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Ferrari 2018

Diskussionsforum über Teams und Motoren in der Formel 1.
Beitrag Samstag 3. November 2018, 15:50

Beiträge: 38923
Wen soll er denn zu Ferrari lotsen?

Beitrag Samstag 3. November 2018, 16:32

Beiträge: 18814
MichaelZ hat geschrieben:
Wen soll er denn zu Ferrari lotsen?


Warum fragst du das? Ich habe ja nirgendwo gesagt dass er JETZT jemand bestimmtes zu Ferrari lotsen sollte.

Newey wäre natürlich ideal, aber wie wir aus dessen Biographie wissen, hat er bereits mehrfach mit Ferrari gesprochen und sich am Ende immer dagegen entschieden. Aus privaten Gründen aber eben auch, weil er bei Red Bull alle Freiheiten hat. Es wäre natürlich ideal gewesen, Newey 2015 oder 2016 schon zu Ferrari zu holen.

Ansonsten....Costa will ja bei Mercedes kürzer treten und mehr bei seiner Familie in Italien sein. So gesehen wäre für den ein Wechsel zu Ferrari ideal. Aber die Frage ist, ob der nach seinem damaligen Rauswurf wieder Lust auf Ferrari hat. Zudem würde sich das mit Binotto wohl nicht vertragen.

Also aus technischer Sicht sehe ich bei Ferrari derzeit eigentlich nicht unbedingt Handlungsbedarf.

Ich würde eher den Teamchef austauschen. Aber da fällt mir auch keine derzeit verfügbare, sinnvolle Alternative ein. Berger würde perfekt passen, weil er in der Vergangenheit schon mit Vettel gearbeitet hat und auch Ferrari bestes kennt. Aber wir wissen ja, dass Berger eine andere langfristige Aufgabe hat, das ist also unrealistisch.

Andererseits: wenn Arrivabene gehen würde, dann könnte Binotto der Nachfolger sein und dann würde man wieder im technischen Bereich eine neue Führung benötigen.
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Beitrag Donnerstag 15. November 2018, 15:52

Beiträge: 38923
Andreas Seidl wird ja jetzt mit Ferrari in Verbindung gebracht. Wäre gut für Ferrari und gut für Vettel.

Beitrag Montag 7. Januar 2019, 18:55

Beiträge: 38923
Jetzt scheint es also doch so zu kommen, wie seit Monaten spekuliert wird: Arrivabene raus, Binotto Nachfolger.

Ich halte von Binotto mehr als von Arrivabene, ich hoffe nur, dass sich das nicht nachteilig auf die Technikabteilung auswirkt. Die hat 2018 sehr gut gearbeitet.

Beitrag Montag 7. Januar 2019, 22:51

Beiträge: 18814
Gute Entscheidung.
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Beitrag Montag 7. Januar 2019, 23:08

Beiträge: 1126
Das wird sich noch erweisen ob das gut oder eher schlecht ist. Ich tendiere zum letzteren, gerade weil Binotto ne gehörige Aktie daran hat, dass Ferrari nicht mehr konkurrenzfähig war. Wobei man natürlich abwägen muss, ob man mehrere Rennen bewusst hinterher gefahren ist, weil das Auto illegal war und man so schnell keine Lösung hatte, oder aber ob man technisch wirklich so einen eklatanten Rückschritt gemacht hat. Was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann.

Beitrag Dienstag 8. Januar 2019, 10:11

Beiträge: 18814
Kalamati hat geschrieben:
Das wird sich noch erweisen ob das gut oder eher schlecht ist. Ich tendiere zum letzteren, gerade weil Binotto ne gehörige Aktie daran hat, dass Ferrari nicht mehr konkurrenzfähig war..


Kannst du das näher erläutern??

Seitdem Binotto Technikchef war, ging es bei Ferrari ordentlich nach vorn. Soweit die Fakten.

Die Frage ist eher, ob er der technischen Abteilung künftig fehlen wird, weil er jetzt auch anderes um die Ohren haben wird.
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Beitrag Dienstag 8. Januar 2019, 10:30

Beiträge: 168
Unter der technischen Leitung von Binotto ging es bei Ferrari ja bergauf.
Als Außenstehender kann man gar nicht beurteilen ob diese Entscheidung nun richtig oder falsch ist.
Letztlich sind es "nur" Führungspositionen.

Mir persönlich war Arrivabene sehr sympatisch, weshalb ich seinen Abgang schade finde.

Beitrag Dienstag 8. Januar 2019, 14:28

Beiträge: 1126
Wie gesagt, die technische Abteilung von Ferrari trägt eine ordentliche Mitschuld das man wieder nicht WM geworden ist. Traurig das Arrivabene jetzt als der Sündenbock dargestellt wird, der alles falsch gemacht hat. Da haben andere Teammitglieder einen wesentlich höheren Anteil.
Binotto wird nicht beide Positionen bewältigen können. Daher ist es fraglich, ob das wirklich eine so gute Entscheidung ist.

Beitrag Dienstag 8. Januar 2019, 15:29

Beiträge: 38923
Briatore hat Zweifel dran, dass Binotto Teamchef und Technikchef zusammen bewältigen kann. Das glaub ich auch. Lauren Meckies ist ja als Ersatz im Gespräch (also als neuer Technikchef). Ich glaub die Wechsel können schon was bringen.

Beitrag Dienstag 8. Januar 2019, 17:16

Beiträge: 18814
Kalamati hat geschrieben:
Wie gesagt, die technische Abteilung von Ferrari trägt eine ordentliche Mitschuld das man wieder nicht WM geworden ist. Traurig das Arrivabene jetzt als der Sündenbock dargestellt wird, der alles falsch gemacht hat. Da haben andere Teammitglieder einen wesentlich höheren Anteil.
Binotto wird nicht beide Positionen bewältigen können. Daher ist es fraglich, ob das wirklich eine so gute Entscheidung ist.


Arrivabene hat nunmal viele falsche Entscheidungen getroffen, die übrigens auch in der Presse und von Experten oft kritisiert wurden (das Theater in Monza z.B., das Chaos in Suzuka).

Im Übrigen ist auch zu lesen, dass Arrivabene selbst sich beruflich anders orientieren wollte.

Was die technische Abteilung 2018 falsch gemacht hat, war dass man ab Singapur 3 Rennen lang den falschen Weg eingeschlagen hat. Aber das Auto war grundsätzlich gut und nach Suzuka lief es ja auch wieder besser.
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Beitrag Dienstag 8. Januar 2019, 19:46

Beiträge: 7814
bredy hat geschrieben:
Unter der technischen Leitung von Binotto ging es bei Ferrari ja bergauf.
Als Außenstehender kann man gar nicht beurteilen ob diese Entscheidung nun richtig oder falsch ist.

Die Frage wird sein ob ein Techniker (so gut er auch sein mag) wirklich auch gut genug für den organisatorischen Part ist - das kann eine andere Welt sein... Brawn hat man das ja offensichtlich bei Ferrari damals nicht zugetraut - und geglänzt hat er später auch nicht...

Beitrag Dienstag 8. Januar 2019, 20:13

Beiträge: 1126
formelchen hat geschrieben:
Kalamati hat geschrieben:
Wie gesagt, die technische Abteilung von Ferrari trägt eine ordentliche Mitschuld das man wieder nicht WM geworden ist. Traurig das Arrivabene jetzt als der Sündenbock dargestellt wird, der alles falsch gemacht hat. Da haben andere Teammitglieder einen wesentlich höheren Anteil.
Binotto wird nicht beide Positionen bewältigen können. Daher ist es fraglich, ob das wirklich eine so gute Entscheidung ist.


Arrivabene hat nunmal viele falsche Entscheidungen getroffen, die übrigens auch in der Presse und von Experten oft kritisiert wurden (das Theater in Monza z.B., das Chaos in Suzuka).

Im Übrigen ist auch zu lesen, dass Arrivabene selbst sich beruflich anders orientieren wollte.

Was die technische Abteilung 2018 falsch gemacht hat, war dass man ab Singapur 3 Rennen lang den falschen Weg eingeschlagen hat. Aber das Auto war grundsätzlich gut und nach Suzuka lief es ja auch wieder besser.


Wie man gesehen hat, hatte Ferrari, sprich Binotto vorher auch schon einen falschen Weg eingeschlagen, allerdings einen nicht Regelkonformen....Und wer drei Rennen mit einem langsamen Auto fährt, obwohl es ein leichtes wäre, wieder auf den Stand von vorher zurück zu rüsten, hat entweder einen gehörigen Knall, oder etwas zu verbergen.

Beitrag Dienstag 8. Januar 2019, 22:48

Beiträge: 18814
Mav05 hat geschrieben:
bredy hat geschrieben:
Unter der technischen Leitung von Binotto ging es bei Ferrari ja bergauf.
Als Außenstehender kann man gar nicht beurteilen ob diese Entscheidung nun richtig oder falsch ist.

Die Frage wird sein ob ein Techniker (so gut er auch sein mag) wirklich auch gut genug für den organisatorischen Part ist - das kann eine andere Welt sein... Brawn hat man das ja offensichtlich bei Ferrari damals nicht zugetraut - und geglänzt hat er später auch nicht...


2009 schon vergessen? :D :D :D

Und dass er bei Mercedes entscheidende Grundsteine gelegt hat, ist ebenso Fakt.
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Beitrag Dienstag 8. Januar 2019, 22:50

Beiträge: 18814
Kalamati hat geschrieben:

Wie man gesehen hat, hatte Ferrari, sprich Binotto vorher auch schon einen falschen Weg eingeschlagen, allerdings einen nicht Regelkonformen....Und wer drei Rennen mit einem langsamen Auto fährt, obwohl es ein leichtes wäre, wieder auf den Stand von vorher zurück zu rüsten, hat entweder einen gehörigen Knall, oder etwas zu verbergen.


Achso jetzt hab ich verstanden. Deine Zweifel an Binotto basieren nur auf deinen wilden, unbelegbaren Verschwörungstheorien. Okay, dann habe ich keine weiteren Fragen. :lol: :lol:
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Beitrag Mittwoch 9. Januar 2019, 00:24

Beiträge: 1126
Du verstehst gar nichts, wie gehabt....

Beitrag Mittwoch 9. Januar 2019, 00:25

Beiträge: 1126
formelchen hat geschrieben:
Mav05 hat geschrieben:
bredy hat geschrieben:
Unter der technischen Leitung von Binotto ging es bei Ferrari ja bergauf.
Als Außenstehender kann man gar nicht beurteilen ob diese Entscheidung nun richtig oder falsch ist.

Die Frage wird sein ob ein Techniker (so gut er auch sein mag) wirklich auch gut genug für den organisatorischen Part ist - das kann eine andere Welt sein... Brawn hat man das ja offensichtlich bei Ferrari damals nicht zugetraut - und geglänzt hat er später auch nicht...


2009 schon vergessen? :D :D :D

Und dass er bei Mercedes entscheidende Grundsteine gelegt hat, ist ebenso Fakt.


Ob dieser Käse irgendwann mal ein Ende hat? Andere Leute können auch ein Team führen, und dabei im Gegensatz zum Hochgelobten sogar erfolgreich sein.... :D

Beitrag Mittwoch 9. Januar 2019, 08:02

Beiträge: 7814
formelchen hat geschrieben:
2009 schon vergessen? :D :D :D

Wenn "erfolgreich sein" für Dich heißt das Vertrauen dass andere in einen setzen weil man sich als deren Sprecher iniziiert gnadenlos zu hintergehen und auf dieser Verarsche seinen Erfolg aufzubauen mag das so sein... Andere würden das wohl eher hinterfotzig nennen... Bei Mercedes hat er das mit dem Reifentest später nochmal versucht - ist leider nicht entsprechend bestraft worden...

formelchen hat geschrieben:
Und dass er bei Mercedes entscheidende Grundsteine gelegt hat, ist ebenso Fakt.

"Grundsteine" kann man in der Regel später nicht mehr so leicht entfernen - bei ihm ging das recht schnell...

Beitrag Mittwoch 9. Januar 2019, 16:30

Beiträge: 18814
Mav05 hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
2009 schon vergessen? :D :D :D

Wenn "erfolgreich sein" für Dich heißt das Vertrauen dass andere in einen setzen weil man sich als deren Sprecher iniziiert gnadenlos zu hintergehen und auf dieser Verarsche seinen Erfolg aufzubauen mag das so sein... Andere würden das wohl eher hinterfotzig nennen... Bei Mercedes hat er das mit dem Reifentest später nochmal versucht - ist leider nicht entsprechend bestraft worden...


Jaja ich weiß...ich kenne deine Sicht der Dinge zur Saison 2009 ja mittlerweile gut genug, weil du seit fast 10 Jahren immer wieder diese Aussagen in den Raum wirfst.

Aber schauen wir uns die Fakten an:

Ross Brawn holte 2009 als Teamchef und Eigentümer die WM. Er hat damit in diesem Punkt mehr erreicht als Leute wie Alain Prost oder Stewart - nur um mal ein paar Namen zu nennen.

Fakt ist ebenfalls: der 2009er BrawnGP wurde mehrfach geprüft und immer wieder für legal befunden. Brawn hat nichts illegales getan. Er hat höchstens gegen ein inoffizielles Gentlemen-Agreement verstoßen. Im Übrigen nicht nur sein Team, bei Williams und Toyota gab es von Saisonbeginn an Doppeldiffusoren, die allerdings weniger gut funktionierten.


Mav05 hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Und dass er bei Mercedes entscheidende Grundsteine gelegt hat, ist ebenso Fakt.

"Grundsteine" kann man in der Regel später nicht mehr so leicht entfernen - bei ihm ging das recht schnell...


Blödsinnige Aussage.

Erstens hat es ein Jahr gedauert, bis man ihn rausgeekelt hat.

Zweitens kann man "Grundsteine" sehr schnell loswerden. Siehst du doch gerade an Arrivabene. Und da gibt es genügend andere Beispiele.

Ich sprach von Grundsteinen wie die Verpflichtung jener Leute, die die WM-Autos konstruiert haben. Willis, Costa, zeitweise war auch Bell ein Bestandteil. Hauptsächlich aber Costa, der es ja bis heute noch in der wichtigsten Funktion macht.

Und de Facto wurden diese Leute nicht von Lauda oder Wolff geholt, sondern schon viel früher von Brawn und ja - auch von Schumacher, wie Costa in einem Interview ausplauderte.
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Beitrag Donnerstag 10. Januar 2019, 00:20

Beiträge: 1126
Natürlich, hat alles der Michel gemacht, wer sonst....

Beitrag Freitag 11. Januar 2019, 16:24

Beiträge: 18814
Lt. der Konkurrenzseite, die ABMS zitiert, gab es definitiv Zoff zwischen Binotto und Arrivabene. Binotto soll zu seinen Chefs gesagt haben "entweder geht er oder ich".

Und Vettel soll sich demnach mit Binotto besser verstanden haben und auch mal mit ihm essen gegangen sein....insofern darf man hoffen, dass Vettel im Zweifel wieder mehr Rückhalt hat und es nicht Teamorder für den Teamkollegen gibt, wenn der doch in der WM schon aussichtslos hinten liegt (siehe Monza).
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Beitrag Freitag 11. Januar 2019, 19:00

Beiträge: 168
In Monza gab es Teamorder für Kimi?

Beitrag Samstag 12. Januar 2019, 00:06

Beiträge: 1126
formelchen hat geschrieben:
Lt. der Konkurrenzseite, die ABMS zitiert, gab es definitiv Zoff zwischen Binotto und Arrivabene. Binotto soll zu seinen Chefs gesagt haben "entweder geht er oder ich".

Und Vettel soll sich demnach mit Binotto besser verstanden haben und auch mal mit ihm essen gegangen sein....insofern darf man hoffen, dass Vettel im Zweifel wieder mehr Rückhalt hat und es nicht Teamorder für den Teamkollegen gibt, wenn der doch in der WM schon aussichtslos hinten liegt (siehe Monza).


:roteyes:
Zuletzt geändert von Kalamati am Samstag 12. Januar 2019, 00:30, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag Samstag 12. Januar 2019, 00:07

Beiträge: 1126
bredy hat geschrieben:
In Monza gab es Teamorder für Kimi?


Er hat das Rennen wahrscheinlich nur gehört....und was Wasser und Danner ablassen weiß man ja.

Beitrag Samstag 12. Januar 2019, 01:28

Beiträge: 38923
formelchen hat geschrieben:
Lt. der Konkurrenzseite, die ABMS zitiert, gab es definitiv Zoff zwischen Binotto und Arrivabene. Binotto soll zu seinen Chefs gesagt haben "entweder geht er oder ich".

Und Vettel soll sich demnach mit Binotto besser verstanden haben und auch mal mit ihm essen gegangen sein....insofern darf man hoffen, dass Vettel im Zweifel wieder mehr Rückhalt hat und es nicht Teamorder für den Teamkollegen gibt, wenn der doch in der WM schon aussichtslos hinten liegt (siehe Monza).


Ich hab eher gehört, dass er zum Arrivabene-Lager gehörte. So oder so: Dürfte für Vettel nicht schlecht sein die neue Struktur.

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