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Silly-Season 2021

Diskussionsforum über Fahrer in der Formel 1.
Beitrag Dienstag, 22. Dezember 2020

Beiträge: 22953
bredy hat geschrieben:
Die Leute von Red Bull waren auch die ersten die ein solches Nachwuchsprogramm in der F1 gemacht haben oder?
Die Geschwindigkeit mit der Red Bull durch seinen eigenen Kader schneidet finde ich absolut fragwürdig.
Ferrari bspw. plant ja nun für Mick Schumacher 2 Lehrjahre ein. Einem Albon hätte eine solche Geduld sicher auch gut getan.
Gasly hat sie nachträglich bekommen, aber man stelle sich mal vor, damals hätte man für Toro Rosso andere Talente in der Hinterhand gehabt und er hätte den Platz nicht zurück bekommen.


Vettel und Ricciardo hatten doch eigentlich ausreichend Zeit in kleineren Teams.

Max kam nur deshalb so schnell hoch, weil Kvyat gefloppt ist und Max gleichzeitig sehr gut war.

Albon kam nur deshalb so früh ins A-Team weil Gasly so schlecht und überfordert war.
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Beitrag Dienstag, 22. Dezember 2020

Beiträge: 42759
bredy hat geschrieben:
Sorry, aber ein Jos Verstappen war nun auch kein Michael Schumacher, Ayrton Senna, Nelson Piquet oder Keke Rosberg.
Bei Max spielte der Name sicherlich nur eine untergeordnete Rolle.


Der Name vielleicht. Aber es geht vor allem darum, dass Jos Verstappen genau weiß, was es braucht, ein guter Rennfahrer zu sein. Ein fachfremder Vater ist einfach nicht so hilfreich wie einer, der weiß, wie es im Motorsport läuft. Gerade Verstappen hat seinen Bub ja schon richtig auf Erfolg getrimmt.

Beitrag Dienstag, 22. Dezember 2020

Beiträge: 9255
formelchen hat geschrieben:
Mav05 hat geschrieben:
Blödsinn...

Du willst das nicht hören weil es deinen Max betrifft. Aber beim Mick, da muss natürlich ständig auf die Voraussetzungen herumgeritten werden, nech??

Gerade Max ist das perfekte Beispiel dafür dass Deine Aussage so nicht stimmt - ganz einfach weil er seine Erfolge komplett ohne RedBull eingefahren hat, sogar eine Bindung an RB (bewusst oder unbewusst) eher rausgezögert hat um unabhängig zu bleiben... Der RB-Deal kam erst als Max in der F3 sich schon solch einen Namen gemacht hatte dass er sich quasi aussuchen konnte ob er bei Ferrari, Mercedes oder eben RB die besten Chancen für die Zukunft sieht.
Sainz hatte schon zu Kart-Zeiten Unterstützung von RB Spain - da mag durchaus der Name hilfreich gewesen sein. Aber als er ins Junior-Programm kam war halt auch Leistung da und er war die logische Wahl. In dem Jahr standen noch deVries und Kvyat auf der Liste, Ersterer wurde sofort von McLaren unter Vertrag genommen, die beiden anderen landeten bei RB. In der Beziehung kann man RB sicher absolut keinen Vorwurf machen nur nach dem Namen gegangen zu sein - Ferrari mit Alesi, Fittipaldi, Schumacher und jetzt eben Leclerc doch schon eher - zumal kaum einer von denen zwangsläufig auf der Liste eines Talentscouts hätte stehen müssen... Deshalb BLÖDSINN!
Außerdem ließ Dein erster Satz vermuten dass Du unterstellst dass das Talent zum guten Rennfahrer vererbbar ist - und das würde ich zumindest als fragwürdig einstufen...
bredy hat geschrieben:
Die Leute von Red Bull waren auch die ersten die ein solches Nachwuchsprogramm in der F1 gemacht haben oder?

Kommt drauf an was man da als Maßstab ansetzt... Im Prinzip war ja das Mercedes-Junior-Team mit Frentzen/Schumacher/Wendlinger auch schon sowas, später auch die Mercedes-Förderung für Heidfeld und im Prinzip auch Ron Dennis mit Hamilton. Aber richtig konsequent war halt nur RB.
formelchen hat geschrieben:
Unsinn. Der Name und die Kontakte in die F1 bzw. im Motorsport sind ja trotzdem da. Jos fuhr lange genug in der F1 um die eine oder andere Telefonnummer zu haben und der Name Verstappen war auch allen im Motorsport ein Begriff.

Die "eine oder andere Telefonnummer" war sicher das Unwichtigste in Max Karriere...
formelchen hat geschrieben:
Vettel und Ricciardo hatten doch eigentlich ausreichend Zeit in kleineren Teams.

Auch bei Vettel hat man - im Zusammenspiel mit BMW - auf den F3-Titel verzichtet und ihm im Folgejahr auch ein etwas chaotisches Vorbereitungsprogramm mit F1 und WSbR verordnet, ähnlich wie z.B. später für Alguersuari...
formelchen hat geschrieben:
Max kam nur deshalb so schnell hoch, weil Kvyat gefloppt ist und Max gleichzeitig sehr gut war.

Kvyat hatte ein verhältnismäßig gutes erstes RB-Jahr und dann 2016 im Prinzip 2 unglückliche Rennen... Aber ich bin mir ziemlich sicher dass Max ohne die Beförderung ziemlich schnell ungeduldig geworden wäre. Ferrari war ja stark interessiert - und auch Toto hätte nach Nicos Rücktritt keine Minute gezögert wenn Max frei gewesen wäre...
MichaelZ hat geschrieben:
Der Name vielleicht. Aber es geht vor allem darum, dass Jos Verstappen genau weiß, was es braucht, ein guter Rennfahrer zu sein. Ein fachfremder Vater ist einfach nicht so hilfreich wie einer, der weiß, wie es im Motorsport läuft. Gerade Verstappen hat seinen Bub ja schon richtig auf Erfolg getrimmt.

Aber der Name war es eben nicht - es war einfach das ganze Paket an Background, Charakter, Talent, Möglichkeiten und vor allem Siegeswillen (von beiden) was diese Erfolgsstory so einmalig und vor allem um Klassen besser als jeden anderen Versuch macht... Ich überlege die ganze Zeit wer mir da als vergleichbares Beispiel in Sachen absoluter Konsequenz einfällt - auch in anderen Sportarten - aber irgendwie ist es einmalig...

Beitrag Mittwoch, 23. Dezember 2020

Beiträge: 42759
Ja ich mach es nicht am Namen fest. Der Sohn von zu sein, hat einfach Vorteile.

Beitrag Donnerstag, 24. Dezember 2020

Beiträge: 1506
Klar, ein Jos Verstappen wird nicht zu den Eltern gehören die das Kart fahren eher zum kleinen Hobby degradieren oder gar davon abbringen wollen, weil es zu gefährlich ist. Und Max wird sich ja wahrscheinlich auch nur wegen seines Vaters überhaupt erst ins Kart gesetzt haben und so seinen Spaß daran gefunden haben.
Was das angeht ist es sicherlich von Vorteil einen Rennfahrer als Vater zu haben.

Mein Punkt ist nur, dass Max es nicht nur wegen des Namens so weit geschafft hat.
Wenn sich Jos öffentlich komplett rausgehalten hätte und Max unter anderem Namen und belgischer Lizenz fahren würde, wäre er jetzt trotzdem in der F1.
Auch wenn man inzwischen die Ähnlichkeit zum Vater auch einfach sieht. :P

Beitrag Freitag, 25. Dezember 2020

Beiträge: 42759
Bin ich mir nicht sicher. Der Vater hat ja Max schon durch eine extrem harte Schule geschickt. Das hat sicher auch dazu beigetragen, dass er sein Talent so entfalten konnte. Weil Jos halt vielleicht auch weiß, worauf es ankommt.

Beitrag Freitag, 25. Dezember 2020

Beiträge: 9255
Natürlich hat er das - und ich bin nach wie vor auch überzeugt dass das in der Art auch einmalig und wohl auch nicht kopierbar oder wiederholbar war - schon allein wegen der Charaktere... Aber es hätte von der Sache her auch ein anderer in der Szene involvierter Typ so machen können - der Name und seine Ex-F1-Karriere hat da mMn nicht so viel Einfluss - zumal ja Jos nun in der F1 auch nicht den allerbesten Namen hatte. Er war schnell und meiner Meinung nach auch unter Wert geschlagen - aber besonders gut in Erinnerung geblieben oder gar beliebt wird er nun nicht gewesen sein...

BTW - weiß jemand wie man Zugriff auf die Verstappen-Story bei Ziggo bekommt? Soll super gemacht sein - und da ich mich an einige Anekdoten noch live erinnern kann (z.B. als Jos Max in Italien einfach stehenließ und davonfuhr...) würde ich es gerne sehen...

Beitrag Freitag, 25. Dezember 2020

Beiträge: 1506
MichaelZ hat geschrieben:
Bin ich mir nicht sicher. Der Vater hat ja Max schon durch eine extrem harte Schule geschickt. Das hat sicher auch dazu beigetragen, dass er sein Talent so entfalten konnte. Weil Jos halt vielleicht auch weiß, worauf es ankommt.


Ich sagte ja auch nur, wenn Jos sich "öffentlich" rausgehalten hätte. Sicherlich wäre Max nicht der Fahrer der er heute ist wenn Jos sich in seiner Entwicklung komplett rausgehalten hätte. Das bezweifle ich absolut nicht.
Nur hat auch das nichts mit dem Namen zu tun.

Beitrag Samstag, 26. Dezember 2020

Beiträge: 22953
Also wenn wir Mavs Argumente nehmen, dann hat Mick es auch nicht dank des Namens geschafft.

Mick war im Kartsport nicht mal unter dem Namen Schumacher unterwegs.

Umd Ferrari holte ihn erst in die Academy, als er bereits Erfolge in Formel Serien vorweisen konnte.
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Beitrag Samstag, 26. Dezember 2020

Beiträge: 9255
Und Du willst jetzt ernsthaft Mick nach seiner F4-Saison mit Max nach der halben F3-Saison vergleichen...? Mach Dich nicht lächerlich...

Beitrag Samstag, 26. Dezember 2020

Beiträge: 42759
bredy hat geschrieben:
Ich sagte ja auch nur, wenn Jos sich "öffentlich" rausgehalten hätte. Sicherlich wäre Max nicht der Fahrer der er heute ist wenn Jos sich in seiner Entwicklung komplett rausgehalten hätte. Das bezweifle ich absolut nicht.
Nur hat auch das nichts mit dem Namen zu tun.


Für mich steckt da halt immer mehr dahinter als der Name. Der Sohn eines früheren Formel-1-Fahers zu sein hilft einfach enorm. Teilweise wegen des Namens (bei gewissen Sponsoren bestimmt auch bei Verstappen), aber vor allem – und das ist wichtiger – wegen des Know-Hows, der Kontakte etc.

Beitrag Samstag, 26. Dezember 2020

Beiträge: 1506
MichaelZ hat geschrieben:
bredy hat geschrieben:
Ich sagte ja auch nur, wenn Jos sich "öffentlich" rausgehalten hätte. Sicherlich wäre Max nicht der Fahrer der er heute ist wenn Jos sich in seiner Entwicklung komplett rausgehalten hätte. Das bezweifle ich absolut nicht.
Nur hat auch das nichts mit dem Namen zu tun.


Für mich steckt da halt immer mehr dahinter als der Name. Der Sohn eines früheren Formel-1-Fahers zu sein hilft einfach enorm. Teilweise wegen des Namens (bei gewissen Sponsoren bestimmt auch bei Verstappen), aber vor allem – und das ist wichtiger – wegen des Know-Hows, der Kontakte etc.


Klar, absolut korrekt. Das stelle ich auch absolut nicht in Frage.
Nur leider ist es ja nicht von der Hand zu weisen, dass die meisten Leute die sagen jemand habe "vom Namen" profitiert, meinen, er sei schneller/weiter nach oben gekommen trotz vergleichweise geringem Talent. Und das ist bei Max ja sicher nicht der Fall.

Beitrag Sonntag, 27. Dezember 2020

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Ja sicher, ohne Talent geht nix. Juan Manuel Fangio II hat's ja auch nur bis zu nem Formel-1-Tesz geschafft.

Beitrag Montag, 28. Dezember 2020

Beiträge: 22953
Mav05 hat geschrieben:
Und Du willst jetzt ernsthaft Mick nach seiner F4-Saison mit Max nach der halben F3-Saison vergleichen...? Mach Dich nicht lächerlich...


Du stellst dich entweder doof oder willst in meinen Aussagen bewusst einen Vergleich von Max und Mick sehen, den ich nicht meine.

Es geht nicht um einen Vergleich der beiden, sondern nur das Prinzip dass Mick erst etwas leisten musste, bis er in die Ferrari Academy aufgenomen wurde. Ähnlich wie bei Max und Red Bull.
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Beitrag Montag, 28. Dezember 2020

Beiträge: 42759
Seh ich anders. Und bevor du dich jetzt aufpustet: Ich will damit nicht sagen, dass Schumacher nichts geleistet hat, sondern dass Ferrari extrem viele Fahrer mit prominenten Namen im Kader hat, ohne dass sie groß was gerissen haben. Alesi zum Beispiel. Die hätten Schumacher so oder so genommen.

Beitrag Montag, 28. Dezember 2020

Beiträge: 22953
Das mag sein. Ist am Ende aber Spekulation.

Schumacher hatte ja zunächst auch eher Verbindungen zu Mercedes, für die er PR gemacht hat. Aber dort hat man gesagt dass man mit Russel und Ocon schon genug Eisen im Feuer hat und deshalb landete er bei Ferrari.
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Beitrag Dienstag, 29. Dezember 2020

Beiträge: 42759
Letztlich ist er da auch besser aufgehoben. Ferrari wählt zwar teilweise wirklich Fahrer aus, wo man sich fragen muss, warum. Aber bei Mercedes läufen die Junioren bisher immer auf – siehe Russell. Gut, 2022 wird er sicher zum Zug kommen, aber man darf sich schon fragen, warum nicht schon 2021.

Beitrag Mittwoch, 30. Dezember 2020

Beiträge: 22953
Ferrari geht halt über Masse. 5 Fahrer in der F2, das ist schon sehr viel, erhöht aber die Chancen eines Treffers.
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Beitrag Mittwoch, 30. Dezember 2020

Beiträge: 42759
Und über Namen: Fittipaldi, Schumacher, Alesi, Leclerc II, Montoya – das hat schon irgendwie System. Der kleine Wurz war beim letzten Auswahlverfahren dabei (ist aber gescheitert)-

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