als Arrivabene, der ständig falsche Entscheidungen trifft.

Wenn Binotto zur Konkurrenz geht, nimmt er sehr viel Know-How von Ferrari mit und hinterlässt zugleich eine große Lücke. Ich fürchte das wird Ferrari wieder deutlich zurückwerfen.
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Beitrag Montag 29. Oktober 2018, 16:29

Beiträge: 39630
Ich bin auch klar für Bimnotto. Er hat die Technikabeilung auf den richtigen Weg geführt. So jemanden findet man weitaus schwieriger als einen, der das Team leitet.

Aber der ganze Zoff im Team – unter Schumacher hätte es das nicht gegeben, der hat da aufgeräumt.

Beitrag Montag 29. Oktober 2018, 16:42

Beiträge: 19522
MichaelZ hat geschrieben:
Aber der ganze Zoff im Team – unter Schumacher hätte es das nicht gegeben, der hat da aufgeräumt.


Ja aber damals gab es auch einen Montezemolo, jemand der voll auf der Seite des Starfahrers war und mit ihm an einem Strang zog. Der fehlt jetzt genauso wie Marchionne, der ebenso hart durchgreifen würde.

Die Probleme hinter den Kulissen scheinen ja erst seit Marchionnes Tod da zu sein. Der große Chef ist weg und jetzt tanzen die Mäuse auf den Tischen. Die neuen Bosse scheinen sich weniger einzumischen und eine laisser-faire-Einstellung zu haben. Das ist für Ferrari tödlich, die brauchen Druck von oben. Und das ist es auch, was mich an künftigen Erfolgen Ferraris momentan zweifeln lässt. Das beste wäre wirklich wenn Arrivabene geht und Binotto das Kommando überlässt.
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Beitrag Montag 29. Oktober 2018, 16:52

Beiträge: 39630
Man sieht jedenfalls, dass ein Fahrer kaum Einfluss auf diese Chaostruppe hat. Vettel ist da nicht anders als Alonso vorher.

Beitrag Dienstag 30. Oktober 2018, 10:10

Beiträge: 19522
MichaelZ hat geschrieben:
Man sieht jedenfalls, dass ein Fahrer kaum Einfluss auf diese Chaostruppe hat. Vettel ist da nicht anders als Alonso vorher.


Was natürlich so nicht stimmt.

Schumacher war ja damals zum Beispiel derjenige, der Brawn zu Ferrari gelotst hat, der dafür sorgte dass Todt 1998 nicht gefeuert wurde und der ca. 2011 auch bei Mercedes daran beteiligt war, dass ein Costa zu Mercedes geholt wird. Ein Starfahrer hat also durchaus Einfluss bis zu einem gewissen Grad.

Warst du nicht auch derjenige der irgendwann mal darauf hingewiesen hat, dass Alonso den Allison zu Ferrari gelotst hat???


Alonso und Vettel hatten allerdings das Pech, dass es in ihrer Zeit bei Ferrari Wechsel auf der höchsten Führungsebene gab. Und wer Ferrari bzw. den Fiat-Konzern führt, darauf haben sie natürlich NULL Einfluss.
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Beitrag Dienstag 30. Oktober 2018, 15:17

Beiträge: 39630
Ja von Leute holen war nicht die Rede. Von ein Team motivieren, zusammenhalten etc. Da sieht man, dass Vettel da auch keine Chance hat. Und Leute geholt hat er auch noch keine.

Beitrag Dienstag 30. Oktober 2018, 16:19

Beiträge: 19522
MichaelZ hat geschrieben:
Ja von Leute holen war nicht die Rede. Von ein Team motivieren, zusammenhalten etc. Da sieht man, dass Vettel da auch keine Chance hat. Und Leute geholt hat er auch noch keine.


Ich denke schon dass er die Leute antreibt und motiviert.

Frag mal Kimi. Er hat 2015 gesagt, dass mit Vettel ein ganz anderer Wind im Team weht und die Stimmung viel besser sei als mit Alonso.

Und technisch ging es mit Ferrari ja durchaus bergauf. Von 2014 bis 2018 hat sich eine Menge getan. Soviel, dass uns Leute die du oder Hamilton weis machen wollen, Ferrari hätte schon das beste Auto. :lol: :lol:

Aber gegen Machtkämpfe auf der obersten Ebene des Teams ist es dann natürlich schwer gegen an zu kämpfen. Das sind Probleme, die Alonso bekanntlich auch hatte.

Ob Seb jetzt irgendeinen Ingenieur auf kleinerer Ebene mit zu Ferrari gebracht oder später geholt hat, kann ich nicht sagen. Newey jedenfalls hat sich ja bewusst gegen Ferrari entschieden, schon mehrfach. Wieso und weshalb, das hat er ja alles in seiner Biographie geschrieben.
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Beitrag Dienstag 30. Oktober 2018, 17:56

Beiträge: 1315
Die Machtkämpfe innerhalb des Teams spielen sich eben nicht nur zwischen Binotto und Arrvabene ab, sondern inzwischen sogar innerhalb des Teams, wo es nun auch 2 Lager gibt. Und wie man hört, ist genau das auch Vettels Verdienst, wenn man in dem Fall von Verdienst sprechen kann. Und darum gabs auch keine Stallorder in Monza.

Beitrag Dienstag 30. Oktober 2018, 18:05

Beiträge: 19522
Kalamati hat geschrieben:
Die Machtkämpfe innerhalb des Teams spielen sich eben nicht nur zwischen Binotto und Arrvabene ab, sondern inzwischen sogar innerhalb des Teams, wo es nun auch 2 Lager gibt. Und wie man hört, ist genau das auch Vettels Verdienst, wenn man in dem Fall von Verdienst sprechen kann. Und darum gabs auch keine Stallorder in Monza.


Beweise? Belege? Zitate?
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Beitrag Dienstag 30. Oktober 2018, 18:39

Beiträge: 1315
formelchen hat geschrieben:

Beweise? Belege? Zitate?


Ach du meinst, die beiden Alpha Tiere bekriegen sich, und alle anderen gucken brav zu.... :D

Beitrag Dienstag 30. Oktober 2018, 18:46

Beiträge: 19522
Kalamati hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:

Beweise? Belege? Zitate?


Ach du meinst, die beiden Alpha Tiere bekriegen sich, und alle anderen gucken brav zu.... :D


Ok du hast also keine Beweise, Belege oder ähnliches. Du setzt hier einfach nur irgendeinen unbelegbaren Unfug ins Netz. Überrascht mich nicht.

Also ich kann sagen, wenn sich bei uns im Unternehmen unsere Bosse bekriegen würden, hätten wir sicher alle eine Meinung dazu aber wir würden uns da schön raushalten, denn wer legt sich schon mit seinen Bossen an.....

Ich würde dir ja sogar glauben, wenn du deine Aussagen auch mal mit etwas Brauchbarem belegen könntest.

De Facto ist Arrivabene der Teamchef und hat zum Beispiel in Monza eine Entscheidung getroffen, die Seb gar nicht geschmeckt hat. Und trotzdem wirken die beiden zusammen so als würden sie sich gut verstehen. Die albern herum und Arrivabene hat Seb zuletzt auch immer wieder gelobt und verteidigt.
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Beitrag Dienstag 30. Oktober 2018, 19:03

Beiträge: 1315
Brauchbar als Beweis ist zum Beispiel dein Geschreibsel, dass der arme Seb keine Unterstützung bekommt. Guck dir mal an welchen Unsinn du dazu geschrieben hast, und wen du dafür verantwortlich gemacht hast. Ich wüsste zum Beispiel nicht, was Arrivabene mit den technischen Entwicklungen zu tun hat. Dennoch beschuldigst du ihn, Fehler über Fehler zu machen und am laufenden Band falsche Entscheidungen zu treffen. Und Binotto, der nun ganz klar der Misepeter der letzten Wochen ist, den hebst du in den siebenten Himmel und glaubst er wäre der Richtige. Wie kann man nur derart verblendet sein.
Übrigens ist das keine Erfindung von mir. Du darfst gern selber nachforschen.

Beitrag Mittwoch 31. Oktober 2018, 14:26

Beiträge: 19522
Ich habe Arrivabene in erster Linie mal für Entscheidungen verantwortlich gemacht, die mit Technik nichts zutun haben.

Zum Beispiel die zaghafte und zu späte Teamorder in Hockenheim oder die Teamorder zu Gunsten Kimis im Monza-Quali. Ebenso für den dummen Zeitpunkt der Abfuhr an Kimi, einen Tag vor dem Monza-GP. Das sind alles Dinge, die mit der Technik rein gar nichts zutun haben.

Was die falsche Entwicklung ab Singapur angeht...dafür ist zuächst mal Binotto zuständig. Aber Arrivabene ist sein Boss und trägt damit ebenso Mitverantwortung. Arrivabene hätte ja zum Beispiel in Suzuka schon entscheiden können, dass man das Auto erstmal wieder zurück rüstet, weil der technische Stand von Singapur nicht gut geklappt hat.

Das alles Technische sich nicht klar trennen. Arrivabene selbst sagte doch zuletzt immer wieder, dass er am Ende des Tages für alles verantwortlich sei. Allerdings hat Binotto mit den anderen strategischen und politischen Entscheidungen nix am Hut. :wink:
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Beitrag Mittwoch 31. Oktober 2018, 15:39

Beiträge: 39630
formelchen hat geschrieben:
Also ich kann sagen, wenn sich bei uns im Unternehmen unsere Bosse bekriegen würden, hätten wir sicher alle eine Meinung dazu aber wir würden uns da schön raushalten, denn wer legt sich schon mit seinen Bossen an.....


Raushalten – ja klar. Wenn Vettel einer ist wie Schumacher und Lauda, dann hält der sich sicherlich nicht raus. Sondern haut intern auf den Tisch. Das sagst du doch auch immer, dass Vettel sich nicht öffentlich beschwert, sondern das intern regelt. Er macht da also sehr wohl mit. Aber es gelingt ihm eben nicht. Er ist keine so Autorität wie es ein Lauda oder ein Schumacher war bei Ferrari. Das liegt halt auch dran, dass er seinen eigenen Job nicht gut macht.

Beitrag Mittwoch 31. Oktober 2018, 19:09

Beiträge: 19522
MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Also ich kann sagen, wenn sich bei uns im Unternehmen unsere Bosse bekriegen würden, hätten wir sicher alle eine Meinung dazu aber wir würden uns da schön raushalten, denn wer legt sich schon mit seinen Bossen an.....


Raushalten – ja klar. Wenn Vettel einer ist wie Schumacher und Lauda, dann hält der sich sicherlich nicht raus. Sondern haut intern auf den Tisch. Das sagst du doch auch immer, dass Vettel sich nicht öffentlich beschwert, sondern das intern regelt. Er macht da also sehr wohl mit. Aber es gelingt ihm eben nicht. Er ist keine so Autorität wie es ein Lauda oder ein Schumacher war bei Ferrari. Das liegt halt auch dran, dass er seinen eigenen Job nicht gut macht.


Du sagst das so einfach. Aber bei Alonso war´s doch auch nicht anders. Gerade in den letzten 1-2 Jahren haben die Bosse auf ihn keine Rücksicht genommen. Sie haben ihm gegen seinen Willen Mattiacci und auch Kimi vor die Nase gesetzt. Und ich würde mal behaupten bei Alonso wirst du nicht sagen, dass er seinen eigenen Job nicht gut macht.

Das ist immer auch ne Frage der Personen die oben sitzen und der persönlichen Chemie. Schumacher hatte zu Todt und Montezemolo ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Bei Alonso und Vettel war bzw. ist das offenbar anders. Nicht zuletzt auch, weil die Bosse andere sind.

Ich bin sicher mit einem Monte oder Todt würde sich Seb besser verstehen. Nicht zuletzt auch, weil sie alle eine Freundschaft zu Schumi verbindet.
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Beitrag Donnerstag 1. November 2018, 19:57

Beiträge: 39630
Schumacher hatte einfach mehr Autorität.

Beitrag Donnerstag 1. November 2018, 20:47

Beiträge: 19522
MichaelZ hat geschrieben:
Schumacher hatte einfach mehr Autorität.


Mag ein Stück weit stimmen. Aber er hatte eben auch andere Bosse.

Niemand kann bestreiten, dass ein Marchionne anders getickt hat als Montezemolo. Der Monte war immer sehr herzlich und menschlich, typisch italienisch halt. Marchionne dagegen war eher kühl, der Managertyp der sich nix sagen lässt.
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Beitrag Freitag 2. November 2018, 15:46

Beiträge: 39630
Marchionne ist aber nicht mehr aktuell – und erst nach dessen Tod scheint ja das Chaos und der Machtkampf ausgebrochen zu sein.

Beitrag Freitag 2. November 2018, 15:53

Beiträge: 19522
MichaelZ hat geschrieben:
Marchionne ist aber nicht mehr aktuell – und erst nach dessen Tod scheint ja das Chaos und der Machtkampf ausgebrochen zu sein.


Du sagtest doch Vettel habe bisher niemanden zu Ferrari gelotst usw....und das ist ja letztlich etwas, was sein gesamte Zeit bei Ferrari betrifft.

Aber ja, die neuen Bosse sind nochmal ganz anders als Montezemolo und Marchionne. Es gibt sie im Alltag von Ferrari ja quasi gar nicht, wenn man den Medien so glauben darf. Arrivabene scheint jetzt auf sich allein gestellt zu sein und ist damit offenbar überfordert.
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